Empfehlungen basierend auf "Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation vom Ende des Mittelalters bis 1806"

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von Eva-Maria Schnurr

Mythen, Macht und die Angst vor der schwarzen Magie: die Geschichte der Hexenverfolgung in EuropaDer Beginn der Frühen Neuzeit war auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands und in ganz Europa eine Zeit des Umbruchs und der Verunsicherung, in der althergebrachte Wahrheiten infrage gestellt wurden. Zugleich wuchs die Furcht der Menschen vor dem nahenden Ende der Welt und mit ihr die Angst vor Hexerei und schwarzer Magie, die viele für das wahrgenommene Unheil verantwortlich machten. In diesem Buch nehmen renommierte Historikerinnen und SPIEGEL-Autoren das gewaltsame Kapitel der Hexenprozesse und die Schicksale der Opfer neu in den Blick. Sie untersuchen, warum zahlreiche Frauen und Männer als vermeintliche Hexen oder Hexenmeister verfolgt, brutal gefoltert und grausam hingerichtet wurden. Dabei entlarven sie verbreitete Mythen über jene dunkle Epoche und zeigen, dass hinter der Verfolgung oftmals Machtinteressen, soziale Konflikte und politische Rivalitäten steckten. Mit zahlreichen Abbildungen.Ausstattung: mit Abb.

von Jürgen Wertheimer

Was hält Europa zusammen? Gibt es Gemeinsamkeiten in den Werken der Kunst und Kultur, die sie als europäisch kenntlich machen? In einer fesselnden Reise durch über 2000 Jahre europäischer Kulturgeschichte zeigt Jürgen Wertheimer, was Europa ausmacht: Es nimmt sich seit jeher als Gemeinschaft wahr, die ständigem Wandel unterliegt, die zwischen Autonomie und Zusammenhalt schwankt - ohne sich auf ein starres Selbstbild zu verpflichten. Trotz aller Krisen und Kriege liegt darin auch seine Stärke: Seit der Antike hat sich eine einzigartige Kultur der Neugier, Selbstbefragung und Offenheit gebildet, die sich in den vielfältigen kulturellen Zeugnissen Europas spiegelt - von Homer bis in unsere Zeit. "Wir leben auf einem Kontinent der Kontraste - so sieht es Jürgen Wertheimer. In seinem Buch führt er durch mehr als 2000 Jahre europäischer Kulturgeschichte und entdeckt darin ebenso viele Muster wie Metamorphosen" (NZZ)

von Hartmut Boockmann

Die Geschichte des Deutschen Ordens, der das Geschichtsbild nachhaltig prägte und auf den sich letztlich die preußische Staatsideologie gründete, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Neben der Schilderung der Anfänge in Palästina skizziert Boockmann auch die außerpreußische und nachmittelalterliche Entwicklung des Ordens.

von Adam Zamoyski

  Einleitung  1. Der aufgeschreckte Löwe 2. Der Retter Europas  3. Die Friedensstifter  4. Ein Krieg für den Frieden 5. Diskrete Verhandlungen 6. Farce in Prag  7. Das Spiel um Deutschland 8. Die ersten Walzertakte  9. Ein Stück vom Kuchen  10. Diplomatie des Schlachtfelds 11. Triumph in Paris  12. Frieden 13. Die Londoner Runde 14. Gerechte Vereinbarungen  15. Die Bühne wird gerichtet 16. Punkte auf der Tagesordnung 17. Noten und Bälle 18. Ferienzeiten für die Fürsten 19. Ein Friedensfest 20. Guerre de plume  21. Ein politisches Karussell 22. Diplomatische Explosionen 23. Kriegstanz  24. Krieg und Frieden  25. Der sächsische Handel 26. Unerledigte Punkte  27. Der Flug des Adlers  28. Die Hundert Tage  29. Der Weg nach Waterloo  30. Wellingtons Sieg  31. Die Bestrafung Frankreichs 32. Letzte Riten  33. Disharmonisches Konzert 34. Der Stillstand Europas Anhang Anmerkungen  Literatur  Bildnachweis  Personenregister 

von Christoph Nonn

Auch 200 Jahre nach seiner Geburt ist Otto von Bismarck eine hochgradig umstrittene, von Mythen umwobene Gestalt. Christoph Nonn schaut hinter die Legenden und entdeckt einen Mann, dessen Zeit unserer heutigen verblüffend ähnlich ist. Kriegstreiber oder Friedenspolitiker, Modernisierungsverhinderer oder weißer Revolutionär, Nationalheld oder Dämon der Deutschen: Die Liste der Beinamen, die Bismarck gegeben worden sind, ist lang. Doch der "Reichsgründer" war weder ein Übermensch noch ein Monster. Er feierte spektakuläre Erfolge und erlebte die größten Pannen, er war ein jähzorniger Choleriker und ein liebevoller Ehemann, ein treuer Freund Wilhelms I. ebenso wie ein rücksichtsloser Vollblutpolitiker. Aus solchen scheinbaren Widersprüchen setzt dieses Buch eine neue Sicht auf den "Eisernen Kanzler" jenseits der Mythen zusammen und zeichnet das Bild eines pragmatischen preußischen Konservativen. Dabei wird der Preuße Bismarck zum ersten Mal konsequent in die europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts eingeordnet, die durch wachsende internationale und globale Vernetzung geprägt war - wie unsere heutige Welt auch.

von Axel Kuhn

Mit der Französischen Revolution beginnt die Herausbildung der modernen, bürgerlichen Welt. Axel Kuhn stellt Voraussetzungen, Verlauf und Folgen dieser Umwälzung dar, diskutiert Forschungsprobleme und beleuchtet intensiv das Verhältnis der Deutschen zur Revolution. Karten und Tabellen erleichtern die Übersicht; zur größeren Anschaulichkeit ist der Band durchgehend illustriert.

von Herodot

Wer Geschichte studiert, befasst sich auch mit Herodots »Historien«. Es geht darin um die Auseinandersetzung zwischen West und Ost, um berühmte Schlachten zwischen Griechen und Persern und ihre tieferen Gründe, aber auch um Sitten und Gebräuche der antiken Völkerschaften – als Augenzeuge wusste Herodot sie lebendig zu schildern. Der Anhang dieser Ausgabe umfasst neben einem Stellenkommentar und einem Nachwort zu Autor, Werk und dessen Hintergrund auch Karten, ein Namensverzeichnis und eine Zeittafel.

von Bishop Of Caes Eusebius (of Caesarea

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von Roderick Beaton

Auf der Longlist zum »Besten Wissenschaftsbuch des Jahres 2024« Die Geschichte der Griechen von der Antike bis Heute Die Art und Weise, wie wir denken. Wie wir lernen. Wie wir regiert werden. Unsere Künste. All das hat seinen Ursprung vor mehr als 3000 Jahren am südöstlichen Rand Europas. Bis heute beruft die gesamte westliche Welt sich immer wieder auf Geistesgrößen wie Sokrates, Pythagoras, Sappho und Homer. Roderick Beaton legt auf eindrucksvolle Weise dar, welche Kontinuitäten die antike Welt um Athen und Sparta mit dem mittelalterlichen Byzanz, der griechischen Kultur im Osmanischen Reich und nicht zuletzt dem modernen Griechenland des 21. Jahrhunderts verbinden. Bis heute haben die späte Gründung des griechischen Staates und die damit verbundenen Identitätskonflikte Auswirkungen auf Europa. Doch auch Ideen der alten Griechen – wie das Alphabet und etliche wissenschaftliche Errungenschaften – haben wir uns über die Jahrhunderte hinweg immer wieder neu anverwandelt. Eine epochenübergreifende Meistererzählung und ein lehrreiches Lesevergnügen.