Empfehlungen basierend auf "Auge um Auge"
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von Jane Crilly
Großbritannien 1938. Für die junge Rose Blake ist Wimbledon der Ort, an dem ihr größter Traum in Erfüllung gehen könnte. Doch die Zeit ist nicht reif: Wenn es nach ihren Eltern geht, und in der Regel geht es nach ihren Eltern, soll Rose eine gute Ehefrau werden und keine Profi-Tennisspielerin. Für Henry Evans ist Wimbledon der Ort, an dem er und Rose sich so nah gekommen sind wie nirgendwo sonst. Denn die beiden Teenager trennen Welten: Rose, Tochter aus besserem Hause, spielt Chopin auf dem Klavier und lernt Französisch, Henry, dessen Mutter viel zu früh verstorben ist, gehört zum Hauspersonal: Er wohnt nur auf dem Anwesen, weil sein Vater bei Familie Blake als Gärtner angeheuert hat. Und doch führt das Leben Rose und Henry zusammen. Er darf ihr Balljunge sein, sie bringt ihm Tennis bei, er nimmt sie auf seinem Fahrrad mit. Sie freunden sich an, sie verlieben sich. Bis der Krieg sie schmerzlich trennt. Henry geht den für ihn einzig denkbaren Weg: Er wird der Gärtner von Wimbledon - und bleibt es fünfzig Jahre lang. Immer in der Hoffnung, dass auch Rose eines Tages zurückkehren wird …
von John Jakes
Liebe und Krieg 2 - bks2134; Bastei Lübbe; John Jakes; pocket_book; 1988
von Sandra Hill
Im Banne des Wikingers - bk372; Bastei Lübbe Verlag; Sandra Hill; pocket_book; 2007
von Maria Edgeworth
»Ich weiß nun mit Sicherheit, dass mir keine Romane gefallen außer Miss Edgeworths und meinen eigenen.« JANE AUSTEN Der Roman »Belinda« sorgte bei seinem Erscheinen 1801 für einen Skandal, denn er war seiner Zeit voraus und brach mit so mancher Konvention: Eine Weiße heiratet einen Schwarzen, zwei Frauen duellieren sich in Männerkleidung. Auf Drängen ihres Vaters musste Maria Edgeworth schließlich zahlreiche Passagen streichen. London um 1800: Die junge, behütet aufgewachsene Belinda Portman soll in die feine Gesellschaft eingeführt werden – und natürlich eine gute Partie machen. Doch Belinda merkt bald, dass ihre Gastgeberin Lady Delacour, eine vergnügungssüchtige und kapriziöse Dame, keine geeignete Mentorin ist. Sie muss also lernen, sich im turbulenten Gesellschaftsleben selbst zurechtzufinden. Dabei verliebt sie sich in Clarence Hervey, einen Freund Lady Delacours, der jedoch anderweitig versprochen ist ... In Gerlinde Völkers virtuoser Neuübersetzung lässt sich der Roman ganz unzensiert entdecken. »Belinda« ist ein literarisch-satirischer Gesellschaftsroman erster Güte und zugleich ein mitreißendes Psychogramm einer jungen Frau. Maria Edgeworth wurde damit zum literarischen Vorbild von Jane Austen, Sir Walter Scott und vielen anderen.
von Anstey Harris
Ein herzergreifender Roman über Reue, Verzeihen und neue AnfängeNach einer turbulenten Jugend als Aktivistin führt Judith mittlerweile seit vielen Jahren ein beschauliches Leben in England. In ihrem kleinen Laden widmet sie sich ganz der Reparatur lieb gewonnener Erinnerungsstücke – auch wenn die meisten ihrer Kunden eigentlich die Vergangenheit repariert haben möchten.Ihr ruhiges Leben nimmt ein jähes Ende, als urplötzlich James in ihrem Lädchen auftaucht. An der Seite ihrer Jugendliebe demonstrierte sie in Glasgow gegen die Atomkraft, bis er bei einer Razzia überraschend verhaftet wurde und daraufhin spurlos verschwand. Selbst nach all den Jahren erkennt sie ihn sofort. Da ist noch immer dieses ganz besondere Blau in seinen Augen. Ein Blauton, den sie vor 56 Jahren zuletzt gesehen hat – in den Augen ihres Babys, von dem James nicht einmal weiß …
von Sarah Waters
Die Waise Sue Trinder wird im viktorianischen London unter Dieben und Betrügern gross. Eines Tages soll sie dem Gentlemen Richard Rivers helfen, an das Vermögen der Adeligen Maud zu kommen. - Ein spannender Roman, der die düster, neblige Atmosphäre Londons wundervoll widergibt und Einblicke in das Leben sowohl der Armen wie der Wohlhabenden dieser Zeit gibt. Die Charaktere sind liebevoll ausgeführt, man schliesst sie beim Lesen ins Herz und vergisst dabei fast, dass es sich überwiegend umDiebe und Kleinkriminelle handelt ...
von Helen Bryan
Product Description Als der Krieg droht, sich vom europäischen Festland aus auf England auszubreiten, richtet sich das schläfrige Dorf Crowmarsh Priors in einer neuen Art von Normalität ein: Evakuierte aus London werden bei Dorfbewohnern untergebracht. Nächtliche Fliegerangriffe gehören schon bald zum Alltag. Die Einschränkungen, die die Rationierungen mit sich bringen, machen alle Annehmlichkeiten des Lebens zunichte. Männer verlassen das Dorf und sterben. Und fünf Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, legen den Grundstein zu einer Freundschaft, die ihr Leben verändern wird. Alice Osbourne, die nüchterne und praktisch denkende Tochter des verstorbenen Pfarrers, muss sich damit abfinden, dass Richard Fairfax ihre Verlobung gelöst und Evangeline Fontaine geheiratet hat, ein amerikanisches Mädchen aus New Orleans. Evangelines Ankunft sorgt im Dorf für Aufsehen – doch keiner der Dörfler jedoch, was wirklich hinter dieser Ehe mit Richard steckt. Die schlagfertige Elsie Pigeon aus dem Londoner East End sieht in der Evakuierung die Chance, das Leben im Armenviertel der Großstadt hinter sich zu lassen. Ein weiterer Neuankömmling ist Tanni Zayman, ein junges jüdisches Mädchen. Sie konnte der Vernichtungsmaschinerei der Nazis entkommen und wartet nun mit ihrem neugeborenen Sohn in England, in der Gewissheit, dass sich ihre Familie in Sicherheit bringen konnte und bald nachkommen wird. Und dann ist da Frances Falconleigh, ein furchtloser Heißsporn aus der besten Gesellschaft, die von ihrem Vater in der Hoffnung aufs Land geschickt wird, sie auf diese Weise aus den Klatschspalten der Zeitungen herauszuhalten. Während der Krieg mit seiner Erbarmungslosigkeit und seiner Mühsal unaufhaltsam näher rückt, lassen die Sorgen und Beschwernisse, die ihr Leben aus der Bahn zu werfen drohen, diese fünf Frauen zusammenrücken. Sie stärken sich gegenseitig in ihrem Kampf gegen übermächtige Feinde – Hunger, Luftangriffe, die drohende Invasion der Nazis und einen Verräter mitten unter ihnen – und wachsen über sich hinaus, um den Freundinnen zu helfen. Ihre in schwieriger Zeit geschmiedete Verbundenheit überdauert nicht nur die Schrecken des Krieges, sondern trotz bleibt auch über Jahrzehnte und große Entfernungen hinweg bestehen. Als vier der Frauen fünfzig Jahre später am Jahrestag des Victory-in-Europe-Day nach Crowmarsh Priors zurückkehren, präsentieren die Fernsehkameras die alten Damen mit ihrer herzerwärmenden Geschichte als Kriegsbräute einer längst vergangenen Epoche. Der wirkliche Grund für das Wiedersehen nach langer Zeit entgeht ihnen allerdings. Den Frauen geht es nicht um Gedenken und Erinnerungen – sie sind zurückgekehrt, um eine Rechnung zu begleichen und eine von ihnen zu rächen. About the Author Helen Bryan wurde in Virginia geboren, wuchs in Tennessee auf, machte ihren Abschluss am Barnard College und lebt seit 1971 in London, wo sie die Ausbildung zum Barriser durchlief und nun am Inner Temple als Anwältin vor Gericht zugelassen ist. Unter dem Titel Planning Applications and Appeals [etwa: Bauanträge stellen und anfechten] hat sie einen Leitfaden für Laien durch das englische Bauplanungssystem verfasst. Ihre Biographie Martha Washington First Lady of Liberty wurde mit einem Citation of Merit der Colonial Dames of America ausgezeichnet. Mit Fünf Frauen, der Krieg und die Liebe hat sie einen Roman vorgelegt, eine romatische Saga, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt. Sie wurde durch die Geschichten und Erinnerungen der Kriegsgeneration inspiriert, vor allem aber durch die Berichte jeder Frauen, die in Churchills Special Operations Executive als Agentinnen eingesetzt wurden. Eine weitere Quelle der Inspiration boten Familienferien einem kleinen Dorf in East Sussex, wo der Legende zufolge ein alter Schmugglertunnel von einem Grab auf dem Friedhof bis zur Küste führte und offenkundig nur darauf wartete, dass jemand eine Geschichte um ihn herum erfand. Bei ihrem nächsten Roman handelt es sich wieder um eine
von R. C. Sherriff
Der letzte Arbeitstag ist vorbei, auf Tom Baldwin wartet die Freiheit des Ruhestands – und sehr viel Zeit. Die leeren Tage werden länger, die Gespräche mit seiner Gattin Edith kürzer und das alte Haus in London zusehends enger. Bis ein Ausflug ins grüne Weldental Tom und Edith den Mut schenkt, ihr Leben noch einmal neu zu erträumen.