Empfehlungen basierend auf "An irgendeinem Sommermorgen. Poems/Gedichte: Englisch/Deutsch"
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von Dóri Varga
Ihre ersten Gedichte schrieb DÓRI VARGA in der Zeit, als sie sich vom Vater ihres Sohnes trennte, gewissermaßen als Therapie. 2019 hat sie Watching with Closed Eyes. A Collection of Poems on Love and Grief veröffentlicht. 2014 gründete sie Heroine Journal, eine Online-Plattform und -Community für Women Empowerment, die inzwischen über 270 000 Mitglieder hat. Dóri Varga lebt irgendwo zwischen Budapest und San Diego, sie sammelt Kunst und ist permanent auf der Suche nach neuen Wegen, sich mit dem Meer und dem Mond zu verbinden. Ihre Zigaretten dreht sie selbst.
von Florian Illies
Es ist ein Wunder, wie vital er Friedrichs Schwermut und Versunkenheit in seinem Buch „Zauber der Stille“ präpariert.
von Selma Meerbaum-Eisinger
Nur wenige Dutzend Gedichte sind von Selma Meerbaum-Eisinger handschriftlich in ihrem Album »Blütenlese« überliefert. Was das jüdische Mädchen aus Czernowitz bedichtete, war die Liebe zu einem jungen Mann. Herausgekommen ist nicht weniger als ein Stück Weltliteratur. »Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so bedroht«, urteilte Hilde Domin. Unter ihr letztes Gedicht schrieb Selma Meerbaum-Eisinger: »Ich habe keine Zeit gehabt zuendezuschreiben«. Sie starb 1942 im Alter von 18 Jahren im Arbeitslager Michailowka am Bug an Typhus.
von Jörg Fauser
»Nicht jeder Autor taugt dafür, dass man sich noch einmal und mit zeitlichem Abstand seine Texte vornimmt. Bei Fauser lohnt es sich.« (Jürgen Ploog)
von Else Lasker-Schüler
Gottfried Benn nannte sie »die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte«. Ihre Gedichte beschwören in üppiger, prunkvoller und zugleich zarter Sprache die Poetisierung des Lebens in sich verdunkelnder Zeit. Die jüdischen und orientalischen Phantasien, ihre Masken und Rollen als Prinz Jussuf von Theben, Tino von Bagdad oder der ›Malik‹ haben jedoch nie ihre Klarsicht getrübt, bis hin zum letzten berühmten Gedichtband »Mein blaues Klavier«, 1943 im Jerusalemer Exil erschienen. Die vorliegende Edition stellt das lyrische Gesamtwerk Lasker-Schülers vollständig und in chronologischer Ordnung vor. Jedem Gedicht werden detailreiche Informationen beigegeben: über den (auto)biographischen Hintergrund der mit der Bohème und dem Berliner Kulturbetrieb der Weimarer Zeit vernetzten Dichterin wie auch zum breiten Anspielungshorizont der jüdischen Tradition. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin
von E. E. Cummings
"Cummings ist ein Verführer, dem man sich weder entziehen mag noch soll." Thomas Ballhausen, Falter Dieser Band enthält 45 ausgewählte Gedichte des amerikanischen Lyrikers und Malers E.E. Cummings (1894-1962), sowohl formal eher traditionelle als auch experimentelle, die das ganze Spektrum von Cummings' bildstarker und sprachspielerischer Lyrik zeigen. Sinnlich und klug, lustvoll und zart nutzen diese Gedichte das ganze sprachliche Material, Buchstaben und Zeichen, Gestalt und Fläche, um die ewigen Themen der Lyrik, Liebe und Tod, auf eine ganze neue Weise behandeln zu können. Überraschend und bezaubernd, verspielt und einladend öffnen Cummings' Gedichte Augen und Herz für einen neuen Blick auf das Leben und die Sprache.
von Rose Ausländer
Bukowina II - Niagara Falls III - Jerusalem - Mein Venedig - Auf der Sichel reite ich - Alte Zigeunerin - Sibirisch - Schwüre tauschen - Neue Zeichen brennen am Firmament - Einsamkeit II - Schutzengel - Die Auferstandenen - Denn - Der Seher - Wo sich verbergen - Dennoch Rosen sommerhoch - Biographische Notiz - Sprache - Befehl - Bitte II - Luftschlösser - Gib mir - Treffen - Mutterland - Hoffnung IV - Stammeln - Papier - Wehrlos - Unbeschriebenes Blatt - Wege - Hoffnung II - Verlieren - Regenwörter - Chance - Worte - Ich bin schon lange verschollen - Hab alle Gesetze gebrochen - Keine Gedichte im Augenblick - Rad aus Wolkenherz - Raum II - Wer bin ich - Nie - Es bleibt noch - Löwenzahn - Schwüre - Wabe - Freund du warst - Ich gehe im Bett spazieren - Alles war schon - Frost - Im Regen - Nachtzauber - Im Augenblick - Meine Tochter - Trauer II - Und - Utopia - Unverläßlich - Geburtstag im Mai - Spinoza II - Mein Kind - Selbstporträt - Himbeerwald - Allee - Ganz bleiben - Almosen - Mein Atem - Schweigen II - Ich war ein Vogel - Ich lausche dem Monolog des Mondes - Sünder - Einverleibt - Brüder - Frühling I - Gemeinsam - Teilen II - Vertrag - Wachsen dürfen - Als gäbe es - Wort an Wort - Liebe V - Du bist die Stimme - Das Schönste - Altenheim - Porträt eines Greises - Spiegelbild - Weiß nicht - Ich denke - Noch bist du da - Zu kurz - Ich verzichte nicht - Auch deine Trauer - Alter - Zähl nicht II - Nur die Pause - Wer - Trennung - Verwandter Träumer - Wieder - Gib auf
von Else Lasker-Schüler
Else Lasker-Schülers Gedichte betören durch ihre fremdartige Schönheit und überbordende Phantasie. Diese repräsentative Auswahl von 100 Gedichten aus dem Gesamtwerk der expressionistischen Lyrikerin bietet einen Überblick über all ihre poetischen Ausdrucksformen: von den bekannten Liebesgedichten über die Dichtung, in der sich Lasker-Schüler mit der jüdisch-mystischen Tradition auseinandersetzt, bis zur späten Lyrik aus dem Schweizer und Jerusalemer Exil. Mit Nachwort, Anmerkungen und Literaturhinweisen von Gabriele Sander, Lasker-Schüler-Spezialistin an der Universität Wuppertal. E-Book mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe: Buch und E-Book können parallel benutzt werden.
von Gottfried Benn
Von den expressionistischen Morgue-Gedichten bis zur späten Lyrik der fünfziger Jahre enthält der Band einen repräsentativen Querschnitt durch Gottfried Benns lyrisches Werk, ergänzt durch den berühmten Vortrag von 1955: Soll die Dichtung das Leben bessern? Morgue: I Kleine Aster - II Schöne Jugend - III Kreislauf - IV Negerbraut - V Requiem - Blinddarm - Mann und Frau gehen durch die Krebsbaracke - Nachtcafé - D-Zug - Untergrundbahn - Drohungen - Hier ist kein Trost - Finish I-IV - Gesänge I-II, Da fiel uns Ikarus - Pastorensohn Karyatide - Aufblick - Kretische Vase - O Nacht-: - Durchs Erlenholz kam sie entlang gestrichen - Das Plakat - Das Instrument - Notturno - Ball - O Geist - Synthese - Prolog 1920 - Strand - Innerlich I-IV - Curettage - Das späte Ich I-III - Prolog - Schutt - Chaos - Nebel - Die Dänin I-II - Wer bist du - Entwurzelungen - Selbsterreger - Der Sänger - Erst wenn - Schleierkraut - Dunkler - Jena - Trunkene Flut - Osterinsel - Sieh die Sterne, die Fänge - Du mußt dir alles geben - Durch jede Stunde - Wo keine Träne fällt - Einst - Widmung: - Am Brückenwehr I-IV - Dein ist - Träume, Träume - Das Ganze - Astern - Doppelkonzert - Dann gliedern sich die Laute - Verse - Ein Wort - Überblickt man die Jahre - Nasse Zäune - Chopin - Clemenceau - September I-II - 1886 - Kleines süsses Gesicht - Statische Gedichte - Orpheus´ Tod - Quartär I-III - Turin II - Epilog I-V - Restaurant - Fragmente - Satzbau - Reisen - Stilleben - Die Gitter - Außenminister - Viele Herbste - Nur zwei Dinge - Jener - "Der Broadway singt und tanzt" - Teils-teils - Das sind doch Menschen - In einer Nacht - Impromptu - Nur noch flüchtig alles - Worte - Kommt - Gedicht - Menschen getroffen - Soll die Dichtung das Leben bessern?
von Erich Kästner
»Herz auf Taille«, Erich Kästners erstes Buch, brachte ihm über Nacht Erfolg und Anerkennung – und eine große, treue Leserschaft. Die hier versammelten Gedichte voller Biss, Witz und Wärme erzählen vom Tanz auf dem Vulkan im Berlin der Zwanzigerjahre und haben bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren – im Gegenteil!