3.3

Black Night Falling (Bd. 3)

von Teri Terry

Format:Hardcover

Tabby weiß nun endlich, welche Rolle sie in der großen Verschwörung des "Kreises" spielt.Doch ist der Weg, der ihr zugedacht wurde, wirklich der einzige, um die unausweichlich erscheinende Zerstörung der Erde zu stoppen?Tabby und die anderen Auserwählten suchen nach einem letzten Ausweg. Doch muss Tabby dafür auch die Menschen verraten, die sie am meisten liebt?

Mystery, Thriller, Horror & Crime
448 SeitenHardcover
Erschienen an: October 11, 2022

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.3(7 ratings)
JennyRezension von Jenny

https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/12/19/the-circle-trilogy-3-black-night-falling/ Nach dem Beenden von Black Night Burning blieb bei mir vor allem ein Gefühl zurück: Erleichterung, dass es vorbei ist. Und das sagt leider schon alles. Obwohl ich Teri Terry grundsätzlich sehr schätze und ihre Bücher sonst oft gerne lese, ist diese Reihe für mich ein kompletter Fehlschlag gewesen – und Band 3 bildet dabei den enttäuschenden Tiefpunkt. Konsequenterweise habe ich die gesamte Reihe aussortiert, da ich keinerlei Bedürfnis habe, auch nur einen dieser Teile noch einmal in die Hand zu nehmen. Handlung – ambitioniert, aber komplett verfehlt Die Geschichte versucht, vieles auf einmal zu sein: Klimathriller, Sci-Fi, Zeitmanipulation, Genetik, geheime Organisationen, moralische Fragen zur Zukunft der Menschheit. Auf dem Papier klingt das spannend und relevant – in der Umsetzung ist es jedoch ein einziges Durcheinander. Statt Spannung aufzubauen, reiht das Buch lose Ideen und vermeintlich bedeutungsvolle Enthüllungen aneinander, die für mich weder emotional noch inhaltlich funktioniert haben. Das größte Problem ist, dass sich die Handlung permanent im Kreis dreht. Es wird geredet, erklärt, spekuliert – und am Ende fühlt es sich an, als wäre man kaum vorangekommen. Was als große Offenbarung gedacht ist, wirkt oft banal, platt oder schlicht langweilig. Der Klimakrisen-Aspekt, den ich grundsätzlich sehr wichtig finde, wurde über drei Bücher hinweg immer wieder neu erklärt, ohne wirklich an Tiefe zu gewinnen. Statt eindringlich oder nachdenklich stimmend zu sein, empfand ich es zunehmend als zäh und ermüdend. Es hatte für mich stark den Eindruck, als hätte die Autorin unbedingt einen Klimathriller schreiben wollen und dafür verschiedenste Fakten und Konzepte zusammengeworfen – in der Hoffnung, dass daraus automatisch eine stimmige Geschichte entsteht. Das ist für mich leider nicht gelungen. Charaktere – verschenktes Potenzial Besonders enttäuschend war Tabbys Handlung. Alles rund um den ominösen Kreis sollte offensichtlich mysteriös und bedeutungsvoll sein, wirkte auf mich aber eher unangenehm, unnötig und teilweise sogar peinlich. Diese Storyline hat mir keinerlei Mehrwert gegeben und fühlte sich wie ein Fremdkörper innerhalb der ohnehin schon überladenen Handlung an. Die Figuren allgemein bleiben blass. Ihre Motivationen sind oft unklar oder wechseln je nach Bedarf der Handlung. Emotionale Bindung konnte ich zu fast niemandem aufbauen, was es zusätzlich schwer machte, am Ball zu bleiben. Eine der wenigen positiven Ausnahmen waren die Hayden-Kapitel. Diese Abschnitte wirkten strukturierter, interessanter und besser geschrieben. Hier blitzte kurz auf, was aus der Geschichte hätte werden können – leider viel zu selten, um das Gesamtbild zu retten. Plot Twist und Ende – guter Ansatz, schlechte Wirkung Wie in vielen Teri-Terry-Büchern gibt es auch hier einen Plot Twist, der grundsätzlich gut durchdacht ist und eine klare Warnung vor den Gefahren von Zeitmanipulation und Zukunftsvorhersagen vermittelt. Das ist eine starke Idee – allerdings verpufft ihre Wirkung, weil sie in eine Geschichte eingebettet ist, die mich zu diesem Zeitpunkt längst verloren hatte. Das Ende war für mich der letzte Sargnagel. Dass Tabby und Denzi nicht zusammen enden, empfand ich als schlichtweg frustrierend und unnötig. Die beabsichtigte Botschaft dahinter mag sinnvoll sein, emotional hat sie mich aber überhaupt nicht erreicht – vor allem im Vergleich zu den früheren Teilen der Reihe, die zumindest noch Ansätze von Spannung und Gefühl hatten. Fazit – eine herbe Enttäuschung Black Night Burning hat mich in keiner Hinsicht überzeugt. Trotz interessanter Themen fehlt es dem Buch an Fokus, Tiefe und erzählerischer Klarheit. Statt Spannung oder Erkenntnis blieb bei mir vor allem Langeweile, Frustration und das Gefühl, dass hier enormes Potenzial verschenkt wurde. Ich habe selten eine Reihe erlebt, die sich für mich von Band zu Band so stark verschlechtert hat. Während Band 1 noch 2/5 Sterne bekam und Band 2 bereits auf 1/5 Sterne abrutschte, bestätigt Band 3 endgültig meinen Eindruck: Diese Reihe gehört für mich zu den schwächsten Werken der Autorin. Ich bin enttäuscht, fast schon traurig darüber – aber auch froh, einen Schlussstrich ziehen zu können. 1 von 5 Sternen!

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