Empfehlungen basierend auf "Das Ende der Natur"
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von Lea Dohm
Die unmittelbaren Folgen der Klimakrise werden immer spürbarer. Und obwohl das Bewusstsein über die drastischen Ausmaße wächst, so ändert sich wenig. Wir alle verdrängen täglich die Klimakrise - und auch die damit zusammenhängenden Gefühle. Dabei sind Klimagefühle wie Trauer, Scham, Wut, Schuld und Angst keinesfalls pathologisch, sondern im Angesicht einer globalen Krise völlig normal. Wichtig ist nur, dass wir lernen, mit dieser Bandbreite an Gefühlen umzugehen: Was tun gegen die Enttäuschung über das ausbleibende Engagement der Politik? Wie bleiben wir handlungsfähig? Und wie können uns unsere Gefühle beim Bewältigen der Klimakrise sogar behilflich sein?Die beiden Gründerinnen der Psychologists for Future Lea Dohm und Mareike Schulze bieten in ihrem fundierten und praxisnahen Ratgeber Antworten auf all diese Fragen und zeigen, wie uns Klimagefühle motivieren statt lähmen. Weil wir die Erde nur retten können, wenn es uns selbst gut geht!
von Thomas Schulz
Google ist einer der erfolgreichsten Konzerne der Welt: Ob Internetsuche, Navigation oder Smartphone – fast jeder nutzt täglich ein Google-Produkt. Doch immer wieder steht das Unternehmen in der Kritik, auch weil Unsicherheit herrscht, was mit all den Daten passiert, die Google über uns sammelt. Thomas Schulz, langjähriger Silicon-Valley-Korrespondent des SPIEGEL, verfügt über exklusive Zugänge in das sonst so verschwiegene Unternehmen und zeigt, wie Google denkt, handelt und plant, woran Google forscht und warum. Sein Buch ist die Nahaufnahme eines Konzerns, der dabei ist, unsere Zukunft radikal zu verändern.
von Gesine Villwock
Die Georgia Flu rollt über den Planeten – eine Grippevariante, ansteckender und tödlicher als alle Pandemien jemals zuvor. Erst bricht das Gesundheitssystem zusammen, dann der Warenverkehr, die öffentliche Verwaltung, die Infrastruktur. Die Lichter gehen aus. Zwanzig Jahre später: All die vertrauten und bequemen Errungenschaften der Zivilisation sind nur noch Erinnerungen, die immer weiter verblassen. Doch der Zusammenbruch war nicht das Ende. Das Leben ist härter geworden, auch gefährlicher, aber noch immer gibt es Menschen mit einer tiefsitzenden Sehnsucht nach Gemeinschaft und Sinn, Erinnerung und Zukunft. Im Zentrum des Romans steht eine Frage, die in Zeiten von Klimawandel und Corona noch einmal an Relevanz gewonnen hat: Was bleibt von unserer Welt, was von unserem Leben, wenn all das, was immer selbstverständlich schien, plötzlich ins Wanken gerät? Vielleicht mehr, als wir denken. Themen: Pandemic, Visions of the Future, Identity and Belonging, Individual and Society, Dystopia, Civilization, Culture Nutzen Sie für diese Lektüre unsere passende Handreichung für den Unterricht. Filtern Sie dazu nach der Produktart „Handreichung“.
von Anna Mayr
Anna Mayr war noch ein Kind und schon arbeitslos. Sie ließ die Armut hinter sich, doch den meisten gelingt das nicht – und das ist so gewollt. Dieses Buch zeigt, warum. Faul. Ungebildet. Desinteressiert. Selber schuld. Als Kind von zwei Langzeitarbeitslosen weiß Anna Mayr, wie falsch solche Vorurteile sind – was sie nicht davor schützte, dass ein Leben auf Hartz IV ein Leben mit Geldsorgen ist und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Früher schämte sie sich, dass ihre Eltern keine Jobs haben. Heute weiß sie, dass unsere Gesellschaft Menschen wie sie braucht: als drohendes Bild des Elends, damit alle anderen wissen, dass sie das Richtige tun, nämlich arbeiten. In ihrem kämpferischen, thesenstarken Buch zeigt Mayr, warum wir die Geschichte der Arbeit neu denken müssen: als Geschichte der Arbeitslosigkeit. Und wie eine Welt aussehen könnte, in der wir die Elenden nicht mehr brauchen, um unseren Leben Sinn zu geben.
von Jane Goodall
Wie können wir in schweren Zeiten Hoffnung schöpfen?Jane Goodall ist die Pionierin der Natur- und Verhaltensforschung und seit Jahrzehnten leidenschaftliche Botschafterin des Artenschutzes. In ihren Zwanzigern ging sie in die Gombe-Wälder Tansanias, um die dort lebenden Schimpansen zu studieren; heute ist sie zur Ikone einer neuen, jungen Generation von Klimaaktivist:innen geworden. In »Das Buch der Hoffnung« schöpft sie aus der Weisheit ihres ganzen, unermüdlich der Natur gewidmeten Lebens, um uns zu lehren, wie wir auch im Angesicht von Pandemien, Kriegen und drohenden Umweltkatastrophen Zuversicht finden. Mit ihrem Co-Autor Douglas Abrams spricht Jane über ihre Reisen, ihre Forschungen und ihren Aktivismus und ermöglicht uns so ein neues Verständnis der Krisen, mit denen wir aktuell konfrontiert sind. Gemeinsam skizzieren Jane und Doug den einzig möglichen Weg in die Zukunft – indem wir die Hoffnung wieder in unsere Leben einziehen lassen.Denn es gibt sie, die Hoffnung, auch wenn sie uns manchmal unerreichbar scheint. Finden können wir sie in der Natur – und in unserer eigenen Widerstandskraft.Ausstattung: durchgehend bebildert
von Naomi Klein
Die Schockstrategie - Der Aufstieg des Katastrophenkapitalismus - bk1911; Fischer Verlag; Naomi Klein; Paperback; 2007
von Felix zu Löwenstein
Schon heute schafft es die Weltgemeinschaft nicht, alle Menschen mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Felix zu Löwenstein nennt die Gründe. Vor allem aber fragt er, wie in Zukunft neun Milliarden Menschen ernährt werden können. Seine engagierte Position ist eine klare Absage an die industrielle Landwirtschaft und ihr unhaltbares Wachstumsversprechen, das auf genveränderte Pflanzen, den Einsatz von Pestiziden und die Schaffung von Monokulturen setzt. Seine Alternative: Nahrungsmittelproduktion auf der Grundlage des ökologischen Landbaus.
von Rudolf Grossmann
Geld regiert die Welt, es herrschen Willkür, Optimierungswahn und falsche Eitelkeiten. Menschen verlieben und entzweien sich, Kinder sollen schnell erwachsen werden, Alte sehnen sich zurück in die Kindheit. Surrend läuft das Hamsterrad, denn »Arbeit ist das halbe Leben, und die andre Hälfte auch«. Erich Kästners Blick auf die Welt ist messerscharf und verblüffend aktuell.
von Timothée Parrique
ein kämpferisches, radikal ehrliches und hochaktuelles Werk, das die Widersprüche und Abgründe des Wachstumsparadigmas schonungslos entlarvt.
von David Graeber
Indem es den »Wert« ins Zentrum menschlichen Handelns stellt, ist Die falsche Münze unserer Träume das Gegenstück zu David Graebers Bestseller Schulden. Die ersten 5000 Jahre. Ob in der Anhäufung von Reichtum oder in dessen bewusster Zerstörung, ob altruistisch gewendet, ob als Geschenk oder im Gabentausch: um das, was Wert ausmacht, bilden sich Gesellschaften und Machtbeziehungen. Graeber benennt damit das Kernproblem gegenwärtiger Sozialtheorien, die im Angesicht des Neoliberalismus und der alles dominierenden Marktideologie Schiffbruch erlitten haben. Mit Karl Marx und Marcel Mauss zeigt er, dass Projekte des Kulturvergleichs notwendig revolutionäre Vorhaben sind – und dass es ihm schon in diesem frühen Werk um nichts Geringeres geht, als die Grundlagen unserer Denkweise auf den Kopf zu stellen.