Nathalie hat endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: Sie lebt in einem Haus auf dem Land, mit ihrem Mann und dem Wunschkind, auf das sie so lange warten musste. Doch etwas stimmt nicht mit ihrer Tochter Ruby. Nathalie kommt einer Wahrheit auf die Spur, für die sie nicht bereit ist …Die sechsjährige Ruby ist ein besonderes Mädchen: in sich gekehrt, still, langsamer als andere Kinder. Nathalie widmet Ruby ihre ganze Aufmerksamkeit und hat viel für sie aufgegeben. In ihrem neuen Zuhause auf dem Land soll Ruby endlich aufblühen. Doch dort geschehen seltsame Dinge. Fenster und Türen stehen plötzlich offen, die anderen Eltern fangen an, sich komisch zu benehmen. Ihr Mann Gabriel versucht unerschütterlich, Nathalie zu beruhigen, doch sie fühlt sich in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher. Eines Tages malt Ruby ein Bild, das alles verändert. Und Nathalie muss sich fragen, welchen Preis sie für ihr Glück zu zahlen bereit ist.»Man beginnt mit dem Lesen und will nicht mehr zurück, sondern einfach wissen, wie es ausgeht.« Christine Westermann über »SCHWEIG!«
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Aprikosenkind
von Judith Merchant
Nathalie hat endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: Sie lebt in einem Haus auf dem Land, mit ihrem Mann und dem Wunschkind, auf das sie so lange warten musste. Doch etwas stimmt nicht mit ihrer Tochter Ruby. Nathalie kommt einer Wahrheit auf die Spur, für die sie nicht bereit ist …Die sechsjährige Ruby ist ein besonderes Mädchen: in sich gekehrt, still, langsamer als andere Kinder. Nathalie widmet Ruby ihre ganze Aufmerksamkeit und hat viel für sie aufgegeben. In ihrem neuen Zuhause auf dem Land soll Ruby endlich aufblühen. Doch dort geschehen seltsame Dinge. Fenster und Türen stehen plötzlich offen, die anderen Eltern fangen an, sich komisch zu benehmen. Ihr Mann Gabriel versucht unerschütterlich, Nathalie zu beruhigen, doch sie fühlt sich in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher. Eines Tages malt Ruby ein Bild, das alles verändert. Und Nathalie muss sich fragen, welchen Preis sie für ihr Glück zu zahlen bereit ist.»Man beginnt mit dem Lesen und will nicht mehr zurück, sondern einfach wissen, wie es ausgeht.« Christine Westermann über »SCHWEIG!«
Aktuelle Rezensionen(4)
Nathalie, Gabriel und die kleine Ruby scheinen endlich angekommen zu sein. Sie leben in einem schönen Haus auf dem Land und mit Ruby ist das Glück perfekt. Doch irgendwie ist Ruby anders als andere Kinder – langsamer, stiller und ein Einzelgänger. Doch Nathalie widmet Ruby ihre ganze Aufmerksamkeit und hat ihren Beruf für sie aufgegeben. Doch zuhause geschehen seltsame Dinge – Fenster und Türen stehen offen und die anderen Eltern verhalten sich komisch. Doch als Ruby eines Tages ein seltsames Bild malt, ändert sich alles…. Für mich war es das Erste Buch von der Autorin und damit hat sie für mich aber schon ein Highlight des Jahres geschaffen. Die Kapitel haben eine optimale Länge und sind aus Sicht von Nathalie und Gabriel geschrieben. Auch Rückblenden gibt es, was das Ganze nur noch spannender macht. Die Charaktere gefielen mir alle ausgesprochen gut und sind realistisch dargestellt. Ich lese wirklich sehr viel und auch nur Thriller und Krimis, aber dieses Buch hat mich mal wieder von Anfang bis Ende überrascht und mir spannende Lesestunden beschert.
„Aprikosenkind“ von Judith Merchant ist ein intensiver, spannender und tiefgründiger Psychothriller. Die Geschichte handelt vom Mädchen Ruby und ihrer Familie. Die Frage, was ist nun die Wahrheit und wer ist der/die Böse begleitet die ganze Geschichte. Schon zu Beginn wird man in die Geschichte gezogen. Gerade als Elternteil kann man sich sehr gut in die Gedanken der Charaktere einfühlen. Es geht hauptsächlich um Ruby, die etwas anders ist, als andere Kinder. Aber ist sie einfach nur etwas langsamer oder steckt etwas anderes dahinter? Mir gefiel besonders an der Geschichte, dass es so viele überraschende Wendungen gibt. Immer wenn man eine Vermutung hat, was wirklich los ist, erhält man neue Informationen und muss alles neu beurteilen. Das Ende habe ich zu Beginn nicht kommen sehen. Die Geschichte hat mich oftmals sprachlos gemacht. Die Thematik Opfer und Täter wechselt im Laufe der Geschichte und erst zum Schluss kommt man hinter die Wahrheit. Das Ende war leider etwas kurz geraten. Hier hätte ich mir noch mehr Informationen gewünscht und ein etwas runderes Ende. Es kam etwas abrupt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreißend. Man fliegt nur so durch die Seiten. Es wird aus der Perspektive der Protagonisten erzählt. Dadurch bekommt die Geschichte noch mehr Tiefe und man erfährt so die richtigen Gedanken und Gefühle der Charaktere. Das Buchcover gefällt mir sehr. Es zeigt sehr gut die Kratzbilder, die auch in der Geschichte vorkommen. Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen!
Ich habe dieses Buch in zwei Sitzungen verschlungen. Der Schreibstil fließt geradezu und ist super zu lesen. Auch sind die Kapitel kurz und knackig, was zu einem flüssigem Leseerlebnis beiträgt. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. In dem Buch werden neben den typischen Thriller Elementen auch noch einige eher sensible Themen angesprochen, so wie das Leben in einer toxischen Ehe, was ein unerfüllter Kinderwunsch mit der Psyche einer Frau machen kann und auch Selbstzweifel. Alles in Allem bekommt das Buch eine klare Empfehlung von mir. Es war sehr spannend und macht auf jeden Fall Lust darauf, mehr von der Autorin zu lesen. Außerdem fand ich das Cover für einen Thriller super gewählt und passend zum Buch. Für alle, die gerne Thriller lesen auf jeden Fall ein Must Read und bestens geeignet als ein schnelles Buch für Zwischendurch.
Gut lesbar, aber inhaltlich enttäuschend Aprikosenkind“ hat mich mit seinem Klappentext neugierig gemacht, insgesamt wirkt die Geschichte für mich aber mehr als unausgewogen. Mit seinen 380 Seiten ließ sich das Buch gut und zügig lesen. Wer auf eine Familiengeschichte hofft, die langsam Risse bekommt und sich atmosphärisch verdichtet, wird hier allerdings etwas anderes vorfinden. Die Handlung setzt weniger auf leise Spannung und mehr auf schnelle Effekte – echte Überraschungen bleiben dabei aus. Insgesamt wirkt die Geschichte wie ein leichter Unterhaltungsroman, der bemüht ist, Wirkung zu erzielen, aber kaum Tiefe entwickelt. Die vielen Zeitsprünge hätten eigentlich genau meinen Geschmack getroffen – normalerweise mag ich solche Erzählweisen sehr. Dieses Mal jedoch blähen sie die Handlung eher auf, statt ihr Tiefe zu geben. Auch das Verhalten der Figuren hat mich immer wieder aus der Geschichte geholt. Nathalie und Rebekka treffen Entscheidungen, die so unüberlegt wirken, dass sie kaum zu den Persönlichkeiten passen, die zuvor angedeutet wurden. Beide können doch nicht wirklich so naiv sein, wie sie hier dargestellt werden. Bei Gabriel fehlt mir jede Erklärung dafür, warum er so handelt und wie er handelt. Zusätzlich fand ich auch das Verhalten der Mitarbeiter im Kindergarten bzw. in der Kita völlig unglaubwürdig. Die Reaktionen und Entscheidungen dort wirkten für mich eher konstruiert als realistisch und haben meinen Eindruck weiter getrübt. Inhaltlich konnte mich die Geschichte daher leider überhaupt nicht erreichen. Der verworrene Schluss hat diesen Eindruck noch verstärkt. Am Ende bleibt für mich ein Roman, der zwar leicht zu lesen ist, aber mich inhaltlich nicht überzeugt hat. Eine Empfehlung spreche ich daher nicht aus.