Empfehlungen basierend auf "Axel Prahl: »Was man liebt, braucht Zeit«"

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von Jochen Gutsch

»Das wär nix für mich, so’n Lebenssinn. Erstmal muss man ihn finden. Und dann muss man drauf aufpassen, damit man ihn nicht verliert.«Richard Gold hat alles vorbereitet. Heute ist der Tag, an dem er sich das Leben nehmen wird. Der Strick liegt schon um seinen Hals, als sich ein dürrer Kater vor das Fenster setzt, interessiert glotzt – und Gold komplett aus dem Konzept bringt. Als dann der Kater auch noch bei Gold einzieht, weil der einen großen Fernseher hat, ein „extremst“ weiches Bett und pünktlich Essen serviert, beginnt die skurrile Freundschaft zwischen zwei Außenseitern, von denen zumindest einer ganz fest an ein Happy End im Leben glaubt.Ein Mann, der sterben will. Ein Kater, der ein Zuhause sucht. Eine berührende und zugleich urkomische Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft und den Weg zurück ins Leben.

von Jan Weiler

"Martin Kühn fragte sich, warum diese Leute reich und trotzdem sympatisch waren." Und es ist nicht die einzige Frage, die sich der einfache Kommissar und Berufspendler stellt, als er die Terrasse der wohlhabenden van Hautens betritt. Martin Kühn wundert sich auch, wie es Amir, Sohn libanesischer Einwanderer, in diese Kreise verschlagen konnte. Amir, der mit seiner Ankunft eine ganz neue, gefährliche Dynamik in die Familie gebracht hat. [4e de couv.]

von Joachim Meyerhoff

»Wunderbar erzählt – authentisch, voller Selbstironie, politisch inkorrekt und viele Themen so herrlich jugendlich auf den Punkt gebracht. Unbedingt lesen!!!«

von Hülsmann Petra

Na, das kann ja heiter werden! Als Karo ihre neue Stelle bei einem großen Hamburger Fußballverein antritt, muss sie feststellen, dass sie nicht wie geplant im gehobenen Management anfangen wird, sondern sich ausschließlich um den Spitzenspieler des Vereins kümmern soll - als Chauffeurin und Anstandsdame. Denn Patrick ist zwar ein Riesentalent, steckt seine Energie aber momentan lieber ins ausschweifende Nachtleben als ins Training. Von der ersten Begegnung an ist klar, dass Patrick und Karo sich nicht ausstehen können. Doch irgendwann riskieren die beiden einen zweiten Blick - und das Gefühlschaos geht erst richtig los -Witzig, charmant und unbeschwert - ein Roman zum Verlieben!

von Dietlind Falk

Ein hinreißender Roman über Freundschaft und Freiheit – und darüber, wie man beides wiederfindet, wenn es einem abhandengekommen ist. „Das ist schmutzig, schnell, unaushaltbar komisch und schreiend traurig, einfach richtig gut kaputt – Dietlind Falk tätowiert euch den Punk in die Herzen." Simone Buchholz Ein müffelnder ausgestopfter Alligator im Schaufenster, leere Bierflaschen auf der Anmeldungstheke, ohrenbetäubender Metal: Willkommen im Tattoostudio NO REGRETS. Hier, irgendwo zwischen Dortmund und Duisburg, stechen die zwei besten Freunde Hänk und Muddy seit Jahrzehnten Rosen, Anker, Fußballvereinswappen und Totenköpfe. Doch die Welt um Hänk und Muddy herum hat sich verändert, und die beiden abgehalfterten Typen sind Auslaufmodelle geworden. Um das NO REGRETS vor dem Ruin zu retten, holen sie die junge Luz in den Laden - und zwischen den drei Außenseitern entwickelt sich eine unfreiwillige, tiefe Freundschaft, die nicht nur das NO REGRETS mit neuer Lebensfreude erfüllt.

von Frauke Scheunemann

Dackel Herkules und Kater Schröder sind echte Freunde. Der ältere Herkules erklärt dem kleinen Schröder, wie die Menschen so ticken. Eine Sache interessiert Schröder vor allem, verändert sie die Menschen doch ganz besonders: die Liebe. Herkules verrät dem Katerchen daraufhin, dass die Liebe nicht auf Menschen beschränkt ist. Auch Herkules hat sein Herz schon einmal verloren: an Cherie, die schöne Retrieverdame, die allerdings schon bald mit ihrem Frauchen weggezogen ist. Als Schröder merkt, dass Herkules immer noch an Cherie hängt, beschließt er, für ein Happy End zu sorgen. Und macht sich auf die Suche nach der Herzensdame seines Kumpels ...

von Sybille Bullatschek

Das Seniorenheim Haus Sonnenuntergang ist in GefahrDie konkurrierende Luxus-Residenz Senior Palace, droht das Heim aufzukaufen und ihm seine profitorientierten Strukturen aufzuzwingen. Aber nicht mit Pflägekraft Sybille Bullatschek! Kurzerhand schleust sie sich mit der betagten Seniora Frau Spielmann undercover bei den Reichen und Schönen ein und stellt deren Luxusleben mal so richtig auf den Kopf. Bei so viel Action kann es schon mal passieren, dass man seinen Rollator beim Zumba vertauscht. Nebenbei müssen die Pflegekräfte auch noch einen Kriminalfall lösen, der mit der ominösen Tasche eines Seniors in Verbindung steht. Und wer Sybille kennt, der weiß, dass auch im Liebesleben der engagierten Single-Pflägekraft wieder die ein oder andere Überraschung wartet.

von Benno Pludra

Benno Pludra (1925 - 2014) wurde in Mückenburg (Pommern) geboren. Mit 17 Jahren ging er zur Handelsmarine und wurde Schiffsjunge und Leichtmatrose. Nach dem Krieg holte er das Abitur nach und studierte ab 1948 Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Berlin und Halle/Saale auf. Später arbeitete er als Lehrer und Journalist. In den 50er Jahren schuf er die ersten Kinderbücher. Benno Pludra entwickelte sich zum vielleicht wichtigsten Kinderbuchautor der früheren DDR. Über vierzig Bücher hat er geschrieben und damit wichtige Auszeichnungen erhalten. Im Jahre 1966 erhielt er den Nationalpreis der DDR. Im Jahre 1992 wurde ihm für seinen Roman Siebenstorch der Deutsche Jugendliteraturpreis 1992 verliehen. Heute erscheinen seine Romane bei Beltz & Gelberg und im Kinderbuch Verlag Berlin, dessen Programm die Verlagsgruppe Beltz übernommen hat und neu auflegt. Werner Klemke (1917-1994) war Grafiker, Buchgestalter und Illustrator. Neben Illustrationen zu Klassikern der Weltliteratur schuf er die Bilder zu vielen der beliebtesten Kinderbücher der DDR.

von Gerhard Henschel

Sie zog Das Kapital aus dem Regal. ›Hab ich auch mal zu lesen versucht. Schön und gut, aber irgendwie hätte ich gedacht, es müssten mehr Indianer drin vorkommen …‹Die junge Frau, die sich für Marx interessiert, ist die Anglistikstudentin Kathrin Passig aus Regensburg. Martin Schlosser lernt sie Anfang der neunziger Jahre als Gewinnerin eines von ihm selbst organisierten Preisausschreibens für das Satiremagazin Kowalski kennen. Dort ist er inzwischen als freier Mitarbeiter tätig. Und weil auch der Merkur, die Frankfurter Rundschau und konkret seine Texte drucken, kann er endlich vom Schreiben leben. Von nun an steht er nicht mehr hinter dem Tresen einer friesischen Rumpeldiscothek, sondern geht als Reporter auf Reisen: etwa zu einem Jonglierfestival in Oldenburg, zur Wiedervereinigungsfeier vor dem Berliner Reichstag oder zu einem Atheisten-Kongress in Fulda. Nebenbei kümmert er sich um seine Großmutter in Jever, besucht hin und wieder seinen Vater in Meppen oder tummelt sich auf Tantra-Workshops. Dann zieht es ihn wieder nach Berlin. Alles wendet sich jetzt, wie es scheint, zum immer Besseren: Verleger bieten ihm Buchverträge an, es gibt Einladungen zu Lesungen, die Nächte werden länger, und das Leben ist schön.

von Thomas Meyer

Der Best- und Longseller mit über 200 000 verkauften Exemplaren im ›schejnen‹ Geschenkformat