3.6

Allegro Pastell

von Leif Randt

Format:Hardcover

Zusammenfassung: Leif Brandts kritikerrosade roman 'Allegro Pastell' kretsar kring relationen mellan den snart trettioåriga författaren Tanja som bor i Berlin och den framgångsrika webbdesignern Jerome som är fem år äldre. Deras distansförhållande fungerar till en början smärtfritt och de håller tät kontakt och ses på helgerna och träffar vänner, tränar och festar i Berlin. De finns hela tiden där för varandra, men är samtidigt måna om att ha sina egna liv. 'Allegro Pastell' som tar sin början den rekordvarma våren 2018 och är en roman om en nästan vanlig kärlek och dess förvandlingar, om verklighet och badminton, om idealförhållanden och andras äktenskap och om lycka och politik och vad det innebär att vara sann mot sig själv.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
266 SeitenHardcover
Erschienen an: 2023

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.6(4 ratings)
BettinaRezension von Bettina

‚Allegro Pastell‘ von Leif Randt hat sich in mein Aufmerksamkeitsfeld geschoben, als das Buch es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat. In Leif Randts Roman geht es um die Liebesgeschichte von Tanja und Jerome. Während Tanja in Berlin lebt, lebt Jerome in Frankfurt. Sie halten jedoch aneinander fest. Man erlebt als Leser*in die verschiedenen Stationen der Beziehung mit ihren Höhen und Tiefen aus Sichten beider Protagonisten. Die Geschichte, die ein Abbild meiner Generation sein soll, hat mich leider nicht abgeholt. Ich kann mich mit Jeromes und Tanjas Leben und auch ihrer Liebesgeschichte überhaupt nicht identifizieren und fühle mich nicht repräsentiert. Natürlich ist es nicht so, dass ich mich mit jeglichen Figuren eines Romans verbunden fühlen muss oder identifizieren muss. Wenn aber ein Roman auch den Zeitgeist einfangen soll, finde ich es nicht ganz unwichtig, zu bemerken, dass meine Lebensrealität gar nicht abgebildet wird. Und auch nicht die meines Umfelds. Auch das allein wäre vermutlich kein großer Minuspunkt. Hinzukommt jedoch, dass ich weder Jerome noch Tanja sympathisch finde. Das machte es umso schwerer, beim Lesen am Ball zu bleiben. Was ich durchaus in dem Buch erkenne, ist das Problem, das durch die vielen Möglichkeiten und Angebote unserer Zeit entstehen. Durch die vielen Freiheiten und Möglichkeiten mag es für meine Generation tatsächlich schwieriger sein sich festzubinden. Das stellt vor Herausforderungen, einerseits an einer Beziehung festzuhalten und an ihr zu arbeiten und andererseits der Gedanke, dass es ‚da draußen‘ vielleicht jemand Besseren gibt. Dieses Unverbindliche, da man ja jederzeit via App wieder jemand kennenlernen kann, beobachte ich schon in meinem Umfeld. Leider ist bei mir die Tiefe des Themas einfach nicht angekommen. Dafür waren die beiden Charaktere mir viel zu oberflächlich. Vielleicht war es einfach nicht meine Erzählweise. Das ist zwar fürchterlich schade, aber nicht jedes Buch kann gefallen und ansprechen, denke ich. Gut haben mir die E-Mails und Messenger-Nachrichten gefallen, die das Lesen sehr kurzweilig gemacht haben. Dadurch kam ich trotz Schwierigkeiten mit dem Buch mit dem Lesen doch relativ flott voran. Insgesamt muss ich sagen: es war einfach nicht mein Buch. Weder anfangs, noch in der Mitte oder am Ende. Was ich sehr bedauere, aber manchmal ist es eben genau so. Für mich ein Buch, das man durchaus lesen kann und ich kann mir auch vorstellen, dass sich einige Menschen doch verstanden fühlen oder Aspekte ihres Lebens oder Umfeldes wiedererkennen. Aber für mich eben kein Buch, das man meiner Ansicht nach gelesen haben muss.

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