Empfehlungen basierend auf "Anna nicht vergessen"
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von Hera Lind
""Das einzige Kind" ist ein Roman, der erschüttert und zugleich zu Herzen geht!"
von Lucca Müller
Weimar, 1806: Nach dem Tod des Vaters zieht Adele Schopenhauer mit ihrer Mutter Johanna in die Stadt der Literaten. Bruder Arthur bleibt vorerst in Hamburg, um seine Kaufmannslehre zu beenden. Fasziniert vom kulturellen Leben der Stadt eröffnet Johanna Schopenhauer einen Literatursalon, in dem Geistesgrößen ein- und ausgehen. Um die Familie über Wasser zu halten, beginnt Johanna, Romane zu schreiben, was Arthur sehr missfällt. Adele jedoch zieht es zur Dichtung, gefördert von Goethe, der von ihrem Talent begeistert ist. Dann erleidet Johanna einen Schlaganfall und braucht die Hilfe ihrer begabten Tochter dringender denn je. Plötzlich scheinen für Adele ihre eigenen Träume unerreichbar ...
von Annie Ernaux
Französische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der französische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. Eine Studentin wird ungeplant schwanger und möchte das Kind nicht austragen. Im Frankreich der 60er Jahre eine mehr als gefährliche Entscheidung: Schwangerschaftsabbrüche waren strafbar, und die alleingelassenen Frauen somit gezwungen, in ihrer Verzweiflung eigene Wege zu gehen. Annie Ernaux war diese Studentin – und in »L’événement« erzählt sie von jenem Ereignis, das ihr ganzes Leben prägen sollte. Entstanden ist ein wichtiges Zeitzeugnis und ein nüchternes Plädoyer für die Selbstbestimmtheit der Frau. Französische Lektüre: Niveau B2 (GER)
von Sarah Höflich
Dadurch, dass die Autorin den Konflikt im Wesentlichen in einer Familie verortet und mit gut gezeichneten Charakteren verbindet, entsteht ein plastisches Bild davon, was Radikalisierung bedeutet.
von Chantal Akerman
Die Mutter lebt in Brüssel in der großen Wohnung. Der Vater ist vor kurzem gestorben. Eine der Töchter lebt in Paris, die andere in Amerika, der Rest der Familie ist über die ganze Welt verstreut, verbunden durch das Telefon und die Toten. Eine Familie, in der man kaum miteinander spricht, außer um zu sagen, was es zum Essen geben wird, und das auch nur knapp. In ebenso sparsamen wie eindringlichen Sätzen, in intimen Beobachtungen des sich wiederholenden Laufs der Zeit wird die Geschichte einer Familie erzählt, die sich verloren hat. Akermans in erlebter Rede entfalteter Text, der bis auf eine signifikante Ausnahme keine Namen kennt, ist in seiner unsentimentalen Radikalität und zarten Zeichnung ein Porträt des Zwischenmenschlichen überhaupt.  
von Sissel-Jo Gazan
Rosa wächst in den 80er Jahren in Aarhus auf und versteht sich prächtig mit ihrer unkonventionellen Mutter Helle. Nur die Frage nach Rosas leiblichem Vater will Helle ihrer Tochter nicht beantworten. Zum Glück hat sie einen wunderbaren Ersatzvater, den homosexuellen Künstler Kalle Krudt
von Dörthe Binkert
Sie macht Geschichtswissen an menschlichen Schicksalen erlebbar, greifbar und begreifbar.