4.4

Das Eulentor

von Andreas Gruber

Format:Hardcover

November 1911. Alexander Berger, der Kartograph Hansen und eine Hand voll Norweger segeln ans Ende der Welt. Inmitten zerklüfteter Gletscher und arktischer Temperaturen sterben die Teilnehmer an Erfrierungen, stürzen in Gletscherspalten oder verschwinden nachts unter mysteriösen Umständen im Blizzard.Kurz vor Abbruch der Expedition entdecken die Überlebenden einen nicht von Menschenhand geschaffenen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Sie wollen das Rätsel des Bauwerks lösen, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht und gar nicht existieren dürfte. Der gefährliche Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern. Ein düster-phantastischer Thriller von Shooting-Star Andreas Gruber.

Science-Fiction & Fantasy
318 SeitenHardcover
Erschienen an: 2008

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.4(10 ratings)
DanielaRezension von Daniela

"Das Eulentor" von Andreas Gruber ist ein beklemmender, verstörender und für mich faszinierender Horrorroman. Ich konnte das Buch unheimlich schnell lesen. Der Schreibstil war spannend und flüssig und gerade die sehr kurzen Kapitel haben dazu verleitet weiterzulesen. Nur noch ein bisschen mehr. ... Was auf eine Art und Weise auch die Devise in diesem Buch war. Nur noch ein bisschen mehr erforschen, nur noch ein bisschen tiefer nur noch ein bisschen länger. Ich habe die Geschichte ein paar Stunden sacken lassen und muss sagen: Doch, ich bin sehr zufrieden. Die Stimmung, die in dem Buch auf dieser eisigen Landschaft und dann in diesem verstörenden Tunnel geschaffen wurde, hat die Isolation, die Beklemmung und den steigenden Wahnsinn, durch die die Charaktere gegangen sind, wirklich sehr gut wiedergespiegelt. Und für mich persönlich war auch das Ende solide gut und passend zum Genre Horror. Von mir eine klare Empfehlung für Leute, die Horror mögen und auch damit klarkommen vielleicht nicht alle Antworten (zumindest zufriedenstellend) zu bekommen.

KaaRezension von Kaa

Klappentext: Im August 1911 segeln der Arzt Alexander Berger, die Kartographin Marit Ragnarsdóttir und eine Gruppe Norweger an den Rand der Arktis. Sie wollen die unerforschte Insel Spitzbergen erkunden. Inmitten zerklüfteter Gletscher und eisiger Temperaturen entdecken die Forscher einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Berger will unbedingt mehr über dieses Bauwerk herausfinden, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht. Ein gefährlicher Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern. Über hundert Jahre später reist die junge Neele Tujunen auf Bergers Spuren nach Spitzbergen, um mehr über ihn, sein verschwundenes Team und seine rätselhafte Entdeckung zu erfahren. Was sie dort vorfindet, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren. Meine Meinung: In Das Eulentor von Andreas Gruber wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab und erzählen Stück für Stück eine düstere Geschichte rund um einen geheimnisvollen Schacht. Beide Zeitebenen greifen gut ineinander und sind klar voneinander getrennt, sodass man nie den Überblick verliert. Auch wenn keine klassischen Schockmomente im Vordergrund stehen, lebt das Buch von seiner dichten, unheimlichen Atmosphäre – besonders rund um diesen Schacht. Genau das hat bei mir für echtes Gruseln gesorgt. Die Stimmung war durchgehend packend und hat mich richtig reingezogen. Ich mochte Eulen eigentlich immer gern… sagen wir so: Nach dem Buch sehe ich sie ein bisschen anders 😅 Für mich eine klare Empfehlung für alle, die eher subtilen Horror mit starker Atmosphäre mögen.

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