August Bebel (1840–1913 ) , Sohn einer alleinerziehenden Mutter, lernte das Drechslerhandwerk, ging als Handwerksgeselle auf Wanderschaft und fand nach einigen Umwegen zur Sozialdemokratie. Er wurde 1867 in den Reichstag des Norddeutschen Bundes gewählt und Präsident des Verbandes Deutscher Arbeitervereine. Als 1890 die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) gegründet wurde, wurde Bebel einer der beiden Vorsitzenden. Oft wird August Bebel als »Arbeiterkaiser« oder »Kaiser der kleinen Leute« bezeichnet. Ihm wird diese Bezeichnung nicht gefallen haben, denn er war ein Todfeind der bestehenden Monarchie und wollte sie beseitigen. Er kämpfte für Sozialismus, Vergesellschaftung und die Gleichberechtigung der Geschlechter; bekämpfte Kapitalismus, Militarismus, Antisemitismus und Kolonialismus, bis zu seinem Tode 1913.
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August Bebel oder: Der revolutionäre Sozialdemokrat
von Gisela Notz
August Bebel (1840–1913 ) , Sohn einer alleinerziehenden Mutter, lernte das Drechslerhandwerk, ging als Handwerksgeselle auf Wanderschaft und fand nach einigen Umwegen zur Sozialdemokratie. Er wurde 1867 in den Reichstag des Norddeutschen Bundes gewählt und Präsident des Verbandes Deutscher Arbeitervereine. Als 1890 die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) gegründet wurde, wurde Bebel einer der beiden Vorsitzenden. Oft wird August Bebel als »Arbeiterkaiser« oder »Kaiser der kleinen Leute« bezeichnet. Ihm wird diese Bezeichnung nicht gefallen haben, denn er war ein Todfeind der bestehenden Monarchie und wollte sie beseitigen. Er kämpfte für Sozialismus, Vergesellschaftung und die Gleichberechtigung der Geschlechter; bekämpfte Kapitalismus, Militarismus, Antisemitismus und Kolonialismus, bis zu seinem Tode 1913.
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