Empfehlungen basierend auf "Das Glück bringt eine Katze"

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von Mai Mochizuki

Dieses Café weist uns den Weg Das Mondscheincafé hat keinen festen Standort, taucht unvorhersehbar in Vollmondnächten in Kyoto auf – und wird von Katzen betrieben. Eine erfolgreiche Drehbuchautorin in der Krise, ein Fernsehregisseur mit gebrochenem Herzen und zwei Unternehmer mit beruflichen Schwierigkeiten finden sich in der Nacht plötzlich in einem halbträumenden Zustand dort wieder. Im Café erhalten sie neben süßen Köstlichkeiten lebensverändernde Ratschläge zu Liebe, Arbeit und Beziehungen von den charismatischen Katzen, die das astrologische Horoskop ihrer Gäste interpretieren.Basierend auf dem japanischen Mythos, dass Katzen den Menschen, von denen sie gut behandelt wurden, etwas zurückgeben möchten, verzaubert diese Geschichte Leser auf der ganzen Welt.

von John Strelecky

Bei einem einzigen Lesedurchgang wird es sicher nicht bleiben, dafür wäre es einfach zu schade! Fazit: Klein, aber fein.

von Toshikazu Kawaguchi

Wenn du in die Vergangenheit reisen könntest, wen würdest du gern wieder treffen? In diesem Band der magischen »Café-Reihe« begegnen wir vier Menschen und ihren berührenden Schicksalen: Dem Mann, der noch etwas Wichtiges zu sagen hat. Der Frau, die sich nicht von ihrem Hund verabschieden konnte. Der Hochzeitsplanerin, die keine Gelegenheit mehr dazu hatte, auf einen Heiratsantrag zu reagieren. Der Tochter, die den Kontakt zu ihrem Vater verlor. Der Bestsellerautor Toshikazu Kawaguchi erzählt von Aussöhnung, Vergebung, versäumten Chancen und neuer Hoffnung. Was die Protagonisten und die Leser*innen lernen dürfen? Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.

von Toshikazu Kawaguchi

Dieser Band der magischen Café-Reihe Bevor der Kaffee kalt wird entführt die Leser*innen in die japanische Hafenstadt Hakodate. Dort existiert das Café »Donna Donna«, das ebenso ungewöhnlich ist wie das Café »Funiculi Funicula«: Es erlaubt seinen Besucher*innen, in die Vergangenheit zu reisen. Wir begegnen vier Menschen und ihren berührenden Schicksalen: Der Tochter, die ihren verstorbenen Eltern nachtrauert, die sie als Waisenkind zurückgelassen haben. Dem Comedian, der seine ehemalige Partnerin und deren gemeinsame Träume vermisst. Der Schwester, die sich in ihrer Trauer verliert. Dem jungen Mann, der zu spät seine Gefühle für seine Kindheitsfreundin erkennt.

von Ito Ogawa

Nach dem Tod ihrer Großmutter kehrt die 25-jährige Hatoko nach Japan in ihren Heimatort zurück, um den Schreibwarenladen der Familie zu übernehmen. Der Laden befindet sich in Kamakura – einer der alten Hauptstädte Japans, berühmt für seine Tempel und für sein literarisches Erbe. Zum Erbe von Hatokos Großmutter gehört auch das Amt der öffentlichen Schreiberin, auf das ihre strenge Großmutter Hatoko seit ihrer frühen Kindheit vorbereitet hatte.Denn beim Briefeschreiben für andere kommt es nicht nur auf die Wortwahl an: Auch die Handschrift muss angepasst, Papier, Tinte, Umschlag und selbst die Briefmarke sorgfältig ausgewählt werden. Während Hatoko wunderschöne Liebesbriefe verfasst, Kindheitsfreunde wieder zusammenbringt, aber auch dabei hilft, Abschied zu nehmen, schließt sie selbst Freundschaften und wird immer mehr zum Zentrum einer liebevollen Gemeinschaft im Verlauf der vier Jahreszeiten. Kann sie sich endlich auch mit ihrer eigenen Vergangenheit versöhnen?

von Hika Harada

Essen und LESEN halten Leib und Seele zusammenEin Jahr ist das kleine Antiquariat in Tokios Bücherviertel Jimbocho geschlossen gewesen, als Sango-san den Rolladen nach oben schiebt. Voll Elan macht sie sich ans Kehren, Abstauben, stellt Bücherkisten nach draußen … nur, was dann? Zeitlebens hat sie sich um die Bedürfnisse anderer gekümmert, aber ein Geschäft hat sie noch nie geführt. Und so drückt sie ihren Kunden überraschende Buchempfehlungen in die Hand und lädt sie zu Tee, Sushi, Sobanudeln oder Curry ein. Lange wird das nicht gut gehen. Zum Glück kann die 70-Jährige auf die Hilfe ihre Großnichte zählen. Für Mikiki bedeutet der Laden mit den seltenen, längst vergriffenen Büchern mehr, als sie sich bisher eingestanden hat …

von Jee-Hye Kim

Über die Kraft von Büchern und menschlichen Beziehungen in schwierigen ZeitenJahrelang war die Arbeit Yu-jins Lebensmittelpunkt. Als sie zufällig auf das kleine Dorf Soyangri stößt, das in idyllischer Natur am Fuße eines Berges liegt, verliebt sie sich sofort in die Gegend und beschließt kurzerhand, ihr Leben in Seoul zurückzulassen und im Dorf die »Bücherküche« – ein Buchcafé mit integrierter Pension – zu eröffnen. Die Bücherküche wird zu einem Ort, an dem Menschen köstliche Speisen genießen, die von der passenden Lektüre begleitet werden, und Trost und Hoffnung finden. Von einem Musikidol, das sich in einer Identitätskrise befindet, bis hin zu einer Anwältin, die mit einer schwierigen medizinischen Diagnose konfrontiert wird, treffen sie alle an einem Scheideweg in ihrem Leben auf Yu-jins Bücherküche.

von Alexandra Bell

Als die junge Kunstgutachterin Eve Shaw in ihrem Londoner Büro einem silberhaarigen Herrn die Hand schüttelt, wird sie das Gefühl nicht los, diese schon einmal gehalten zu haben, aber wo und wann? Sein Name ist derselbe wie der von Eves längst verstorbenem Lieblingskomponisten. Er spricht von einem rätselhaften Ort, dem White Octopus Hotel. Eve beschließt in dem verlassenen Anwesen, hoch oben in den Schweizer Alpen, nach Antworten zu suchen. Durch die richtige Tür tretend, findet sie sich auf der anderen Seite plötzlich inmitten einer Party im Jahr 1935 wieder. Eine Schnitzeljagd ist in vollem Gange; dem Gast, der alle zwölf Uhren sowie die 36 Oktopusse im Hotel aufspürt, winkt ein Preis – ein beliebiger magischer Gegenstand aus der Sammlung des Hotels.Eve hofft mit diesem ein Unglück rückgängig machen zu können, doch ein junger Komponist öffnet eine weitere Tür, und für einen unmöglichen Moment scheinen Liebe und Vergebung nur einen Schritt entfernt …

von Jochen Gutsch

»Plötzlich war ich wahnsinnig froh, wie die Sterne da am Himmel hingen. So wie immer nämlich, da hatte sich nix geändert. Und ich dachte, so `n Stern hat’s wirklich gut, der weiß einfach, wo er hingehört.«Im Grunde hat Frankie alles, was ein Kater braucht: Riesen-Fernseher, Riesen-Bett, Futter mit viel Soße. Nur sein Menschenfreund Gold fehlt ihm, der seit Monaten in der Klapse sitzt. Eines Tages gerät Frankie nach einem nächtlichen Streifzug in ein Müllauto, das mit ihm davonfährt. Weit weg von seinem Zuhause. Von allem, was er kannte. Verzweifelt sucht Frankie nach einem Weg zurück. Dabei trifft er auf ein Mädchen, die rätselhafte Shattab. Sie ist allein, schmutzig und abgehauen aus der »Kanakensammelstelle«, wie sie sagt. Und so beginnt ein großes Abenteuer und die Reise durch ein Land, in dem beide Fremde sind. Zusammen begegnen sie den unterschiedlichsten Gestalten, Menschen wie Tieren. Einer alten Frau, die vielleicht mal die Fotografin von John Lennon war, zwei belesenen Aaskrähen, brutalen Jugendlichen ohne Herz. Frankie und Shattab rauben moralisch eine Tankstelle aus, sie fliehen auf eine Hühnermastfarm, sie treiben auf einem Fluss Richtung »Arsch der Welt«. Und die ganze Zeit über ist ein Sheriff auf der Jagd nach dem Mädchen. Die unvergessliche Geschichte einer zarten Freundschaft. Ein mitreißender Roman darüber, was es bedeutet, sein Zuhause zu verlieren. Witzig, klug und zutiefst bewegend.

von Asako Yuzuki

Asako Yuzuki wurde 1981 in Tokio geboren. Sie wurde für ihr Schreiben vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Noma-Verlagskulturpreis. Ihr Roman »Butter« ist in Japan ein Bestseller und verkaufte sich allein in Japan 200.000 mal. Er erscheint weltweit in zahlreichen Sprachen und gewann 2025 den British Book Award. »Tokyo Girls Club« wurde mit dem Yamamoto Shūgorō Preis ausgezeichnet. Ursula Gräfe hat Japanologie, Anglistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main studiert. Seit 1989 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen und hat neben zahlreichen Werken Haruki Murakamis auch Sayaka Murata und Yukiko Motoya ins Deutsche übertragen.