Empfehlungen basierend auf "Ava und die Welt der Gefühle oder Wie du dich selbst und andere besser verstehst"
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von Danielle Graf, Katja Seide
Will das Kind NIE ins Bett? Und Treppen laufen kommt nicht infrage? Statt selbst Tobsuchtsanfälle zu kriegen, lesen Eltern lieber dieses Buch. Die Autorinnen des größten Elternblogs Deutschlands zeigen, wie man die eigenen Nerven beruhigt und das Kind gleich mit. Das Trotzalter ist die erste heiße Phase im Leben mit dem Nachwuchs. Kaum steht es auf seinen eigenen Beinen, beginnt das Kind nach Autonomie zu streben. Der kleine Sonnenschein wird zum tellerwerfenden Wutmonster und verunsichert seine Eltern zutiefst. Die Autorinnen machen Mut, Wege abseits der klassischen Erziehung mit festen Grenzen und strenger Konsequenz zu gehen. Sie erklären, was in den Kindern vorgeht und warum Trotzphasen wichtige Entwicklungsphasen sind, die Eltern aktiv annehmen sollten, statt sie zu unterdrücken. Die witzig-persönlichen Erfahrungsberichte, praktischen Tipps und neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung sind Balsam für die Seele gestresster Eltern.
von Susanne Mierau
Die Pädagogin und Feministin Susanne Mierau ist eine von vielen New Moms, die ihre Töchter aufklären und stärken möchten gegen das Patriarchat und seine Folgen: Abwertung von Weiblichkeit, Diskriminierung, geschlechterstereotypes Rollenverhalten bis hin zu sexueller Gewalt. Was das in Bezug auf feministische und bedürfnisorientierte Erziehung heißt, erklärt sie in ihrem neuen Buch. Gestützt auf pädagogische und psychologische Erkenntnisse sowie viele Beispiele von Mutter-Tochter-Beziehungen beschreibt Mierau, wie Mädchen konkret unterstützt und bestärkt werden können. Sie erläutert, was Mütter über Themen wie Pornos, Cybermobbing, Verhütung, Selbstwert & Selbstliebe, ein gutes Körpergefühl, Bildung &Karriere und viele weitere wissen müssen und wie sie ihre Töchter dabei begleiten. Nicht zuletzt geht es der Autorin darum, dass Mütter eigene stereotype Denk- und Verhaltensweisen erkennen, um sie nicht an ihre Rebel Girls weiterzugeben.
von Stefanie Stahl
Die inspirierende Erzählung vom Sonnenkind und Schattenkind begleitet den persönlichen Weg und die Arbeit mit dem „inneren Kind“. Dabei werden Qualitäten und Stärken von Sonnenkind und Schattenkind herausgearbeitet und anhand verschiedener Lebens- und Verletzungssituationen leicht verständlich und poetisch illustriert. Das beliebte und erfolgreiche Therapiekonzept von Bestseller-Autorin Stefanie Stahl wird erstmals in einem neuen Format zugänglich gemacht, einfühlsam und leichtfüßig erzählt, mit starken, charmanten Illustrationen. Ausstattung: durchgehend vierfarbig
von Vera Pein
Die wahre Geschichte einer sechzigfachen Pflegemutter, die mit dem Jugendamt zusammenarbeitet und Kindern Liebe und Geborgenheit schenkt. Vera Pein ist eine beeindruckende Frau, die spürt, was Kinder brauchen und sie darin unterstützt, starke Persönlichkeiten zu werden. Vera Pein hat ein besonderes Gespür, wenn es um die Bedürfnisse von Kindern geht. Sie weiß intuitiv, was sie brauchen, wie sie sie erreichen und beruhigen kann. Diese Gabe hilft ihr jeden Tag, denn Vera Pein ist Pflegemutter aus Leidenschaft. Seit über dreißig Jahren arbeitet sie mit dem Jugendamt zusammen und hat in dieser Zeit mehr als sechzig Kinder begleitet. Kinder, die Gewalt, Flucht oder Verwahrlosung erleben mussten. Und die oft erst bei ihr Geborgenheit, Verlässlichkeit und Vertrauen fanden. In diesem bewegenden Buch erzählt Vera Pein vom Leben mit ihren Schützlingen, von der nicht immer einfachen Zusammenarbeit mit den Behörden, von Nöten und Krisen und vor allem vom Glück, kleinen Seelen das geben zu können, was sie am dringendsten brauchen.
von Cristina De Stefano
Wer war Maria Montessori (1870 - 1952) wirklich? Ihre Methode, das Kind in den Mittelpunkt seiner eigenen Erziehung zu stellen, hat die Pädagogik revolutioniert. So unkonventionell wie ihr Ansatz war auch ihr eigenes Leben. Als Schülerin lehnt sie sich gegen das Schulsystem auf, studiert in einer Zeit, in der Frauen an der Universität eine Seltenheit sind, Medizin. Sie kämpft für Frauenrechte und beginnt in einer Nervenheilanstalt, nie dagewesene Lernkonzepte für Kinder zu entwickeln. Ihre pädagogische Methode macht innerhalb weniger Jahre in der gesamten Welt Schule. Cristina De Stefano wertet in ihrer Biografie bislang unveröffentlichte Briefe und neu zugängliche Quellen aus. Sie zeigt Maria Montessori in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit – von ihren Gegnern als Opportunistin gehasst, von ihren Anhängern als Prophetin verehrt.
von Alain Serres
„Ich bin ein Kind mit Augen, Händen, einer Stimme, einem Herzen und mit Rechten.“ Bereits 1989 wurde die UN-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Doch noch immer ist deren Einhaltung keine Selbstverständlichkeit. Dieses Buch will dazu beitragen, dass die Kinder ihre Rechte kennen. Farbenfroh und poetisch, aber dennoch unmissverständlich werden die wichtigsten der insgesamt 54 Kinderrechte vorgestellt.
von Johann König
Kinder sind was Wunderbares. Noch schöner ist nur ein Hühnerhof, findet Johann König und holt sich eine Schar aufgeregtes Federvieh ins Haus. Dabei hat er mit drei Kindern ja eigentlich schon genug Arbeit. Vor allem, weil sie während der Seuchenjahre nicht nur gefüttert, gesäubert und befriedet, sondern auch noch unterrichtet werden mussten. Also die Kinder, nicht die Hühner. Hier schreibt er, gewohnt trocken und lakonisch, wie er Lockdown, Hamsterkäufe und Homeschooling überlebte, wie man mit der buckligen Verwandtschaft umgeht, wenn Teile davon zu kruden Corona-Kritikern werden, und warum derartige Krisenjahre innerhalb der Familie immer noch am besten auszuhalten sind - ein Buch über die nervigste und schönste Sache der Welt: la Familia.
von Jo Lücke
"Der Ratgeber befreit von dem Druck, unter schwierigen strukturellen Bedingungen alles richtig machen zu wollen, und gibt umfassende Anstöße, wie Gleichberechtigung trotzdem gelingt."
von Alec Ash
Rezension: Alec Ash lebt seit 2008 als Schriftsteller und Journalist in Beijing. In diesem Buch erzählt er die Lebensgeschichten von 6 jungen Menschen aus der Volksrepublik China, die zwischen 1985 und 1990 geboren wurden (vgl. Xinran: "Kleine Kaiser", 2016, und E. Osnos: "Grosse Ambitionen", 2015). Unter ihnen befinden sich u.a. ein Ingenieur, ein erfolgloser Rockmusiker, eine Studentin, die sich vor allem mit politischer Theorie beschäftigt, und eine Mode-Journalistin. Die Sechs gehören zur aufstrebenden städtischen Mittelschicht, sind also keine typischen Vertreter ihrer Generation, sondern das Produkt der vielen neuen Möglichkeiten, die sich durch die wirtschaftliche Entwicklung und die Expansion des Bildungssystems ergeben haben. Diese junge Generation hat mit den zahlreichen Beschränkungen der Tradition und des autoritären politischen Systems zu kämpfen. Sie muss Verantwortung für Eltern und Grosseltern übernehmen und sich auf dem Wohnungs-, Heirats- und Arbeitsmarkt zurechtfinden. Das stilistisch überzeugende Buch vermittelt ein plastisches Bild dieser neuen sozialen Gruppe in China. (2)