Empfehlungen basierend auf "Daphnis und Chloe"

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von Jeanette Winterson

"Die Liebschaft der namenlosen Erzählerin oder ist es doch ein Erzähler? mit der verheirateten Louise überschattet an Intensität und Bedeutung alles bisher Gekannte. Als Louise jedoch nach nur kurzer gemeinsamer Zeit schwer erkrankt, gerät die gemeinsame Welt ins Wanken. Nur ihr verlassener Ehemann und Arzt kann sie retten, und ein existenzieller Kampf zwischen Liebe und Leben beginnt." --

von Eshkol Nevo

Die dort ausgetragenen Konflikte kennen wir alle. So ist dieses Buch wie ein langer Blick in den Spiegel.

von Claudia Schumacher

Juli wächst in einer Vorzeigefamilie auf: Die Eltern sind Rechtsanwälte, sie ist Klassenbeste. Doch in der Kleinstadtvilla herrscht das Grauen. Der Vater drillt die Kinder auf Leistung, prügelt sie und seine Frau. Juli wird älter, fordert ein Ende der Gewalt, deren Realität von der Mutter vehement abgestritten wird. Einzig ihre Geschwister und eine Maus geben Halt. Doch wie kann man sich befreien, wenn man weder den Eltern noch den eigenen Erinnerungen traut? Die Befreiung gerät zum Feldzug – gegen die Eltern und das eigene Ich. Drei Jahrzehnte folgen wir Juli, die mit aller Macht versucht, die Deutungshoheit über ihr Leben zu erlangen. Ein eindringlicher Roman über Verletzungen und eine mögliche Heilung, voller Originalität und Wärme.»Intensiv, wach, klug!« Helga Schubert»Das hier ist nicht einfach nur ein starkes Debüt, es ist ein sprachgewaltiger, erschütternder, psychologisch kluger Wurf. Wie so oft im echten Leben liegt in diesem Roman alles dicht beisammen; das Komische neben dem Verstörenden, das Traurige und Schmerzhafte beim Zärtlichen. Es ist nicht leicht, die Worte für eine solche Geschichte zu finden, und ich kann mir nur zwei Personen vorstellen, die das so hinbekommen hätten: Der eine ist der wütende junge J.D. Salinger, in Bestform. Der Name der anderen Person steht auf dem Cover dieses Buchs.« Benedict Wells

von Camille Laurens

Eine mit Wahrhaftigkeit erzählte Lebensbeichte. Eine optimistische Entdeckung.

von Benjamin Koppel

[...] mit großem Geschick dafür etwas zu beschreiben, was schwer in Worte zu fassen ist [...].

von D. C. Odesza

Nachdem sich der Dubai Urlaub langsam dem Ende zuneigt, ändert sich die Stimmung im Anwesen. Maron beschließt für sich, nach dem Dubai Aufenthalt vorerst keine Termine der Brüder anzunehmen, um Abstand zu gewinnen. Was, wenn es ein großer Fehler ist, den die Brüder nicht dulden? Zurück in Marseille lebt sich Maron recht schnell in ihren gewohnten Alltag ein: Sie kümmert sich um ihre Schwester, absolviert die Prüfungen mit Luis und trifft sich an den Abenden mit angesehenen Kunden. Doch mit der Zeit spürt sie, dass selbst Kean ihr nicht mehr helfen kann, den Urlaub zu vergessen. Gideon hingegen fliegt für einige Wochen geschäftlich nach New York, Lawrence verfällt seinem alten Schema – dem Nachtleben zu frönen – und Dorian widmet sich seinem Atelier. Es scheint so, als wäre der Urlaub nicht passiert. Doch als Maron die Erinnerungen nicht mehr loslassen und sich ihren Gefühlen für einen der Brüder sicher ist, gerät sie in Schwierigkeiten, mit denen sie nicht gerechnet hätte. Werden Gideon, Lawrence und Dorian bei ihr sein, um ihr zu helfen?

von Elif Shafak

Die Literaturbegutachterin Ella erhält ein Romanmanuskript über die Freundschaft zweier im 13. Jahrhundert lebender Sufisten. Dies und die Begegnung mit dem Autor des Buches verändern ihr Leben.

von Melinda Taub

Mit dem tragischen Tod von Romeo und Julia sollte die Fehde zwischen den Capulets und Montagues eigentlich enden. Doch der Frieden hält nicht lange, und bald fließt wieder jede Nacht Blut in den Straßen Veronas. Der Herrscher der Stadt sieht nur einen Weg, die Feindseligkeiten zu beenden: eine Hochzeit zwischen Benvolio, Romeos Vetter, und Rosalinde, einer Cousine Julias. Die beiden können sich nicht ausstehen, und doch hängt das Schicksal der von Intrigen und Hass zerfressenen Stadt von ihnen ab ...

von Maria Nurowska

Die Geschichte einer polnischen Jüdin, die im Warschauer Ghetto als Prostituierte arbeitete, um zu überleben. Sie entkommt unter falschem Namen aus dem Ghetto, wird aber nach Jahren von ihrer Vergangenheit eingeholt.

von Adalet Ağaoğlu

Die Dozentin Aysel steckt in einer privaten Lebenskrise. Sie hat ein Verhältnis mit einem ihrer Studenten angefangen. Entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, zieht sie sich in ein Hotelzimmer zurück und lässt noch einmal ihr Leben Revue passieren. - Ein facettenreicher Bilderbogen, der dreißig Jahre republikanische Geschichte umspannt.