Empfehlungen basierend auf "Augustinus: Bekenntnisse. Vollständige Neuausgabe Übersetzt von Otto F. Lachmann"

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von Malte Detje

Wenn Gott nicht hält, was er verspricht, muss dein Glaube nicht am Ende sein! Dieses Buch wirft einen Anker für dich aus, wenn du zweifelst, ob Gott überhaupt noch da ist. Wenn du versuchst, Kontakt aufzunehmen, es von Himmelsseite her aber verdächtig leer bleibt. Die unumstößliche Wahrheit ist: Gott hat ein Ja für uns. Er ist und bleibt uns in Liebe zugewandt. Auch wenn wir seine Gegenwart nicht spüren, ist diese Zusage tragfähig. Gerade jetzt, mitten in deinen Zweifeln, kannst du ihm aufs Neue begegnen. Stand: 1. Auflage 2020

von Neale Donald Walsch

Die ersten zwei Bände der „Gespräche mit Gott“-Trilogie gehen den Weg von individueller zu globaler Problematik. Band 3 bildet den krönenden Abschluss mit Erkenntnissen universeller Wahrheit. Er legt dar, dass Gott, Leben, Liebe, Grenzenlosigkeit, Ewigkeit und Freiheit in ihrem Sinngehalt gleich sind und dass alles, was dem zuwiderläuft, keine Realität besitzt. Entscheidend ist allein, so verkündet Gott durch Walschs Feder, jeden Tag aufs Neue die eigene Wahrheit zu leben. Die drei Grundweisheiten, die im Mittelpunkt aller drei Bände stehen, werden hier zusammengefasst: Wir sind eins. Es gibt genug von allem. Es gibt nichts, was wir tun müssen.

von Vishal Mangalwadi

Als Buch der Bücher wurde die Bibel aus der Mitte gedrängt. Sola scriptura - "allein die Schrift", lehrte einst Martin Luther. Aber die Reformation ist lange her, und längst haben andere Kräfte ihren Alleinstellungsanspruch in den Ring geworfen. Dieser Verlust der Mitte ist heute mit Händen zu greifen. Vishal Mangalwadi hat genau das großartig dokumentiert. Vor allem aber konzentriert er sich auf die Epochen der Gravitationskraft der Bibel, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder Menschen inspirierte und Kultur erschuf. Ob Menschenrechte, technologischer Fortschritt, Musik, Architektur oder Demokratie-Entwicklung: Immer stand die kulturprägende Kraft der Bibel jenen Menschen zur Seite, die die Welt mit neuen Innovationen beschenkten. "Das Buch der Mitte" ist das seltene und glückliche Zusammenkommen von lebendiger Erzählung, nüchterner Beweisführung und überraschenden Einsichten, die uns den Schatz der Bibel wieder vor Augen führen und zerrissene Landkarten wieder zusammensetzen. Ein Muss für sprachfähige Christen.

von Tomás Halík

Zum christlichen Glauben gehört der Mut, die Wunden unserer Welt wahrzunehmen und sie mit dem Glauben zu berühren. Denn wir begegnen Gott überall dort, wo Menschen leiden. Und auch wenn jemand Christus nicht im traditionellen kirchlichen Umfeld finden kann, ist für ihn noch immer die Möglichkeit gegeben, ihm in den offenen Wunden unserer Welt zu begegnen. In 14 Essays zeigt Tomáš Halík, dass sich ein Glaube »ohne Wunden« als Illusion erweist. "Das Buch ist eine vom Alltag gesättigte Meditation." forum

von Thorsten Dietz

Große Krise, große Hoffnung? Die Geschichte der evangelikalen Bewegung ist vielfältig und umfangreich. Thorsten Dietz reagiert auf das Bedürfnis, die eigene Geschichte und Entwicklung nachzuvollziehen. Er erklärt fundiert und sehr persönlich, wie der Aufbruch der Evangelikalen zum Ausgangspunkt für zahlreiche Bewegungen wurde. Er greift aktuelle Krisenaspekte auf und beschreibt Zukunftsperspektiven, die Hoffnung wecken. Denn die Zukunft ist offen. Die Frage ist: Sind wir bereit für den nächsten Aufbruch?

von Navid Kermani

Das "Buch der Leiden" des klassischen persischen Dichters Attar ist die vielleicht schwärzeste Dichtung, die je von einem Menschen geschrieben worden ist. Navid Kermani nimmt es zum Ausgangspunkt, um die Geschichte jener Religiosität zu erzählen, die Gott kennt, aber Ihm zürnt: Eine Gegen-Theologie, die lange vor Hiob einsetzt und mit Georg Büchner noch längst nicht zu Ende ist. Sie zieht sich durch viele Religionen, vor allem aber verbindet sie auf hintergründige Weise das Judentum, den Islam und die europäische Moderne - das Alte Testament, den Sufismus und die deutsche Literatur, wo sie am dunkelsten ist, Navid Kermani zieht den Leser mit fast magischer Kraft in den Bann eines Glaubens jenseits der Rechtgläubigkeit. Die offene Ratlosigkeit, zu der sich diese häretische Frömmigkeit bekennt, dürfte der Welt, wie sie sich auch in unserer Zeit durch Krieg und Hunger, Erdbeben und Tsunamis zeigt, eher gemäß sein als die Antworten der Freitags- und Sonntagspredigten.

von Dave Bookless

"Die Schönheit der Schöpfung ist Mitgift und Verpflichtung zugleich." Dominik Klenk Unser Planet leidet. Unsere Umwelt verschmutzt. Wir wissen das, aber wir tun wenig. Warum? Orientierung ist eben keine Bildungsfrage, sondern ein Beziehungsgeschehen. 'Mittendrin' im Beziehungsdreieck Gott – Mensch – Schöpfung liegt der tiefere Ansatz für eine Welt mit Zukunft für unsere Kinder. Im Nachdenken über das Dreieck Gott – Mensch – Natur werden immer nur die Anliegen der Menschen und ihre Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt gestellt. Dieses Buch aber richtet den Fokus auf die uns umgebende Lebenswelt der Natur, die ebenfalls in Beziehung zum Schöpfer steht und ihre Rechte einfordert. So befreit das Buch aus einer auf uns allein bezogenen Sicht, wirkt aber auch entlastend. Wir lernen, unsere Umwelt zu lieben, weil auch Gott seine unendlich große Liebe in sie hineinsteckt. – Bücher, welche eine biblische Theologie so engagiert mit dem Umweltschutz verbinden, sind ganz selten. Allein schon deshalb ein Muss!

von Karl Barth

Der erste und grundlegende Akt theologischer Arbeit. ist das Gebet", so hat es Karl Barth in seiner letzten Vorlesung "Einfuhrung in die evangelische Theologie" formuliert. In welchem Geist und mit welchen Worten Barth selber seine offentlichen Gebete formuliert und gesprochen hat, ist in dieser Sammlung von 50 Gebeten nachzulesen. Barth hatte, wie er schreibt, von Jugend an eine Abneigung "gegen alle kultische Feierlichkeit" und gegen alles Gesalbte. Die Nuchternheit und die schlichte Sprache seiner Gebete sind noch 50 Jahre spater eindrucklich. Und ihr nicht geringer Vorzug liegt auch in der Kurze; Barth hat sich namlich an seine eigene Maxime gehalten, dass "die Wurze in allen Stucken an aller geistlichen und theologischen Gesprachigkeit vorbei auch in der Kurze" zu bestehen habe. Geordnet sind die Gebete zuerst dem Kirchenjahr entlang und dann in einer lo-ckeren thematischen Zusammenstellung. Karl Barth (1886-1968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tubingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Romerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Gottingen ein, spater wurde er Ordinarius in Munster und Bonn. Er war Mitherausgeber von Zwischen den Zeiten (1923-1933), der Zeitschrift der Dialektischen Theologie. Karl Barth war der Autor der Barmer Theologischen Erklarung und Kopf des Widerstands gegen die Gleichschaltung der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universitat wegen Verweigerung des bedingungslosen Fuhrereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, Die Kirchliche Dogmatik, ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.

von Eberhard Nestle, Barbara Aland

Das weltweit verbreitete Standardwerk unter den griechischen Urtextausgaben des Neuen Testaments erscheint jetzt in einer grundlegend überarbeiteten und verbesserten Auflage (28. Aufl.). Ein Schwerpunkt der Überarbeitung lag auf dem textkritischen Apparat, der durchgängig einfacher strukturiert wurde. So wird jetzt verzichtet auf die Verknüpfung von Varianten durch „sed“ oder „et“ und auf die Unterscheidung zwischen ständigen Zeugen erster und zweiter Ordnung. Außerdem werden in dieser Ausgabe erstmals die Lesarten der neu entdeckten Papyri 117-127 verzeichnet, die besonders in der Apostelgeschichte interessante Perspektiven eröffnen. Ein Schwerpunkt der Revision lag auf den Katholischen Briefen, wo die Ausgabe an die „Editio Critica Major“ (ISBN 978-3-438-05605-4) mit über 30 Änderungen angepasst wurde. Die Verweisstellen am Rand wurden systematisch überprüft und insbesondere um Verweise auf frühjüdische Literatur ergänzt.

von Joseph Ratzinger

„Dies ist nicht nur ein Buch über die liturgische Bedeutung des Kirchengebäudes, der Gebetsrichtung Osten, des Kreuzzeichens, der Bilder und Musik, des Kniens, Stehens und Sitzens. Es ist zugleich ein Buch über den inneren Zusammenhang von Judentum und Christentum, von Synagoge und Ecclesia, von pilgernder und himmlischer Kirche.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)