Ulf Poschardt schreibt über den Sportwagen als Mythos, Fetisch und Freiheitsmaschine. In einer Zeit, in der das Auto zur reinen Funktion verkommt, bleibt der Sportwagen das letzte Artefakt westlicher Individualität.McLuhan nannte ihn das „Automobil der Zukunft“ – als Sportgerät, nicht als Gebrauchsgegenstand. Poschardt folgt dieser Spur zwischen Raserei und Stillstand, Garage und Museum, Begehren und Todestrieb.2002 bei Merve als scharfer, philosophischer Essay von der Kritik gefeiert, hat Poschardt das Buch in nahezu obsessiver Art in den letzten 23 Jahren stetig aktualisiert und ausdifferenziert. Es ist die Geschichte einer unendlichen Liebe und das Ergebnis einer Freude nachts auf der Autobahn über all das nachzudenken, was in der Debatte um die Verkehrswende, die ökologische Transformation und den Freiheitsdrang des Westens ungesagt geblieben ist.Der Philosoph als Raser und Sportwagenhooligan schreibt ein Buch für Petrolheads, Transformationsökonom:innen (sic!) und Kulturhistoriker der Autobahn gleichermaßen. Er erzählt über die Anfänge der Autobahn, den Autofetisch der Beatniks und warum die wahre Revolution 1968 auf den Straßen nicht von Studenten, sondern von Autodesignern angezettelt wurde.„Ein Psalter für die Gemeinde.“ – Julia Encke, Süddeutsche Zeitung„Pflichtlektüre für alle, die sich auf die linke Spur wagen.“ – Niklas Maak, FAS„Poschardt treibt McLuhans Prophezeiung vom Verschwinden des Autos mit den Mitteln der Kulturwissenschaft voran – oder schreibt nur, um allein im Ferrari davonzubrausen.“ – Elke Buhr, Frankfurter Rundschau„Der winzige Rückspiegel und die riesige Frontscheibe seines Autos, erzählt Poschardt, symbolisierten nicht weniger als das Ende der Psychoanalyse. Theorie, seine ganzen Interessen, all das habe er immer auch als Anti-Selbstreflexions-Programm verstanden.“ – Cornelius Tittel, TAZEin furioses Manifest über Stil, Geschwindigkeit und die Freiheit, nicht angepasst zu sein.
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Über Sportwagen
von Ulf Poschardt
Ulf Poschardt schreibt über den Sportwagen als Mythos, Fetisch und Freiheitsmaschine. In einer Zeit, in der das Auto zur reinen Funktion verkommt, bleibt der Sportwagen das letzte Artefakt westlicher Individualität.McLuhan nannte ihn das „Automobil der Zukunft“ – als Sportgerät, nicht als Gebrauchsgegenstand. Poschardt folgt dieser Spur zwischen Raserei und Stillstand, Garage und Museum, Begehren und Todestrieb.2002 bei Merve als scharfer, philosophischer Essay von der Kritik gefeiert, hat Poschardt das Buch in nahezu obsessiver Art in den letzten 23 Jahren stetig aktualisiert und ausdifferenziert. Es ist die Geschichte einer unendlichen Liebe und das Ergebnis einer Freude nachts auf der Autobahn über all das nachzudenken, was in der Debatte um die Verkehrswende, die ökologische Transformation und den Freiheitsdrang des Westens ungesagt geblieben ist.Der Philosoph als Raser und Sportwagenhooligan schreibt ein Buch für Petrolheads, Transformationsökonom:innen (sic!) und Kulturhistoriker der Autobahn gleichermaßen. Er erzählt über die Anfänge der Autobahn, den Autofetisch der Beatniks und warum die wahre Revolution 1968 auf den Straßen nicht von Studenten, sondern von Autodesignern angezettelt wurde.„Ein Psalter für die Gemeinde.“ – Julia Encke, Süddeutsche Zeitung„Pflichtlektüre für alle, die sich auf die linke Spur wagen.“ – Niklas Maak, FAS„Poschardt treibt McLuhans Prophezeiung vom Verschwinden des Autos mit den Mitteln der Kulturwissenschaft voran – oder schreibt nur, um allein im Ferrari davonzubrausen.“ – Elke Buhr, Frankfurter Rundschau„Der winzige Rückspiegel und die riesige Frontscheibe seines Autos, erzählt Poschardt, symbolisierten nicht weniger als das Ende der Psychoanalyse. Theorie, seine ganzen Interessen, all das habe er immer auch als Anti-Selbstreflexions-Programm verstanden.“ – Cornelius Tittel, TAZEin furioses Manifest über Stil, Geschwindigkeit und die Freiheit, nicht angepasst zu sein.
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