Empfehlungen basierend auf "Bummel durch Deutschland"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Özlem Topçu

„Würde man all die klugen und dabei so offenkundigen Wahrheiten rot markieren, das ganze Buch wäre eine glühendrote Papier-Landschaft."

von Katja Riemann

"Zeit der Zäune" ist ein überraschend unterhaltsames und radikal menschliches Buch mit vielen persönlichen Einsichten.

von W.G. Sebald

Endlich in einer Neuausgabe: Sebalds vielgerühmtes Meisterwerk über vier Auswanderer. Aus Gesprächen mit deren Freunden, aus Erinnerungen, aus Tagebüchern und Fotoalben sowie aus Besuchen der Schauplätze ihrer Leben rekonstruiert der Ich-Erzähler die teils fiktiven Biografien dieser vier Männer. Ihre Wege führen aus dem provinziellen Deutschland hinaus in die Schweiz, nach Frankreich und England und bis in die fernen Wunderstädte New York und Jerusalem, bevor sie im Alter schließlich an ihrer Vergangenheit zerbrechen. Dabei erzählt Sebald indirekt auch von sich selbst - von seinem Schmerz über das Schicksal dieser Menschen, von seiner Trauer über die deutsche Vergangenheit.

von Annette Dittert

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Annette Dittert 2008 als Korrespondentin der ARD in London ihre Zelte aufschlägt. Nach vielen Jahren beruflichen Nomadentums weiß sie sofort: Hier will ich bleiben. Während ihrer vielen Jahre in der britischen Hauptstadt hat sie im Fernsehen nicht nur über Politik, Kultur und Königshaus berichtet, sondern auch immer wieder über die Eigenarten der Engländer im Allgemeinen und der Londoner im Speziellen. In ihrem Buch erzählt sie sehr persönlich über das Leben in dieser wunderbaren Stadt: über die Leidenschaft zu ihrem Hausboot namens Emilia, über das Prinzip des englischen Sich-Durchwurschtelns, über Straßenkünstler, gentrifzierte Stadtteile, den Bären Paddington – und natürlich den Brexit, der das Lebensgefühl in der Metropole auch für sie ganz persönlich verändert hat.

von Rebecca Solnit

Die amerikanische Denkerin Rebecca Solnit versammelt rund 20 Essays, in denen wir drei pulsierende amerikanische Metropolen aus originellen Perspektiven neu erleben: New York, San Francisco und New Orleans. Die Texte, verfasst von Linguisten, Ethnologen, Musikwissenschaftlern sowie wahren Szene-Insidern erzählen kenntnisreich und spannend von dem faszinierenden kulturellen Reichtum der drei Metropolen von damals bis heute und zeigen, was den Reiz der Großstadt ausmacht.

von Stefan Maiwald

Pino schenkt in einer jener kleinen und unscheinbaren Bars aus, wie sie über ganz Italien verstreut sind. Wo man irgendwann den Betreiber persönlich kennt und auch seine Stammgäste. Pinos Bar wohnt jene Magie inne, die von Lebenslust, engen Freundschaften und lebensklugen Menschen erzählt. Denn Pino und seine Gäste verstehen etwas von dieser rätselhaften, komplizierten Sache, die wir Leben nennen. Pinos Bar ist immer offen. Zu Weihnachten und Neujahr, Ferragosto und am Ostersonntag. Ab sechs Uhr morgens, wenn die ersten Fischer aus der Lagune zurückkommen und der Bäcker von nebenan schon sehnsüchtig auf seinen ersten Kaffee wartet. Bis tief in die Nacht, denn Pinos Gäste erzählen Geschichten über unvergessliche Begegnungen, über Zeit, Geld, Glück und Genuss – und geben uns, humorvoll und wie nebenbei, praktische Lebenslektionen, wie wir die schönsten Seiten dieser Welt entdecken können.Glück und Genuss – und geben uns, humorvoll und wie nebenbei, praktische Lebenslektionen, wie wir die schönsten Seiten dieser Welt entdecken können.

von Orlando Figes

Orlando Figes erzählt brillant vom Beginn der Moderne. „Die Europäer handelt von der Entstehung Europas, und wenn man diese Geschichte heute liest, gewinnt sie eine fast utopische Qualität.“ Karl Ove Knausgård 1843 – Die berühmte Opernsängerin Pauline Viardot reist nach Russland, wo die Eisenbahnstrecken gerade ausgebaut werden und europäische Ideen auf der Tagesordnung stehen. An ihrer Seite der Kunstkritiker Louis Viardot, ihr Ehemann. Während Pauline in St. Petersburg auftritt, kann ein Schriftsteller im Publikum seinen Applaus kaum im Zaum halten. Iwan Turgenew wird von nun an der ständige Begleiter der Viardots sein: Es entfaltet sich eine lebenslange Dreiecksbeziehung, in der sich die Entwicklung einer neuen Epoche spiegelt: die Moderne. In "Die Europäer" erzählt Orlando Figes nicht weniger als die Entstehung unseres kulturellen Selbstverständnisses.

von Hanns-Josef Ortheil

Seit Jahrhunderten haben die Straßen von Saint-Germain-des-Prés sowie die Terrains rund um das Quartier Latin Künstler, Musiker und Schriftsteller aus aller Welt in ihren Bann gezogen. Auf kleinem Raum entstand eine einzigartige, lebendige Atmosphäre, die vom intellektuellen Milieu der Pariser Universität ebenso lebte wie von den Salons, Ateliers, Studios und Cafés der künstlerischen Moderne. Sie ließ jenes für Paris typische Lebensgefühl eines melancholisch durchtränkten Glücks entstehen, das in den Pariser Chansons besungen wurde und das Ernest Hemingway in seinen Skizzen Paris – ein Fest fürs Leben beschrieben hat. Hanns-Josef Ortheil durchstreift diese Zonen mit dem Blick eines Flaneurs von heute, der die verführerischen Winkel des alten "Paris, links der Seine" abseits von den touristischen Ecken auf intensive Weise neu erlebt.

von Kurt Wallat

Mumien, Schiffswracks, ganze Städte: Überreste unserer Vergangenheit faszinieren. Der Archäologe Kurt Wallat beschreibt unterhaltsam die ganze Vielfalt seiner Disziplin und gewährt einen Einblick in seinen Grabungsalltag. Er unternimmt eine Reise zu den berühmtesten Ausgrabungen, stellt die Methoden seines Fachs vor – die Arbeitsweisen haben kaum noch mit denen eines Schliemann zu tun – und zeigt die Hürden, Probleme und auch ethischen Fragen, mit denen sich ein Archäologe bisweilen konfrontiert sieht.