Empfehlungen basierend auf "Allein vor dem Löwen - Kurzfassung"

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von Muriel Asseburg

MURIEL ASSEBURGS MEISTERHAFTE GESCHICHTE PALÄSTINAS SEIT 1948 Die Geschichte Palästinas und der Palästinenser ist von Krieg, Vertreibung, Verlust und Exil und von einem nunmehr fast hundertjährigen Befreiungskampf geprägt. Die bekannte Nahost-Expertin Muriel Asseburg erzählt die Geschichte des kleinen, zerstückelten Landes und eines Volkes ohne Staat von der Gründung Israels im Jahr 1948 bis heute und lässt uns Palästina und die Palästinenser mit anderen Augen sehen. Die Staatsgründung Israels im Mai 1948 und der folgende Krieg wurden von den Arabern im britischen Mandatsgebiet Palästina als Nakba, als Katastrophe, empfunden, bei der Hunderttausende ihre Häuser, ihr Eigentum und ihre Heimat verloren. Muriel Asseburg erläutert Vorgeschichte und Hintergründe dieses Schlüsseljahres, erzählt die Geschichte der palästinensischen Nationalbewegung und ihrer wichtigsten Protagonisten, beschreibt Kriege, Aufstände und Friedensinitiativen, berichtet über die Erfahrungen der palästinensischen Selbstverwaltung und porträtiert wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Kultur. Ihre faktenreiche und zugleich einfühlsame Darstellung lässt uns Palästina und die Palästinenser mit anderen Augen sehen. Für alle Leser:innen von Gudrun Krämer, Geschichte Palästinas. Von der osmanischen Eroberung bis zur Gründung des Staates Israel Die erste grundlegende Geschichte Palästinas und der Palästinenser seit 1948 Muriel Asseburg ist erstrangige Palästina-Expertin, die mehrere Jahre in den palästinensischen Gebieten gelebt und gearbeitet hat Für alle Leser:innen von Gudrun Krämer, "Geschichte Palästinas. Von der osmanischen Eroberung bis zur Gründung des Staates Israel"

von Anne Frank

ein sorgfältig dokumentiertes Stück Zeitgeschichte, das in jeden Bücherschrank gehört.

von Olga Tokarczuk

Er galt als Luther der Juden – seine Anhänger sahen in ihm einen Messias, für seine Gegner war er ein Scharlatan, ja Ketzer. Jakob Frank war eine der schillerndsten Gestalten im Europa des 18. Jahrhunderts. Die Religionen waren ihm wie Schuhe, die man auf dem Weg zum Herrn wechseln könne: Er war Jude, bevor er mit seiner Gefolgschaft zum Islam und dann zum Katholizismus konvertierte. Er war ein Grenzgänger, der, aus dem ostjüdischen Schtetl stammend, das Habsburger und das Osmanische Reich durchstreifte und sich schließlich in Offenbach am Main niederließ. »Die Jakobsbücher« sind das vielstimmige Porträt einer faszinierenden Figur, deren Lebensgeschichte zum Vexierbild einer Welt im Umbruch wird. Olga Tokarczuk hat einen historischen Roman über unsere Gegenwart geschrieben, der zugleich ein Plädoyer für Toleranz und Vielfalt ist. Ihr Opus magnum, vom Nobelpreiskomitee explizit in der Begründung erwähnt.

von Richard C. Schneider

Reden wir über Israel: Der langjährige Israel-Korrespondent der ARD klärt auf über die meistgeäußerten RessentimentsIst Israel eine Demokratie? Ist Israel ein Apartheidstaat? Ist Kritik an Israel antisemitisch? Ist Israel ein fundamentalistischer Staat? Gehört Palästina den Palästinensern?Richard C. Schneider, SPIEGEL-Autor und langjähriger Israel-Korrespondent der ARD, lebt seit fast 20 Jahren in Tel Aviv, kennt Alltag und Geschichte des Landes und weiß um die gängigen Vorbehalte und Vorurteile in Deutschland. Bei den Antworten auf diese fünf Fragen setzt er an, um einige grundlegende Dinge über Israel zu erklären – 75 Jahre nach der Staatsgründung Israels und in einem entscheidenden Moment für die Demokratie des Landes.

von Hannah Pick-Goslar

»Als kleines Mädchen wurde ich Zeugin davon, wie die Welt, die ich liebte, durch sinnlosen Hass zerstört wurde und verschwand – und mit ihr meine beste Freundin Anne.«Hannah Pick-Goslar war einst die beste Freundin von Anne Frank. Sie überlebte den Holocaust und erzählt in diesem Buch ihre Geschichte: Die Geschichte einer Kindheit in Amsterdam und der jugendlichen Unschuld unzertrennlicher Freundinnen. Aber auch eine Geschichte von Flucht, Schmerz und letzten Augenblicken. Doch Hannah Pick-Goslars Memoiren schildern nicht nur das unvorstellbare Leid, das ihr widerfahren ist, sondern zeichnen auch das bewegende Leben einer starken Frau nach, die sich nach ihrer Befreiung in Israel ein neues Leben aufbaute. Ihr Buch ist ein einzigartiges Zeitzeugnis, ein intimes Porträt ihrer Freundschaft mit Anne Frank und zugleich ein beeindruckender Beweis für die anhaltende Kraft von Liebe, Hoffnung und die Macht der Erinnerung.

von József Debreczeni

Die Lektüre dieses Buches ist nur schwer auszuhalten, und seine Intensität erwächst gerade aus der sehr nüchternen, oft beinahe sarkastischen Haltung, mit der Debreczeni das Unfassbare, Unerträgliche schildert.

von Susanne Beyer

Die letzten Zeugen von AuschwitzAm 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Konzentrationslager Auschwitz. Mehr als eine Million Menschen waren hier von den Nationalsozialisten ermordet worden; nur wenige Gefangene kamen mit dem Leben davon. Diejenigen, die die Lagerhaft überlebten, konnten oder wollten in den Jahren nach der Befreiung meist nicht über ihre Erlebnisse sprechen. Sie fühlten sich außer Stande, über die Exzesse der Entwürdigung, die sie in Auschwitz erfahren mussten, zu reden, oder sie fanden für ihre Erinnerungen kein Gehör.Weltweit haben SPIEGEL-Redakteure und -Mitarbeiter nun ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers besucht und befragt, Susanne Beyer und Martin Doerry haben diese Berichte in einem Buch zusammengestellt. Die beeindruckenden Schilderungen der letzten überlebenden Zeugen von Auschwitz werden reich bebildert mit Porträts, die die Fotografen Sara Lewkowicz und Dmitrij Leltschuk für dieses Buch anfertigten.Mit Beiträgen von Nicola Abé, Markus Feldenkirchen, Johann Grolle, Julia Amalia Heyer, Wolfgang Höbel, Karoline Kuhla, Christoph Scheuermann und Jurek Skrobala.Ausstattung: mit Abb.

von Richard C. Schneider

Innerlich zerrissen und von außen bedroht: Wie sieht Israels Zukunft aus? - Einer der besten Kenner des Landes berichtet»Alltag im Ausnahmezustand« ist das Porträt eines Landes, das hin- und her gerissen ist zwischen Normalität und Ausnahmezustand, zwischen Konsum und Krieg, zwischen der Sehnsucht nach Frieden und dem Bedürfnis nach Sicherheit.Richard C. Schneider bereist als Journalist seit über 30 Jahren den Nahen Osten und war von 2006 bis 2015 als Leiter und Chefkorrespondent des ARD-Studios Tel Aviv verantwortlich für Israel und die palästinensischen Gebiete. In seiner Analyse konzentriert er sich vor allem auf die komplexe und komplizierte Entwicklung der israelischen Gesellschaft in den vergangenen Jahren. Zwischen Hightech-Hub und religiösem Fundamentalismus droht die israelische Gesellschaft in jeder Richtung extremer und radikaler zu werden, nicht zuletzt auch durch die Bedrohungen von außen.

von Abba Naor, Helmut Zeller

Als Abba Naor Am 2. Mai 1945 Bei Waakirchen Befreit Wird, Weiß Der Gerade 17-jährige Bereits Mehr Vom Tod, Von Verzweiflung Und Menschlicher Brutalität, Als Die Kampferprobten Amerikanischen Truppen. Er Ist 13, Als Seine Familie In Das Ghetto In Kaunas Umziehen Muss. Sein älterer Bruder Chaim Wird Dort Von Der Ss Erschossen. 1944 Wird Die Familie über Die Memel In Das Kz Stutthof Bei Danzig Deportiert. Abba Wird Von Seinem Vater Getrennt Und Muss Miterleben, Wie Seine Mutter Und Der Jüngere Bruder Nach Auschwitz-birkenau Abtransportiert Werden. Er Sieht Sie Nie Wieder. Abba Meldet Sich Freiwillig Für Das Lager Kaufering I, Weil Er Dort Seinen Vater Vermutet. Die Elf Außenlager Des Konzentrationslagers Dachau Bei Kaufering/landsberg Waren Die Fürchterlichsten In Süddeutschland. Ungefähr Die Hälfte Der 30.000 Jüdischen Zwangsarbeiter Für Die Deutsche Rüstungsindustrie Kam Zu Tode. Nach Der Befreiung Findet Er Seinen Vater Wieder. 1946 Beschließt Abba Naor, Nach Palästina Zu Gehen, Wo Er Nach Einem Illegalen Einwanderungsversuch Und Zwangsaufenthalt Auf Zypern 1947 Ankommt. Er Kämpft 1948 Als Soldat Im Unabhängigkeitskrieg Und Wird Später Mitarbeiter Des Mossad. Dort Ist Er In Den Achtziger Jahren An Der Rettung Der äthiopischen Juden Beteiligt.

von Wiesław Kielar

Wiesław Kielar wurde 1940 mit dem ersten Transport aus dem Gefängnis Tarnów als politischer Häftling nach Auschwitz deportiert. Fast fünf Jahre lang war er unmittelbarer Zeuge des Verbrechens. Jahre später hat er über das Erlebte geschrieben. Sein Bericht stellt die Realitäten des Lagers und die Normalität der Brutalität in kompromissloser Schonungslosigkeit dar. Mit außergewöhnlicher Beobachtungsgabe beschreibt er die fürchterlichen Lebensbedingungen, die Hierarchien und Abläufe.Kielars vielschichtige Erinnerungen sind mehr als eine Chronik der Fakten, mehr als ein Blick in das System der national-sozialistischen Vernichtungslager: Sie sind ein wichtiges Dokument menschlicher Haltung inmitten menschlicher Niedertracht.Die Neuausgabe erscheint mit einem Vorwort von Siegfried Ressel.