Empfehlungen basierend auf "Bevor Erinnerung Geschichte wird"
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von Edith Eva Eger
Im Alter von 16 Jahren wurde Edith Eger 1944 aus ihrem Heimatland Ungarn nach Auschwitz verschleppt. Dort sah sie ihre Mutter in die Gaskammer gehen und musste vor Josef Mengele um ihr Leben tanzen. Es grenzt an ein Wunder, dass Edith die Grauen der Lager überlebte. In den USA baute sie sich ein neues Leben auf und wurde erfolgreiche Psychologin und Therapeutin. Ihr lebensbejahendes Buch ist mehr als die außerordentliche Geschichte einer Holocaust-Überlebenden. Wie Victor E. Frankl in »…trotzdem Ja zum Leben sagen« weist uns Edith Eger durch ihr persönliches Schicksal und anhand von Beispielen aus ihrer therapeutischen Praxis den Weg: Wir haben immer die Wahl zu lieben oder zu hassen.Das btb-Hardcover ist unter dem Titel »Ich bin hier, und alles ist jetzt« erschienen.
von Tova Friedman
Das bewegende Schicksal einer der letzten Holocaustüberlebenden, die dem Schrecken als Sechsjährige dank der Liebe ihrer Mutter entkam - mit zahlreichen Abbildungen»Ich habe überlebt. Damit einher geht die Verpflichtung gegenüber den anderthalb Millionen jüdischen Kindern, die ermordet wurden. Sie können nicht mehr sprechen. Also spreche ich für sie.«Tova Friedman ist gerade einmal vier Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter in ein Konzentrationslager deportiert wird, mit sechs kommt sie nach Auschwitz-Birkenau. Was sie dort erlebt, wird sie ein Leben lang prägen: Unsagbares Leid, aber auch unerschütterliche Hoffnung und eine Liebe, deren Kraft Unvorstellbares leistet. Als eine der Wenigsten weiß sie, was es heißt, eine Gaskammer von innen gesehen zu haben und heute darüber berichten zu können. Was es bedeutet, sich zwischen den Toten zu verstecken, um selbst zu überleben. So erschreckend wie berührend und inspirierend erzählt sie davon, wie sie als Kind den Krieg erlebt, ihre Eltern nach dessen Ende wiederfindet und ihr Leben seither dem Kampf gegen das Vergessen widmet. Heute gehört Tova Friedman zu den engagiertesten Stimmen der Überlebenden und klärt nachfolgende Generationen über die Schrecken des Krieges auf - so auch auf TikTok, wo sie mit ihren Videos schnell zur viralen Sensation wurde.Ausstattung: farbige und s/w Abbildungen / 8 Seiten Bildteil
Miep Gies, In Zusammenarbeit Mit Alison Leslie Gold ; [aus Dem Amerikanischen übersetzt Von Liselotte Julius]. Titel Der Originalausgabe: Anne Frank Remembered.
von Iris Krumbiegel
„Spring, Marie! Spring aus dem Fenster! Jetzt!“ Dieser eine Satz lässt Marie, die in einem Kinderheim aufgewachsen ist, auch in ihren Träumen nicht los. Sie ahnt, dass er mit ihrer Vergangenheit zu tun haben muss, von der sie bis heute nur wenige Bruchteile kennt. Und sie spürt die Angst, die diese Träume in ihr auslösen. Bis sie eines Tages auf Jo trifft, den Patienten ohne Namen, der nach einem Schädelhirn-Trauma auf ihre Station eingewiesen wird und seit diesem Tag im Wachkoma liegt. Keiner scheint den alten Mann zu kennen oder zu vermissen. Alles, was er bei sich trug, war dieses seltsame Tagebuch, aus dem Marie ihm Nacht für Nacht vorliest. „Lauf, Eli! Lauf!“ Als Jonah und sein jüngerer Bruder dem Transport nach Auschwitz entgehen, gibt er seiner Mutter das Versprechen, Eli zu beschützen. Doch er ahnt nicht, wie schwer es für ihn wird, dieses zu halten. Auf der ständigen Flucht vor den Nazis, gibt es nur wenige Menschen, die sich ihrer erbarmen. Aber auch ihnen gelingt es nicht, die Jungen vor dem gefürchteten Lager zu retten. Mit letzter Kraft kann Jonah verhindern, dass sein Bruder erhängt wird, nachdem ein SS-Arzt ihn für medizinische Experimente missbrauchte. Er verhilft Eli zur Flucht, die ihm selbst, allen Anschein nach, nicht möglich ist. Dabei hofft er bis zum Schluss, dass sie sich eines Tages wiedersehen und er sein Versprechen erfüllen konnte.
von Stephan Lebert
Der blinde Fleck in der eigenen FamiliengeschichteDie Schoah und das Ende des Zweiten Weltkriegs liegen weit zurück, es leben nur noch wenige Zeitzeugen und Zeitzeuginnen. Ihre Vergangenheit jedoch hinterlässt bis heute Spuren in den Familien. Geprägt durch eine Katastrophe, die sie nicht selbst erlebt haben, haben viele Nachkommen der Täter, Komplizen, Handlanger, Mitläufer und Opportunisten seelische Wunden, deren Ursachen sie oft nur vage kennen: zwischenmenschliche Kälte, Schuldgefühle, Ängste, Einsamkeit, ein Gefühl der Entwurzelung. In vielen Familien sind bleiernes Schweigen, verdrängte Erinnerungen, wohlgehütete Geheimnisse, hartnäckige Lügen allgegenwärtig – ein erdrückendes Erbe, dessen Gift bis heute wirkt. Doch nun bricht dieser Panzer des Schweigens auf: Da sie keine Konfrontation mit den Großeltern oder Eltern mehr fürchten müssen, recherchieren immer mehr Menschen ihre Familiengeschichte und spüren nach, wie sich diese auf die eigenen Lebensmuster ausgewirkt hat. Der Trauma- und Stressexperte Louis Lewitan und der preisgekrönte Journalist Stephan Lebert schreiben anhand von ergreifenden Gesprächen mit Betroffenen über die ebenso schwierige wie befreiende Auseinandersetzung mit der Last der eigenen Familiengeschichte. Ein Beitrag zur deutschen Erinnerungskultur, der aktueller denn je ist.
von Angela Krumpen
Die berührende Begegnung eines besonderen Mädchens mit einem der letzten Zeugen des Holocaust Die Ausnahmegeigerin Judith Stapf und der Holocaust-Überlebende Michael Emge
von Helga Pollak-Kinsky, Hannelore Brenner
Aus dem Nachwort von Peter Gstettner: „Die Geschichte von Helga Pollak ist ein Modellfall der Erinnerung und des Gedenkens an das Schicksal der europäischen jüdischen Kinder. Ihre autobiografischen Azftzeichnungen sind vergleichbar mit dem Tagebuch der Anne Frank." Peter Gstettner, Professor für Erziehungswissenschaft und Historiker, Klagenfurt Mehr Infos auf der Website von Edition Room 28 www.edition-room28.de
von Andrea Löw
Die Erste Große, Vielstimmige Erzählung Über Die Erfahrungen Der Jüdinnen Und Juden, Die Während Des Nationalsozialismus Aus Dem Deutschen Reich Ins Besetzte Osteuropa Deportiert Wurden. Auf Basis Hunderter Briefe, Postkarten, Tagebücher, Video-aufzeichnungen Und Vieler Weiterer Quellen Verwebt Die Historikerin Andrea Löw Die Individuellen Geschichten Zu Einem Erschütternden Zeugnis. Ein Zeugnis, Das Umso Wichtiger Ist, Als Die Letzten Überlebenden Opfer Der Shoah Bald Nicht Mehr Selbst Erzählen Können. Ab Herbst 1941 Wurden Die Im Deutschen Reich Verbliebenen Jüdinnen Und Juden Systematisch Nach Osten Deportiert. Der Deportationsbefehl War Unerbittlich - Ein Koffer War Erlaubt, Es Blieb Kaum Zeit, Um Alles Zu Regeln Und Abschied Zu Nehmen. Dann Wurden Die Menschen Aus Ihrem Bisherigen Leben Gerissen. Wer Konnte, Schrieb Briefe An Verwandte, In Denen Sie Ihnen Und Sich Selbst Mut Machen, Aber Auch Ihre Sorgen Und Ängste Thematisieren. Auch Während Des Transports, In Den Ghettos Und Den Lagern Schrieben Die Menschen Briefe Und Postkarten, Es Sind Tagebücher Und Chroniken Überliefert, Die In Der Situation Selbst Entstanden Sind - Das Macht Diese Zeugnisse So Unmittelbar. Aus Den Stimmen Der Einzelnen Menschen Komponiert Andrea Löw Eine Erzählung, Deren Lektüre Die Ganze Ungeheuerlichkeit Des Verbrechens Emotional Bewusst Macht. Indem Sie Selbst Zu Wort Kommen, Werden Die Menschen Sichtbar - Als Mütter, Kinder, Großeltern, Als Liebende, Als Junge Und Alte. Sie Schildern Ihre Ängste Und Hoffnungen, Die Stationen Bis Zur Abreise, Den Transport, Das Überleben Im Ghetto. Die Meisten Erwartete Am Ziel Der Sichere Tod, Die Überlebenden Berichten Von Gefangenschaft, Flucht Und Rettung. Sie Alle Waren Menschen, Die Unfassbares Erleben Mussten - Dieses Buch Bringt Sie Uns Ganz Nah, Mit All Ihrem Mut Und Ihrem Leid. Wer Wissen Möchte, Was Sich Hinter Den Namen Und Orten Auf Den Vielen Stolpersteinen In Deutschen Städten Verbirgt, Findet Die Geschichten Der Menschen In Diesem Buch. Aus Berlin Und Hamburg, Leipzig Und München, Dresden, Stuttgart, Köln, Hannover, Wien, Breslau Oder Stettin Und Vielen Anderen Orten. Andrea Löw. Eine Kollektive Erzählung Auf Basis Hunderter Zeugnisse--dust Jacket Cover. Includes Bibliographical References And Sources (pages 332-356) And Index.
von Marilyn Yalom
Das Vermächtnis der großen Kulturhistorikerin Marilyn Yalom»Wir sind die letzten Zeitzeugen, die den Zweiten Weltkrieg noch erlebt haben, und bald werden wir nicht mehr da sein. Dieses Buch möchte ich als ein Zeugnis und eine Mahnung hinterlassen in der Hoffnung, dass diese Lebenswege uns die Sinnlosigkeit des Krieges vor Augen führen. Gerade jetzt, in Zeiten des wiedererstarkenden Nationalismus und eskalierender Konflikte weltweit mögen uns diese Schicksale dazu bringen, uns zu fragen, ob auch unsere Kinder und Enkelkinder zu Opfern machthungriger Erwachsener werden.« Marilyn Yalom