Es ist Winter. Die Schriftstellerin Barbara kehrt mit ihrem Neugeborenen nach Jütland zurück, um Zeit mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zu verbringen. Während die Ärzte darum kämpfen, ihren Vater nach einer schweren Herzoperation zurück ins Leben zu holen, beginnt Barbara damit, sich intensiv mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Dass sie das Leben ihrer Familienmitglieder in ihre Romane überführt hat, sorgt bereits für Unmut. Ohnehin verblasst die einst so enge Bindung zu ihrer Schwester angesichts zahlreicher Konflikte. Und nicht zuletzt erinnert sie sich immer wehmütiger an ihre eigenen Träume als junge Frau. Was ist nur aus ihnen geworden? Das ist doch noch gar nicht so lange her. Jede Figur in diesem vielschichtigen Roman sucht nach einem Sinn in der Vergänglichkeit: Barbaras Mutter in der steten Beschäftigung, ihre kleine Schwester in der Erinnerung und sie selbst im Schreiben. So fragt Josefine Klougart, ob Kunst das retten kann, was man im Leben unweigerlich verliert, und wie sehr wir uns die Geschichten anderer zu eigen machen können. ›Das alles könntest du haben‹ ist zugleich eine berührende Familiengeschichte, ein unverblümter Künstlerroman und ein meditativer Essay über Zeit, Tod und Sprache.
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Das alles könntest du haben
von Josefine Klougart, Peter Urban-Halle
Es ist Winter. Die Schriftstellerin Barbara kehrt mit ihrem Neugeborenen nach Jütland zurück, um Zeit mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zu verbringen. Während die Ärzte darum kämpfen, ihren Vater nach einer schweren Herzoperation zurück ins Leben zu holen, beginnt Barbara damit, sich intensiv mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Dass sie das Leben ihrer Familienmitglieder in ihre Romane überführt hat, sorgt bereits für Unmut. Ohnehin verblasst die einst so enge Bindung zu ihrer Schwester angesichts zahlreicher Konflikte. Und nicht zuletzt erinnert sie sich immer wehmütiger an ihre eigenen Träume als junge Frau. Was ist nur aus ihnen geworden? Das ist doch noch gar nicht so lange her. Jede Figur in diesem vielschichtigen Roman sucht nach einem Sinn in der Vergänglichkeit: Barbaras Mutter in der steten Beschäftigung, ihre kleine Schwester in der Erinnerung und sie selbst im Schreiben. So fragt Josefine Klougart, ob Kunst das retten kann, was man im Leben unweigerlich verliert, und wie sehr wir uns die Geschichten anderer zu eigen machen können. ›Das alles könntest du haben‹ ist zugleich eine berührende Familiengeschichte, ein unverblümter Künstlerroman und ein meditativer Essay über Zeit, Tod und Sprache.
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