Empfehlungen basierend auf "Das geheime Leben der Wale"
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von Sabrina Imbler
NATURBUCH, POETISCHES MEMOIR UND COMING-OF-AGE-GESCHICHTE IN EINEM Eine besondere Faszination geht von den geheimnisvollsten Kreaturen der Tiefsee aus, die verborgen vor den Augen der Welt ein Dasein fernab vom Sonnenlicht fristen. Weißhaarige Yeti-Krabben, unsterbliche Quallen, wilde Goldfische, hungernde Tiefseekraken und hybride Schmetterlingsfische – in jedem Kapitel verbindet Sabrina Imbler naturkundliche Beobachtungen mit Geschichten aus dem eigenen Leben und reflektiert über das Erwachsenwerden, Anpassung, fluide Sexualität, Migration, Gemeinschaft und Umweltzerstörung. Dabei entsteht ein dichtes Geflecht aus meeresbiologischen Fakten und persönlichen Erfahrungen, das einen unwiderstehlichen Sog entwickelt. «So weit das Licht reicht» ist ein faszinierender Tauchgang von der Oberfläche bis zum Meeresgrund und nicht zuletzt ein Plädoyer für neue Visionen unserer Welt und der erstaunlichen Kreaturen, die sie beherbergt. Ausgezeichnet mit dem Los Angeles Times Book Prize 2023 Ein starkes, kluges, sensationell gut geschriebenes Debüt Poetisch, tiefgründig, queer!
von Anna Ruhe
Zusammen mit Emma sucht Max nach seinem Vater. Dabei geraten die Kinder in eine geheimnisvolle Unterwasser-Welt. Ab 10.
von Pat Conroy
Die herren der Insel - Verfilmt unter dem Titel: Herr der Gezeiten mit Nick Nolte und Barbara Streisand - bk1692; Buchgemeinschaften; Pat Conroy; pocket_book; 1998
von Mac P. Lorne
»„Captain Nelson“ bietet alles, was das Seefahrer-Genre zu bieten hat. Seemannslatein, große und kleinere Schlachten, amouröse Abenteuer und interessante Einblicke in die damalige Zeit und deren politischen Machtverschiebungen.«
von Götz Aly
Verlagsinfo: Neben Denkmälern und Straßennamen zeugen zauberhafte Museumsobjekte von den einstigen Kolonien - doch wie sind sie zu uns gekommen und woher stammen sie? Götz Aly deckt auf, dass es sich in den allermeisten Fällen um koloniale Raubkunst handelt, und erzählt, wie brutal deutsche Händler, Abenteurer und Ethnologen in der Südsee auf Raubzug gingen. So auch auf der Insel Luf: Dort zerstörten sie Hütten und Boote und rotteten die Bewohner fast vollständig aus. 1902 rissen Hamburger Kaufleute das letzte, von den Überlebenden kunstvoll geschaffene, hochseetüchtige Auslegerboot an sich. Heute ist das weltweit einmalige Prachtstück für das Entree des Berliner Humboldt Forums vorgesehen. Götz Aly dokumentiert die Gewalt, Zerstörungswut und Gier, mit der deutsche »Strafexpeditionen« über die kulturellen Schätze herfielen. Das Publikum sollte und soll sie bestaunen - aber bis heute möglichst wenig vom Leid der ausgeraubten Völker erfahren. Ein wichtiger Beitrag zur Debatte über Raubkunst, Kolonialismus und Rassismus und zugleich ein erschütterndes Stück deutscher Geschichte. "Götz Aly schätzt, dass 80 bis 90 Prozent der Bestände in den deutschen ethnologischen Museen aus der Kolonialzeit stammen. Deshalb fordert er, dass die Verantwortlichen die Herkunft der Objekte offenlegen, in Zweifelsfällen mit den betroffenen Staaten über den weiteren Verbleib verhandeln und sie gegebenenfalls zurückgeben müssen" (deutschlandfunk.de). Platz 1 der Sachbuchbestenliste Juni 2021
von Rafael Sabatini
Der auf allen Meeren gefürchtete Kapitän Tom Leach, der Herr des Piratenschiffs Schwarzer Schwan, hat die zauberhafte Miss Harradine in Gefangenschaft gebracht, die allein durch ihre bloße Anwesenheit an Bord Stürme der Leidenschaft und Eifersucht entfesselt. Tom Leachs Gegenspieler, Monsieur de Bernis, selbst ein Abenteurer, gewinnt durch seine Tapferkeit, seinen Scharfsinn und auch durch seine Galanterie das Herz der schönen Frau. Wie er sich durch tollkühne Schachzüge gegen den gewalttätigen Piraten Leach durchzusetzen und für sich und die geliebte Frau das Schicksal zum Guten zu wenden vermag, weiß Sabatini mit Spannung und draufgängerischer Eleganz zu erzählen.
von Stefano D'Arrigo
Kahns Übersetzung schlägt einen epischen Tonfall an, einen Tonfall, der den Rhythmus der Meereswellen annimmt, […] und den Leser über viele Tage hinweg mit sich führt.
von Linda Maria Koldau
Titanic - die ganze Wahrheit Linda Maria Koldau rollt in ihrem glänzend geschriebenen Buch den Fall "Titanic" neu auf. Sie erklärt anschaulich, was wir über den Luxusdampfer, seine Passagiere, die Umstände des Untergangs und das Wrack wissen und macht deutlich, warum die Katastrophe so viele anrührende Geschichten rund um Liebe und Tod hervorgebracht hat. Montag, 15. April 1912, 2 Uhr 18: Die Titanic zerbricht drei Stunden nach der Kollision mit einem Eisberg und sinkt. Nur rund 700 der 2200 Passagiere überleben. Die Umstände der Katastrophe werden aus Haftungsgründen verschleiert, Legenden überdecken schnell das wahre Geschehen. Linda Maria Koldau hat die Dokumente über den Untergang neu gesichtet. Sie versteht es meisterhaft, die letzten Stunden auf dem schwimmenden Luxushotel lebendig werden zu lassen und dabei zu zeigen, welche realen Anknüpfungspunkte Legenden, Filme und Romane zur Titanic genutzt haben. So entsteht über den Tatsachenbericht hinaus eine eindrucksvolle Kulturgeschichte der Schifffahrtskatastrophe, die bis in unsere Gegenwart reicht.
von Sven Koch
Joseph Mitchells sechs lange Reportagen über New York und seine Hafengegend sind längst legendär. Auf seinen Wegen zwischen Hudson River und East River, Staten Island, Fischmarkt und Fährhafen begegnet er Außenseitern und Exzentrikern und lässt sich von den Gerüchen und den Geschmäckern des Hafens faszinieren. Umgetrieben von den Nischen und Lücken der allgemeinen Geschichtsschreibung, schreibt er von einem leerstehenden Hotel über einem geschäftigen Fischrestaurant, vom Leben der Ratten, die von den Schiffen in den Hafen strömen, vom Kapitän der größten Fischereiflotte der Region und von anderen Menschen, die auf die eine oder andere Weise alle mit dem New Yorker Hafenviertel verbunden sind.
von Carsten Jensen
Alles beginnt 1848, als der Seemann Laurids Madsen in den Himmel fliegt und unversehrt wieder zur Erde zurückkehrt – der Tod habe ihn noch nicht gewollt. Irgendwann verschwindet Laurids dann auf den Weltmeeren, und sein Sohn Albert macht sich auf den Weg in die Südsee, um seinen Vater zu suchen. Als er zurückkommt, weiß er, dass im neuen Jahrhundert die Zukunft in den Frachträumen der großen Segelschiffe liegt: Von Marstal aus sollen noch mehr Schiffe in See stechen. Doch Albert hat nicht mit den Frauen gerechnet. Sie hassen das Meer, das ihnen ihre Männer und Söhne genommen hat und immer wieder nimmt. Eine von ihnen eröffnet den Kampf.