Für viele Europäer ist Japan eine große Schatztruhe, gefüllt mit Kostbarkeiten, die es zu entdecken gilt. In den Neunzigerjahren hat Igort als einer der ersten westlichen Comiczeichner die Gelegenheit, aus dieser Schatztruhe zu schöpfen und für einen japanischen Verlag zu arbeiteten. Aus Igorts Aufzeichnungen, Skizzen und Fotos ist ein sehr persönliches Buch über Japan entstanden, in dem er seine Erlebnisse festhält und seiner Faszination für das Land und seine Kultur ein Gesicht gibt. "Berichte aus Japan" ist eine dokumentarische Reise durch die japanische Kulturgeschichte und eine Liebeserklärung an die Heimat von Bashu und Hokusai, Takeshi Kitano und Hayao Miyazaki.
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Berichte aus Japan 1
von Igort, Myriam Alfano
Für viele Europäer ist Japan eine große Schatztruhe, gefüllt mit Kostbarkeiten, die es zu entdecken gilt. In den Neunzigerjahren hat Igort als einer der ersten westlichen Comiczeichner die Gelegenheit, aus dieser Schatztruhe zu schöpfen und für einen japanischen Verlag zu arbeiteten. Aus Igorts Aufzeichnungen, Skizzen und Fotos ist ein sehr persönliches Buch über Japan entstanden, in dem er seine Erlebnisse festhält und seiner Faszination für das Land und seine Kultur ein Gesicht gibt. "Berichte aus Japan" ist eine dokumentarische Reise durch die japanische Kulturgeschichte und eine Liebeserklärung an die Heimat von Bashu und Hokusai, Takeshi Kitano und Hayao Miyazaki.
Aktuelle Rezensionen(1)
3.5 Sterne Die Japan-Collage eines flanierenden Comiczeichners! Was ich sehr gerne mochte: der liebevolle Blick auf die japanische Kultur, die Montage aus Zeichenstilen, die Leidenschaft des Zeichners für seine Zunft. Was frustrierend war: an vielen Stellen bleibt der Band oberflächlich und verwehrt mir als Leserin Einblicke in Igorts Gedankenwelt. Was sich selbst als Nahaufnahme präsentieren möchte, bleibt Panorama. Unerträglich z.B. der Moment, in dem Igort Hayao Myazaki ❤️ trifft und diesen Nachmittag als angenehm und tiefgründig beschreibt. Alles was wir als Leser*innen darüber erfahren, ist aber, dass Myazaki gerne in Hefte zeichne, dabei kämen ihm „die besten Ideen für einen Film, in Ruhe vor einem Blatt Papier und meinen Farben“.