Empfehlungen basierend auf "Dackelliebe"
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von Leonhard Hieronymi
Ein Gewerbegebiet am Rande Frankfurts, die Villengrundstücke des Taunus zum Greifen nah: Hier arbeitet Fansi im Klempnerbetrieb von Hieronymus Bosch, der seine besten Zeiten hinter sich hat. Ein paar Hallen weiter lockt mit der Perugino AG ein metallverarbeitendes Unternehmen, dessen Mitarbeiter im Auftrag von Jeff Koons unter vollem körperlichen Einsatz denkwürdige Objekte erschaffen - Kunst, deren Weg in die Museen der Welt und die Lichthöfe der Reichen vorprogrammiert ist. Auch Fansi erliegt dem Reiz des Glanzes und begibt sich auf abenteuerliche Montagereise nach Paris. Leonhard Hieronymi entführt uns in eine aberwitzige Welt zwischen poliertem Edelstahl und Silikonfugen und stellt die Frage, wessen Arbeit wirklich zählt.
von Henri Maximilian Jakobs
»'Paradiesische Zustände' hat mich abgeholt, da es lässig und lustig ist, jedoch auch angemessen frustrierend, düster und angepisst.«
von Joachim Meyerhoff
»Wunderbar erzählt – authentisch, voller Selbstironie, politisch inkorrekt und viele Themen so herrlich jugendlich auf den Punkt gebracht. Unbedingt lesen!!!«
von Tijan Sila
»Ein furioser Roman über das Erwachsenwerden im toten Winkel der Gesellschaft und eine kalte Dusche für lauwarmes Erzählen.« Arno Frank. Eine Punkband in der Pfälzischen Provinz der Neunzigerjahre – was kann da schon schiefgehen? In seinem unverwechselbaren Ton schreibt Tijan Sila einen humorvoll wilden, zarten Roman über die identitätsstiftende Kraft von Subkulturen. 1998, inmitten der Baseballschlägerjahre, gründet der 18-jährige Gansi mit seinen Freunden in der Kleinstadt Calvusberg die Punkband Pur Jus. Während es seinen Eltern, die vor vielen Jahren aus Bosnien nach Deutschland gekommen sind, lieber wäre, würde er wie sein älterer Bruder Predrag Chirurg werden und in eine Villa am Heidelberger Neckarufer ziehen, veranstaltet er Radau im heimischen Club Fiasko, tourt durch das tief gespaltene Land vom blitzsauberen Jugendzentrum in Freiburg zum besetzten Haus in Heidenau, lässt sich von einem Fascho die Lippe spalten und von der finsteren Gitarristin Ursel das Herz brechen. Dann trifft er Katja, die in »Texas« lebt, einem Viertel in Calvusberg, das sogar die Punks fürchten. Sie lernt fürs Abi, ist sehr für gewaltfreie Konfliktlösung und hört lieber Madonna statt Buzzcocks. Gansi ist bis zur geföhnten und blondierten Haartolle verliebt in sie. Alles scheint perfekt – doch bald sind es nicht mehr nur die omnipräsenten Nazis, die für Pur Jus zur Gefahr werden. Tijan Sila führt die Leser*innen ins Herz einer Szene, die er sehr gut kennt: Er zog in den Neunzigerjahren selbst mit seiner Punkband Atlas Lanze durch Deutschland und hat gerade mit seiner neuen Band Korrekte Drinks eine Single aufgenommen.
von Fredrik Backman
Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligten zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist …
von Frank Baer
April 1945: Angeführt von Maxe Milch, Spitzname »Magermilch«, irren nach Pilsen verschickte Berliner Schüler in den Wirren des Krieges heimwärts – zwischen geschlagenen Soldaten, Gefangenenkolonnen und Flüchtlingstrecks, querfeldein, durch Wälder und Felder, zu Fuß, in Güterwaggons, auf Lastern, mit Pferdefuhrwerken. Sie sehen die Toten am Wegesrand, begegnen amerikanischen Soldaten und Menschen, die sich in ihren Häusern und Höfen verschanzt haben. Als sie endlich zu Hause sind im zerstörten Berlin, findet dort keiner, was er sich während des langen Weges erträumt hat.
von Joël Dicker
2. Juli 2022: In Genf bereiten zwei Einbrecher den Überfall auf einen Juwelier vor. Doch dieser Raub ist alles andere als zufälliges Verbrechen ...Fünf Tage zuvor plant Sophie Braun ein großes Fest anlässlich ihres 40. Geburtstags. Sie lebt mit ihrer Familie in einem großzügigen Haus am Genfer See, das Leben scheint ihr zuzulächeln. Aber die Idylle trügt. Denn ihr Ehemann ist offenbar in kriminelle Machenschaften verstrickt. Ihr Nachbar, ein vermeintlich untadeliger Polizist, spioniert die intimsten Winkel ihres Lebens aus. Und dann offeriert ihr ein Unbekannter ein Geschenk, das sie tief erschüttern wird.Was verbirgt sich hinter der schillernden Fassade des privilegierten Paars? Und was verbindet sie mit dem raffinierten Juwelenraub?
von Jasmin Romana Welsch
Die meisten nennen mich Versager, Nichtsnutz oder Straßenjunge. Aber eigentlich heiße ich Remo und so scheiße bin ich gar nicht – hoffe ich zumindest. Klar, ich wohne in einem Loch, kann mir kaum genug zu essen leisten, aber ich habe Gründe, nach denen niemand fragt, und eine Geschichte, die niemand hören will. Der einzige Mensch, dem ich etwas bedeute, ist das Mädchen, das immer, ohne zu klopfen, in meine Wohnung platzt, mir Cola mitbringt und mit mir vögelt. Claire ist meine beste Freundin und ohne sie würde ich kaputtgehen. Ich kann keine Liebesgeschichte erzählen, in dem all der Mist, der passiert, am Ende keine Rolle mehr spielt, weil geknutscht und geheiratet wird, aber etwas zu erzählen habe ich trotzdem. Drogendealer, Zuhälter, Sex, Nachtclubs und ein Hang zu dummen Sprüchen und schwarzem Humor, der mich am Leben hält – für einen jungen, dummen Ghetto-Köter hat meine Geschichte viele Facetten und Kapitel. Und wenn jemand zuhören möchte, erzähle ich sie auch …
von Andrea Sawatzki
Schmunzeln und abschalten – raus aus dem Trubel des Stadtlebens, rein in das Chaos auf dem LandPacken Sie Ihre Koffer und machen Sie sich auf den Weg in die Provinz. Die deutsche Autorin und bekannte Schauspielerin Andrea Sawatzki setzt ihre etwas andere Familiensaga fort.Gundula ist außer sich! Warum erfährt sie immer als Letzte von allem? Dabei handelt es sich um keine Kleinigkeit, denn ihr Göttergatte Gerald hat beschlossen, ihr schönes Haus im Rotkehlchenweg zu verkaufen, um raus aufs Land zu ziehen. Jotwehdeh. Und zwar mit der ganzen Familie, inklusive beider Großmütter und der reizenden Schwägerin Rose. Eins ist schnell klar – wegziehen ist einfach. In der Provinz anzukommen aber ganz und gar nicht ...Kaum jemand schreibt so amüsant über das deutsche Familienleben wie SPIEGEL-Bestseller-Autorin Andrea Sawatzki. Schon mit den anderen Büchern der Bundschuh-Reihe feierte sie große Erfolge. Die dazugehörigen ZDF-Filme, in denen sie zusammen mit Axel Milberg die Hauptrolle spielt, konnten ebenfalls hohe Einschaltquoten einfahren. Auch ihr neuer Roman wartet mit absurder Situationskomik auf, die trotzdem direkt aus dem Leben gegriffen scheint.Die schrulligste Familie der deutschen Literatur – Andrea Sawatzki erzählt Neues aus dem skurrilen Leben der BundschuhsBei der lang erwarteten Fortsetzung der Bundschuh-Reihe handelt es sich nicht nur um eine entspannte Komödie, sondern auch um einen Eheroman mit Ecken und Kanten.»Woanders ist es auch nicht ruhiger« bietet perfekte und im besten Sinne leichte Unterhaltung. Andrea Sawatzkis strapaziert mit ihrem locker-lustigen Schreibstil die Lachmuskeln und liefert gleichzeitig reichlich Identifikationspotenzial für alle Leserinnen, die sich selbst schon einmal die exzentrische Verwandtschaft vom Leib halten mussten.
von Kim Fielding, Anna Doe, Paul Richmond
Brutus Führt Ein Einsames Leben In Einer Welt, In Der Magie Nichts Ungewöhnliches Ist. Er Ist über Zwei Meter Groß, Hässlich, Und Stammt Aus Einer Familie Von Schlechtem Ruf. Niemand, Er Selbst Eingeschlossen, Hält Ihn Für Gut Genug, Mehr Als Nur Knochenarbeit Zu Verrichten. Aber Heldentum Kommt In Allen Formen Und Größen. Als Er Bei Der Rettung Eines Prinzen Schwer Verletzt Wird, ändert Sich Sein Leben Schlagartig. Er Wird In Den Palast Von Tellomer Gerufen, Um Als Wärter Für Einen Gefangenen Zu Dienen. Das Hört Sich Recht Einfach An, Stellt Sich Aber Als Die Größte Bewährungsprobe Seines Bisherigen Lebens Heraus. Wenn Man Den Gerüchten Glauben Schenken Darf, Ist Gray Leynham Ein Hexer Und Verräter. Sicher Ist Nur, Dass Er Jahre Im Elend Verbracht Hat: Blind, In Ketten Gelegt Und Nahezu Stumm Durch Sein Fürchterliches Stottern. Und Er Träumt Vom Tod Anderer Menschen. Träume, Die Sich Bewahrheiten. Brutus Gewöhnt Sich An Das Leben Im Palast Und Lernt Gray Kennen. Er Entdeckt Dabei Seinen Eigenen Wert – Erst Als Freund, Dann Als Mann, Und Schließlich Als Geliebter. Brutus Lernt Auch, Dass Helden Manchmal Vor Schwierige Entscheidungen Gestellt Werden Und Dass Es Nicht Ungefährlich Ist, Die Richtige Entscheidung Zu Treffen.