Empfehlungen basierend auf "Als die Wellensittiche nach Europa kamen auf den Spuren von Karl Ruß und Karl Neunzig ; ein Streifzug durch 100 Jahre Geschichte der Vogelliebhaberei"
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von Özlem Topçu
„Würde man all die klugen und dabei so offenkundigen Wahrheiten rot markieren, das ganze Buch wäre eine glühendrote Papier-Landschaft."
von Carolin Emcke
Das, was ihre Reden und Reportagen so fasslich, so nahbar macht, entfaltet sich im „Journal“ mit voller Kraft.
von W.G. Sebald
Endlich in einer Neuausgabe: Sebalds vielgerühmtes Meisterwerk über vier Auswanderer. Aus Gesprächen mit deren Freunden, aus Erinnerungen, aus Tagebüchern und Fotoalben sowie aus Besuchen der Schauplätze ihrer Leben rekonstruiert der Ich-Erzähler die teils fiktiven Biografien dieser vier Männer. Ihre Wege führen aus dem provinziellen Deutschland hinaus in die Schweiz, nach Frankreich und England und bis in die fernen Wunderstädte New York und Jerusalem, bevor sie im Alter schließlich an ihrer Vergangenheit zerbrechen. Dabei erzählt Sebald indirekt auch von sich selbst - von seinem Schmerz über das Schicksal dieser Menschen, von seiner Trauer über die deutsche Vergangenheit.
von James Rebanks
Ein so poetisches wie passioniertes Buch über die Bewahrung des Landes und traditioneller Formen der Landwirtschaft – »Sunday Times« Naturbuch des Jahres 2020James Rebanks schaute als Junge einst seinem Großvater zu, wie der traditionelle Landwirtschaft betrieb in einer kargen, herausfordernden nordenglischen Landschaft, die geprägt war von einem Flickenteppich aus Weiden, Wiesen, Feldern, kleinen Höfen, artenreichen Heckenlandschaften. Jetzt ist er selbst der Bauer des ererbten Familienhofes, aber die Arbeit und das Land haben sich wie überall auf der Welt tief greifend verändert: Die alte bäuerliche Lebensweise in und mit der Natur ist verlorengegangen und vieles, ob Tiere oder Pflanzen, aus der Landschaft verschwunden. In seinem über weite Strecken fast poetisch anmutenden Text verharrt Rebanks jedoch nicht im wehmütigen Blick auf eine untergegangene Welt. Er versucht auf seinem Hof, überliefertes Wissen für die Gegenwart nutzbar zu machen, und gibt dem Leben als Kleinbauer eine hoffnungsvolle Perspektive.
von Jan Bürger
Hamburg gewann nicht durch Fürsten Bedeutung und auch nicht durch den Klerus. Die Hansestadt wuchs allein durch den Handel und galt für Reisende und Auswanderer lange als Tor zur Welt. Im Schatten seines riesigen Hafens wurde Hamburg besonders in den vergangenen 150 Jahren zum Schmelztiegel der Kulturen. Dabei wird sein vielfältiges künstlerisches Leben oft übersehen. Mit den städtischen Bahnlinien als Orientierungshilfe erkundet Jan Bürger Hamburgs einzigartige Geschichte, vom Grindel bis zur Mönckebergstraße, von der Elbphilharmonie bis nach Blankenese. Kenntnisreich und voller Überraschungen erzählt er von Schriftstellern und Gelehrten, Musikern und Malern, von der Gründung der Universität, innovativen Museen und rauschenden Künstlerfesten. Hamburg, die Stadt an der Elbe, gewann nicht durch Fürsten oder den Klerus Bedeutung, sie wartet nicht mit Schlössern und Burgen auf. Die Hafenstadt wuchs allein durch den Handel und galt für Reisende und Auswanderer ein halbes Jahrtausend lang als Tor zur Welt. Früher als andere deutsche Städte wurde Hamburg zum Schmelztiegel der Lebensformen und Kulturen. Dabei entstand die Metropole, wie wir sie heute kennen, überwiegend in den vergangenen 150 Jahren. Dennoch begegnet uns in ihr vielerorts plötzlich die ältere Vergangenheit. Mit dem Liniennetz der U- und S-Bahnen als Orientierungshilfe erkundet Jan Bürger Hamburgs Straßen und Viertel und erzählt die Geschichte ihrer vielfältigen Kultur und derer, die sie schufen. Von Literatur und Theater, von Musik und Museen, von Gräbern und Gelehrten, vom Strich und vom Hafen, vom Hirschpark und von Övelgönne – von Gotthold Ephraim Lessing, Carl Philipp Emanuel Bach, Aby Warburg, Anita Rée und Hans Henny Jahnn bis hin zu Wolfgang Borchert, Brigitte Kronauer, den Beatles und der Elbphilharmonie. Eine Entdeckungsreise durch eine der aufregendsten deutschen Städte.
von Malte Fuhrmann
Unglaublich detailliert und dabei spannend erzählt Fuhrmann von der Vielfalt und den Widersprüchen dieser besonderen Stadt.
von Siobhan Ferguson
Die schönsten Orte in Paris entdecken und in Bildern festhalten: Ein Reiseführer Eine Stadt voller weltberühmter Sehenswürdigkeiten: Paris hat für seine Besucher:innen unzählige Attraktionen zu bieten. Doch gerade abseits der Touristenpfade findet die Fotografin Siobhan Ferguson die besten Motive für schöne Bilder. Paris glänzt natürlich mit prominenten Fotolocations wie dem Eiffelturm oder dem Triumphbogen! Den besonderen Charme der französischen Metropole machen aber gerade malerische Gassen, verwunschene Gärten und versteckte Innenhöfe abseits der üblichen Wege aus: In diesem anschaulich gestalteten Bildband verrät Ihnen die Autorin spannende Geheimtipps für die Straßenfotografie in der Stadt an der Seine. - Paris zu Fuß: Spaziergänge zu den besten Spots für Street-Fotography - Lernen Sie die Stadt der Lichter von einer neuen Seite kennen: Tipps für außergewöhnliche Foto-Locations in den verschiedenen Stadtteilen - Das ist Paris! Entdecken Sie abseits bekannter Touristenpfade die schönsten Orte und versteckte Plätze - Die Stadt der Liebe: Mit Tipps, wie Sie die romantische Stimmung am besten in Bildern einfangen - Coffee Table Book mit Fotos von gemütlichen Cafés, schicken Boutiquen und toller Architektur Ideen für den nächsten Städtetrip: Paris durch das Objektiv entdecken 20 Arrondissements, unzählige Gelegenheiten für schöne Bilder: Paris bietet neben den bekannten Attraktionen unendlich viele Plätzchen, die nur darauf warten, von einer Kamera entdeckt zu werden. In diesem wunderschön gestalteten Coffee Table-Book von Siobhan Ferguson finden Sie eine ganze Palette von Tipps für Ihren eigenen Ausflug nach Paris. Die zahlreichen Fotos machen Lust auf einen Café au Lait - vielleicht mit einem köstlichen Pain au Chocolat? Nach der Stärkung steht der persönlichen Suche nach den schönsten Orten in der Lichterstadt nichts mehr im Wege!
von Orlando Figes
Orlando Figes erzählt brillant vom Beginn der Moderne. „Die Europäer handelt von der Entstehung Europas, und wenn man diese Geschichte heute liest, gewinnt sie eine fast utopische Qualität.“ Karl Ove Knausgård 1843 – Die berühmte Opernsängerin Pauline Viardot reist nach Russland, wo die Eisenbahnstrecken gerade ausgebaut werden und europäische Ideen auf der Tagesordnung stehen. An ihrer Seite der Kunstkritiker Louis Viardot, ihr Ehemann. Während Pauline in St. Petersburg auftritt, kann ein Schriftsteller im Publikum seinen Applaus kaum im Zaum halten. Iwan Turgenew wird von nun an der ständige Begleiter der Viardots sein: Es entfaltet sich eine lebenslange Dreiecksbeziehung, in der sich die Entwicklung einer neuen Epoche spiegelt: die Moderne. In "Die Europäer" erzählt Orlando Figes nicht weniger als die Entstehung unseres kulturellen Selbstverständnisses.
von Rita Berman
Rita Berman wurde 1971 in Moldawien geboren und begeisterte sich schon früh fürs Zeichnen. Sie studierte Architektur und zog nach Deutschland, wo sie heute als Designerin und Illustratorin arbeitet. Mit ihrem einzigartigen Stil erschafft sie verspielte Werke voller liebenswerter Details. Sie lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.