Empfehlungen basierend auf "Bibliothekarisches Grundwissen"
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von Udo Schumacher, Michael Schunke, Erik Schulte
Noch einen anatomischen Atlas? Braucht es den wirklich? Das ist man geneigt zu denken, wenn man den zweiten Band der insgesamt drei Bände das erste Mal zur Hand nimmt. Doch schnell stößt man auf angenehme Überraschungen und muss zugeben: Ja, man kann ihn brauchen.Denn dieser Atlas beschränkt sich nicht auf die 1:1-Wiedergabe eines Präparates samt 08/15-Beschriftung. Hier wird vielmehr zuerst ein Lernthema formuliert. Im nächsten Schritt folgen die Bilder -- komplett neu konzipiert und erstellt. Allein das dauerte acht Jahre und verleiht dem Buch eine in dieser Preislage unerreichte kompositorische Klasse.Positiv zu erwähnen ist auch, dass die durch und durch didaktische Konzeption keineswegs schwerfällig und belehrend daherkommt. Die Qualität zeigt sich zuallererst in der Brillanz der Zeichnungen, die häufig genug für sich sprechen. Begleitet werden sie dennoch von einem gut lesbaren Text, klar und einfach gehalten. Text und Bild sind in einer Weise aufeinander abgestimmt, wie es sich nur selten findet. Der Text erklärt, ohne zu belehren, und stellt Bezüge zu anderen Fächer einerseits und zur Klinik andererseits her. Alle Beschreibungen befinden sich am richtigen Ort: Lagevarianten einzelner Strukturen samt ihrer prozentualen Verteilung, Schnittbildanatomie, feine klinische Hinweise von bemerkenswerter Beiläufigkeit, Skizzen chirurgischer Hautschnitte an der ventralen Abdominalwand, von Zeit zu Zeit zusammenfassende Tabellen, direkte Beschriftung auch kleinerer Strukturen am Überblicksbild, nervale Projektionen innerer Organe auf Bauch und Rücken -- Bild, Erklärung und Klinik werden unangestrengt und ohne aufdringliche Hinweise zu einer Einheit.Zum Schluss finden sich noch einmal besonders schöne Bildtafeln mit der vereinfachten Versorgung der Organe durch Lymphe, Arterien, Venen und Nerven. Sie müssen in der Prüfung bis in die kleinste Verästelung hinein beherrscht werden. Was aber in anderen Atlanten ein Wust von gelb, rot, blau und orange gekennzeichneten Leitungsbahnen und deren Benennung ist, ist hier so elegant gelöst, dass man sich die Bilder nicht nur aus Gründen der Lerneffizienz an die Wand hängen möchte.Die Autoren wollten den "idealen" Anatomie-Atlas für Studenten erschaffen. Das ist ihnen nicht nur inhaltlich gelungen. Auch der erschwingliche Preis überrascht positiv. --Dr. Stefan Rusche
von Michael Schünke, Erik Schulte, Udo Schumacher
Die Arbeit am Prometheus war selbst für einen wichtigen Medizinverlag wie Thieme ein kleines Abenteuer. Doch man kann sagen: Das Wagnis hat sich gelohnt. Das neuartige Konzept des "LernAtlas", angelegt als Kombination aus Lehrbuch und Atlas, geht auf!Ganze acht Jahre nahm allein die Erstellung der für den Atlas neu angefertigten Zeichnungen in Anspruch. Das Konzept des Werkes wurde aus den Ergebnissen von Umfragen entwickelt, die unter Studierenden und Dozenten durchgeführt wurden. Zentrale Anliegen des "Prometheus-Teams" sind es, den Lernenden die Konzentration auf die wesentlichen Inhalte zu ermöglichen und sie gleichzeitig -- der neuen Approbationsordnung entsprechend -- fächerübergreifend und mit einer engen Verzahnung von Vorklinik und Klinik "ins Bild zu setzen".Jede der etwa 250 Lerneinheiten konzentriert sich auf ein Thema, dem jeweils eine Doppelseite gewidmet wird. Dabei funktioniert das Zusammenspiel von Bild und Text ausgezeichnet. Die Themen sind den vier großen Abschnitten "Allgemeine Anatomie", "Rumpfwand", "Obere Extremität" und "Untere Extremität" zugeordnet. Mehr als 1.200 Farbabbildungen sorgen dafür, dass Gefäße und Nerven ebenso Gestalt gewinnen wie Knochen, Gelenke oder Muskeln. Hierbei ergänzen sich Zeichnungen und Ergebnisse bildgebender Verfahren. Der Überprüfung und Festigung des Gelernten dienen zusammenfassende Lerntabellen.Auch wenn die Entscheidung für einen bestimmten Anatomie-Atlas immer auch eine Geschmacksfrage ist: Studierende, Lehrende und Ärzte sollten "ihren" Lieblingsatlas zumindest einmal dem Vergleich mit dem Prometheus aussetzen. -- Carsten Hansen, Literaturtest
von Dudenredaktion
Spelling, punctuation, grammar, definition, pronunciation and origin of more than 50,000 foreign words used in the German language. Plus 3,000 new foreign words from almost all areas. Written entirely in German.
von Rüdiger Erbrecht
Das große Tafelwerk enthält alle benötigten Formeln und Werte der Fächer Mathematik, Physik und Chemie bis zum Abitur. Es empfiehlt sich damit als fundiertes Nachschlagewerk für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht an Gymnasien. Das Layout ist übersichtlich und gut strukturiert; eine eindeutige Fächerkennzeichnung macht das Auffinden der gesuchten Daten leicht.
von Matthias Wermke
This book contains 27,000 entries that are described by pictures. Fully updated (even includes Disneyworld!) with more than 384 black line drawings labeled in German. Posters and word lists are arranged according to subjects. Written entirely in German.
von Friedrich Kluge
The Kluge is the famous standard dictionary of German etymology. It comprehensively informs about the historical development and forming of 13,000 German and foreign words. For this edition, the editor has carefully examined, revised and updated the entire text. For the first time the Kluge is published with a CD-ROM that allows detailed and quick inquiries. The layout of the pages and the book cover have a new design, and the book will have a modern appearance. System Requirements: Windows 95/98/ME/2000/NT 4.0/XP 80486 processor (Pentium recommended) Minimum 16 MB RAM (32 MB RAM recommended) Minimum 18 MB free diskspace (cd drive) Minimum 40 MB free diskspace (full installation)
von Rudolf Gross, Achim Marx
Das über mehrere Jahre ausgefeilte und weithin anerkannte Lehrbuch führt in alle aktuelle Festkörperphysikthemen ein und vermittelt darüber hinaus das Verständnis für weiterführende Spezialgebiete wie z.B. Magnetismus, Supraleitung und Halbleiterphysik. Es gelingt den Autoren nicht nur, die moderne Festkörperphysik in all ihrer Breite leicht verständlich und strukturiert zu behandeln, sondern auch ein tieferes Verständnis für die wissenschaftliche Entwicklung dieses Fachbereichs zu schaffen. Das ausgewogene didaktische Konzept des Buches zeichnet sich durch Klarheit und Übersichtlichkeit aus. Farbige Hervorhebungen und Markierungen sowie farbige Icons am Seitenrand kennzeichnen besonders wesentliche Formeln, die zahlreichen Vertiefungsthemen und weiterführende Literatur am Ende der Kapitel.
von Stefan Silbernagl, Agamemnon Despopoulos
Überarbeitete Neuauflage des seit 1979 vorliegenden (und in über 15 Sprachen übersetzten) Taschenatlasses (hier zuletzt ID-A 27/03). Verglichen mit der 7. Auflage 2007 wurden einige Abschnitte aufgrund neuerer Forschungen insbesondere in der Proteomik bearbeitet: Veränderungen der Proteinzusammensetzung unter Umwelt- und Medikamenteneinwirkungen, Ursachen des Alterns, Abschnitte zur Signalübertragung, zur Blutstillung und zum Sauerstoffhaushalt im arteriellen Blut. Die umfangreichen Illustrationen und Tafeln wurden zum Teil überarbeitet und durch weitere ergänzt. Um die klinischen Bezüge besonders gut sichtbar zu machen, weisen blaue Randbalken nun auf prüfungsrelevantes Wissen für die Vorklinik hin. In Bremen gut nachgefragtes Standardwerk, das in der aktuellen Auflage angeboten werden sollte. (2) (LK/HB: Emskötter)