Empfehlungen basierend auf "BLAU (Farben der Kunst)"
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von Kei Ohkubo
Arte ist eine junge Adlige, die im Florenz des 16. Jahrhunderts – der Geburtsstunde der Renaissance – lebt. Eine junge Frau mit einem großen Traum: Sie will Malerin werden. Doch in diesem Jahrhundert ist das alles andere als normal – geschweige denn möglich für eine Frau von adligem Stand. Maler zu werden, ist allein Männern erlaubt! Doch Arte will das nicht akzeptieren und beginnt ihren Kampf gegen die Diskriminierung – mit harter Arbeit und ihrer immer positiven Art! Ein Votum für die Gleichberechtigung und die schönen Künste, das auch als Anime-Serie umgesetzt wird.
von Benjamin Walter
Walter Benjamin beschreibt in dem Aufsatz Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit die geschichtlichen, sozialen und ästhetischen Prozesse, die mit der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerkes zusammenhängen. In die Reihe der kunstsoziologischen Arbeiten Benjamins gehören auch die beiden hier zum ersten Mal in Buchform veröffentlichten Texte: Kleine Geschichte der Photographie (1931) und Eduard Fuchs, der Sammler und der Historiker (1937). Sie erhärten Benjamins Einsichten am Einzelfall.
von Friedrich Dönhoff
»Das Publikum spürt, ob du wahrhaftig bist oder nicht, egal, ob du vor drei Menschen auftrittst oder vor tausend.«
von G.E. Lessing
In seiner 1766 erschienenen kunsttheoretischen Schrift 'Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie' arbeitet Gotthold Ephraim Lessing die grundlegenden künstlerischen Unterschiede zwischen bildender Kunst und Literatur heraus und greift damit in die ästhetischen Diskussionen seiner Zeit ein. Er wendet sich gegen die Auffassung, nach der ein Gegenstand poetischer Beschreibung nur dann als schön gilt, wenn er auch als Plastik oder in einem Gemälde dargestellt werden kann. Ausgehend vom Vergleich zwischen der spätantiken Laokoon-Gruppe und Vergils Erzählung der Ereignisse um Laokoon in der 'Aeneis' leitet Lessing ab, dass die Poesie die geistigere und weitere Kunst sei und dass ihr die Vorrangstellung gegenüber der bildenden Kunst zukomme. Lessings 'Laokoon' stieß auf lebhafte Resonanz und hatte einen großen Einfluss auf die bildenden Kunst und die Kunsttheorie. Mit einem Nachwort von Ingrid Kreuzer.
von Amos Vogel
A classic returns! The original edition of Amos Vogel's seminal book, "Film as a Subversive Art" was first published in 1974, and has been out of print since 1987. According to Vogel--founder of Cinema 16, North America's legendary film society--the book details the "accelerating worldwide trend toward a more liberated cinema, in which subjects and forms hitherto considered unthinkable or forbidden are boldly explored." So ahead of his time was Vogel that the ideas that he penned some 30 years ago are still relevant today, and readily accessible in this classic volume. Accompanied by over 300 rare film stills, "Film as a Subversive Art" analyzes how aesthetic, sexual and ideological subversives use one of the most powerful art forms of our day to exchange or manipulate our conscious and unconscious, demystify visual taboos, destroy dated cinematic forms, and undermine existing value systems and institutions. This subversion of form, as well as of content, is placed within the context of the contemporary world view of science, philosophy, and modern art, and is illuminated by a detailed examination of over 500 films, including many banned, rarely seen, or never released works.
Das »Wörterbuch der Architektur« bietet Worterklärungen und Begriffsdefinitionen aus der Fachsprache der Architekten und Kunsthistoriker. Es konzentriert sich auf die gängigsten historisch verankerten Bezeichnungen von Bauten, Bauteilen, -formen, -ornamenten, -techniken und -materialien aus der europäischen Baukunst seit der Antike. Das reich bebilderte Sachwörterbuch ist erweitert durch sechs Musterbeschreibungen von Bauten oder Bauteilen unterschiedlicher Epochen. Von Abakus bis Zwiebelhelm, vom archaischen Megaron bis zum Penthouse: In alphabetischer Reihenfolge werden die Grundbegriffe der europäischen Baukunst seit der Antike erläutert. Viele sind durch Zeichnungen veranschaulicht. Exemplarische Baubeschreibungen am Ende des Buches zeigen Möglichkeiten auf, wie architektonische Gegebenheiten sprachlich wiedergegeben werden können. Mit dem kleinen, handlichen Format eignet sich dieser Band ideal als Nachschlagewerk für Unterricht und Studium wie auch für die Besichtigung unterwegs.
von Kei Ohkubo
Arte ist eine junge Adlige, die im Florenz des 16. Jahrhunderts – der Geburtsstunde der Renaissance - lebt. Eine junge Frau mit einem großen Traum: Sie will Malerin werden. Doch in diesem Jahrhundert ist das alles andere als normal – geschweige denn möglich für eine Frau von adligen Stand. Maler zu werden ist allein Männern erlaubt! Arte will das nicht nicht akzeptieren und beginnt ihren Kampf gegen diese Diskriminierung – mit harter Arbeit und ihrer immer positiven Art. Ein Votum für die Gleichberechtigung und die schönen Künste! Die Manga-Serie von Kei Ohkubo hat es in Frankreich bereits auf die Manga-Bestsellerlisten geschafft und wird aktuell als Anime-Serie umgesetzt.
von Otl Aicher
Otl Aicher (1922-1991) war einer der herausragenden Vertreter des modernen Designs. Was er seit den 1950er Jahren, seit seiner Zeit an der von ihm mitbegründeten und heute legendären Ulmer Hochschule für Gestaltung, etwa auf dem Gebiet des Corporate Design, geschaffen hat - erinnert sei hier nur an die Erscheinungsbilder für die Firma Braun, die Lufthansa, das Zweite Deutsche Fernsehen und die Firma ERCO, gehört zu den ganz großen Leistungen der visuellen Kultur unserer Zeit. Mit einer aktuellen Einführung von Wilhelm Vossenkuhl:"Ein wesentlicher Aspekt der Arbeiten von Aicher ist deren Verankerung in einer von Denkern wie Ockham, Kant oder Wittgenstein inspirierten "Philosophie des Machens", die die Voraussetzungen und Ziele sowie die Gegenstände und Ansprüche von Gestaltung zum Thema hat. Aichers Schriften zu Fragen des Designs (wobei hier alle Bereiche der visuellen Gestaltung bis hin zur Architektur gemeint sind) liegen in diesem Band in geschlossener Form vor.Wenn Aicher das Analoge und Konkrete dem Digitalen und Abstrakten vorzieht, tut er dies mit philosophischer Absicht. Er relativiert die Rolle der reinen Vernunft. Er kritisiert den Rationalismus der Moderne als Ergebnis der Vorherrschaft des bloß abstrakten Denkens. Wer das Abstrakte dem Konkreten vorzieht, missversteht nicht nur die wechselseitige Abhängigkeit von Begriff und Anschauung. Er schafft nach Aichers Urteil auch eine falsche Hierarchie, eine Rangordnung, die kulturell verhängnisvoll ist. das digitale, Abstrakte ist nicht höher, größer und wichtiger als das Analoge, Konkrete." W. Vossenkuhl
von Robert Venturi
Robert Venturi gehört zu denjenigen Architekten, welche die Debatte über die Ästhetik der Architektur durch Schriften und eigene Projekte wieder in Gang gebracht haben. Sein Buch ist ein Plädoyer zur Wiederaneignung des mannigfaltigen Reichtums der Baukunst, ein Damm gegen die Sintflut von Funktionalität und Purismus. In einer Anmerkung zur zweiten Auflage dieses Buches vermerkt Venturi: "Ich schrieb dieses Buch in den frühen 60er Jahren als praktisch tätiger Architekt und versuchte, zu einigen Aspekten der Theorien über Architektur und der Dogmen in der Architektur meinen eigenen Standpunkt zu bestimmen. Heute gelten andere Notwendigkeiten. Ich bin deshalb der Meinung, dass dieses Buch heute wegen seiner allgemeineren Thesen über das Problem der Form in der Architektur aber auch als zeitgeschichtliches Dokument - vorwiegend mit einer historischen, nicht aber einer präskriptiven Absicht verfasst - gelesen werden kann."
von Robert Venturi, Denise Scott Brown, Steven Izenour
Ausgangspunkt für diese Veröffentlichung, die sich schon lange zu einem Klassiker der Architekturtheorie entwickelt hat, war ein Seminar an der Fakultät für Kunst und Architektur der Yale University in Jahr 1968 mit dem Titel "Learning from Las Vegas, or Form Analysis as Design Research". Im Vorwort zur ersten Auflage heißt es: "Mitten durch Las Vegas führt die Nationalstraße 91, das Urbild des Geschäfts-Strip, die reinste und intensivste Verwirklichung dieses Phänomens. Wir sind der Meinung, dass eine sorgfältige Bestandsaufnahme und Analyse seiner physischen Formen für die Stadtplaner und Architekten heute genauso wichtig ist wie vormals das Studium der Werke des mittelalterlichen Europa, des antiken Rom und Griechenlands für die früheren Generationen. Die Studie kann vielleicht dazu beitragen, den neuen Typus städtischer Formen näher zu bestimmen, der sich gegenwärtig in Amerika und Europa herausbildet und der sich grundlegend von allem unterscheidet, was wir bisher gekannt haben."