Empfehlungen basierend auf "Anleitung zum Zukunfts-Optimismus warum die Welt nicht schlechter wird"

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von Schlecky Silberstein

Eine fundamentale Abrechnung mit dem Internet von einem der einflussreichsten Blogger der Republik»Das Internet muss weg.« Ausgerechnet Blogger und Online-Comedian Schlecky Silberstein propagiert diesen Leitspruch. Dank Fake News, Filterblasen und Social Bots erlangen Konzerne, Politiker und Kriminelle zunehmend Kontrolle über weite Teile der Menschheit. Schlecky Silberstein analysiert, wie unsere Daten gezielt als Handelsware eingesetzt werden, um unser Verhalten zu beeinflussen. Nicht nur Donald Trump nutzte das Internet auf seinem Weg zur Macht, auch unsere Gesellschaft droht von programmierbaren Propaganda-Maschinen gelenkt zu werden. Ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet möglich oder hilft nur die sofortige Abschaltung?

von Roger Willemsen

Roger Willemsen hatte vor seinem Tod an einem neuen Buch gearbeitet. Es sollte ›Wer wir waren‹ heißen und unsere Gegenwart betrachten – aus der Zukunft. Als Roger Willemsen im Sommer 2015 krank wurde, stellte er die Arbeit an diesem Buch ein. Zentrale Gedanken davon aber stecken in einer mitreißenden »Zukunftsrede«, die zu seinem letzten öffentlichen Auftritt wurde. Sie ist nicht nur das melancholische Resümee und die brillante Analyse eines außergewöhnlichen Zeitgenossen, sondern zugleich das leidenschaftliche Plädoyer für eine »Abspaltung aus der Rasanz der Zeit«. Sie ist ein Aufruf an die nächste Generation, sich nicht einverstanden zu erklären. »Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.« Roger Willemsen

von Jason Hickel

Seit Dekaden hören wir, Entwicklung hilft: Die südlichen Länder der Welt schliessen zum reichen Norden auf, die Armut hat sich in den vergangenen 30 Jahren halbiert, bis zum Jahr 2030 ist sie verschwunden. Das ist eine tröstliche Geschichte, die von Politik und Wirtschaft gerne bestätigt wird. Aber sie ist nicht wahr. In Wirklichkeit hat sich die Einkommenslücke zwischen Nord und Süd seit 1960 verdreifacht, 60 Prozent der Weltbevölkerung verdienen weniger als 4,20 Euro am Tag. Armut ist kein Naturphänomen, sie wird gemacht. Der Autor entlarvt die Wachstumsideologie und zeigt auf, dass Armut ein politisches Problem ist, für das radikale politische Lösungen erforderlich sind. Voraussetzung ist eine Revolution im Denken. (Verlagstext)

von George Orwell

1984 ist zum Schlagwort geworden für einen allmächtigen Staat, der durch Propaganda, Überwachung und Unterdrückung das Denken und Handeln der Menschen, ihre Erinnerung, ja die „Wahrheit“ selbst seiner totalen Kontrolle unterworfen hat. Dabei erzählt der Roman auch von der Auflehnung des Einzelnen, der zweifelt, selbst denken und frei sein will. George Orwells klassische Dystopie hat als Warnung vor den Gefahren des Totalitarismus nichts von ihrer Kraft verloren. Angesichts technologischer Allmachtsfantasien und der weltweiten Bedrohungen für die Demokratie ist sie heute aktueller denn je. Themen: Dystopia; Freedom; Individual and Society; Politics; Power; Science and Technology   Passend zu den Abiturthemen: Visions of the Future (Nordrhein-Westfalen 2020–2022)Science (Fiction) and Technology: Blessing or Curse? (Schleswig-Holstein 2021/22) Nutzen Sie für diese Lektüre unsere passende Handreichung für den Unterricht. Filtern Sie dazu nach der Produktart „Handreichung“.

von Siddharth Kara

Wie sauber ist unsere Mobilitätswende wirklich?Es ist ein Rohstoff, der unseren batteriebetriebenen Alltag am Laufen hält: Kobalt. Abgebaut wird es überwiegend in der Demokratischen Volksrepublik Kongo – unter dramatischen Menschenrechtsverletzungen. Welche Industrie steckt hinter unseren sauberen E-Autos, Smartphones und Laptops? Der Wirtschaftswissenschaftler und Aktivist Siddharth Kara ist auf seinen Reisen in die von Milizen kontrollierten Bergbauregionen bis tief in das finstere Herz unseres fossilen Kapitalismus vorgedrungen.In seinem Buch legt er erstmals die Lieferketten und Geschäftsmodelle der Tech- und Automobil-Konzerne offen, deren Nachhaltigkeitsversprechen sich selbst auf Vorzeigeminen als Fiktion erweisen. Er erkundet koloniale Hintergründe, die zu den heutigen Zuständen geführt haben, vor allem aber lässt er die Menschen zu Wort kommen, die für den Kobaltabbau ihr Leben riskieren.Eindrücklich und fundiert berichtet Kara aus den Untiefen unserer postimperialen Welt und erweitert unser Verständnis für die moralischen Effekte unserer globalen Wirtschaft, die uns alle betreffen.

von Felix zu Löwenstein

Schon heute schafft es die Weltgemeinschaft nicht, alle Menschen mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Felix zu Löwenstein nennt die Gründe. Vor allem aber fragt er, wie in Zukunft neun Milliarden Menschen ernährt werden können. Seine engagierte Position ist eine klare Absage an die industrielle Landwirtschaft und ihr unhaltbares Wachstumsversprechen, das auf genveränderte Pflanzen, den Einsatz von Pestiziden und die Schaffung von Monokulturen setzt. Seine Alternative: Nahrungsmittelproduktion auf der Grundlage des ökologischen Landbaus.

von Jean Ziegler

Jean Ziegler, Der Un-sonderberichterstatter Für Das Recht Auf Nahrung, Hält Der Globalisierten Welt Den Spiegel Vor. Er Zeigt Auf, Wie Transnationale Konzerne Ein Weltumspannendes Imperium Der Schande Errichtet Haben, Das Letztlich Auf Dem Hunger Und Der Verschuldung Der Entrechteten Dieser Erde Basiert. Ziegler Legt Eine Unbestechliche Bestandsaufnahme Der Heutigen Ungerechten Weltordnung Vor Und Macht Entschlossen Front Gegen Exzesse Kapitalistischer Gewinnsucht.

von David Graeber

Indem es den »Wert« ins Zentrum menschlichen Handelns stellt, ist Die falsche Münze unserer Träume das Gegenstück zu David Graebers Bestseller Schulden. Die ersten 5000 Jahre. Ob in der Anhäufung von Reichtum oder in dessen bewusster Zerstörung, ob altruistisch gewendet, ob als Geschenk oder im Gabentausch: um das, was Wert ausmacht, bilden sich Gesellschaften und Machtbeziehungen. Graeber benennt damit das Kernproblem gegenwärtiger Sozialtheorien, die im Angesicht des Neoliberalismus und der alles dominierenden Marktideologie Schiffbruch erlitten haben. Mit Karl Marx und Marcel Mauss zeigt er, dass Projekte des Kulturvergleichs notwendig revolutionäre Vorhaben sind – und dass es ihm schon in diesem frühen Werk um nichts Geringeres geht, als die Grundlagen unserer Denkweise auf den Kopf zu stellen.

von Stefan Schulz

Es ist noch nicht lange her, da wurde die Presse als „Vierte Gewalt“ aufmerksam beobachtet. Heute stellt sich die Frage: Wie viele Zeitungen wird es im 21. Jahrhundert überhaupt noch geben? Und was passiert, wenn kostenlose Medien im Internet den professionellen Journalismus verdrängen? Der Soziologe und Publizist Stefan Schulz hat erlebt, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in die Krise geriet. Und er hat bei den Internetkonzernen recherchiert, die Newsfeeds liefern, die von Algorithmen statt von einem urteilenden Verstand unter die Leute gebracht werden. Wie wir mit den neuen Informationsangeboten souverän umgehen können, zeigt dieses Buch.

von Cornelia Diesenreiter

• Für alle, die nicht mehr wissen, wie sie in der Klimakrise richtig leben sollen • Wie man an der Nachhaltigkeit scheitern und trotzdem vieles richtig machen kann • Warum unsere Konsumentscheidungen allein die Welt nicht retten werden