Empfehlungen basierend auf "Alle Menschen sind Philosophen"
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von Martin Heidegger
»Was heißt Denken?« versammelt Heideggers berühmte Vorlesungen zum Thema aus den Jahren 1951 und 1952. Warum denken wir noch nicht? »Das Bedenklichste ist, das wir noch nicht denken«. Denn in das, »was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen«. Heidegger lagen von seinen Werken besonders diese Vorlesungen am Herzen.
von Friedrich Nietzsche, Thomas Mann
Seht, ich bin ein Verkündiger des Blitzes und ein schwerer Tropfen aus der Wolke: dieser Blitz aber heisst Übermensch. - 5. Als Zarathustra diese Worte gesprochen hatte, sahe er wieder das Volk an und schwieg. "Da stehen sie", sprach er zu seinem Herzen, "da lachen sie: sie verstehen mich nicht, ich bin nicht der Mund für diese Ohren. Muss man ihnen erst die Ohren zerschlagen, dass sie lernen, mit den Augen hören. Muss man rasseln gleich Pauken und Busspredigern? Oder glauben sie nur dem Stammelnden? Sie haben etwas, worauf sie stolz sind. Wie nennen sie es doch, was sie stolz macht? Bildung nennen sie's, es zeichnet sie aus vor den Ziegenhirten.
von Ludwig Wittgenstein
Die kleine Leseausgabe eines der einflussreichsten Werke der Philosophiegeschichte bietet den verlässlichen Text nach der neuen, gleichzeitig im Hardcover erscheinenden kritischen Ausgabe sowie ein Nachwort, das ebenso kurz wie prägnant in die Abhandlung und ihre Bedeutung einführt.
von Max Horkheimer
Die von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno gemeinsam verfasste und 1947 zum ersten Mal im Amsterdamer Querido-Verlag publizierte »Dialektik der Aufklärung« ist der wichtigste Text der Kritischen Theorie und zugleich eines der klassischen Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Philosophische Kritik, Auseinandersetzung mit dem Faschismus und die Resultate langjähriger empirischer Untersuchungen in den USA verschmelzen hier zu einer Theorie der modernen Massenkultur, die auch 75 Jahre später verblüffend aktuell ist. Scharfsinnig und weitsichtig machen die Autoren auf die Kehrseite des technischen und sozialen Fortschritts aufmerksam: »Aufklärung« als Herrschaft der Vernunft, als Unterwerfung der Natur unter die menschlichen Zwecke wird über sich selbst aufgeklärt.
von Epiktet
Freiheit war das Schlüsselwort seines Lebens. Da äußere Freiheit ihm als Sklaven verwehrt war, suchte Epiktet sie in seinem Inneren. Sich von äußeren Dingen zu lösen, darin sah er den Weg zu wahrer Freiheit. Im Handbüchlein sind seine Maximen für ein gutes Leben festgehalten. Kurt Steinmann hat den Text aus dem Griechischen übersetzt.
von Dorothee Sölle
Die Religion des 3. Jahrtausends wird mystisch sein oder absterben. Eine "demokratisierte Mystik" vor einem nichtreligiösen Hintergrund baut auf Erfahrungen auf, scheut aber vor Reflexion und klärender Aufarbeitung der Tradition nicht zurück. Natur, Erotik, Leiden, Gemeinschaft und Freude sind "Orte" mystischer Erfahrung. So gesehen sind wir alle Mystiker! Mystik im Sinne von "Sehnsucht nach Gott" hat es zu allen Zeiten und in allen Kulturen gegeben. Aber noch nie war der eigene Weg zu Spiritualität wichtiger als angesichts des um sich greifenden geistlosen Materialismus unserer Tage. Mystik ist als das antiautoritäre Element in jeder Religion zu verstehen. Sie führt zur Gemeinschaft von Freigeistern und damit in den Widerstand. Dorothee Sölle, die weltweit bekannte, umstrittene und unbequeme Theologin, stellt sich die Weltreligionen als Kreis vor, der sein Zentrum im Geheimnis der Welt hat. Die Anhänger der verschiedensten Religionen werden angezogen von diesem X im Herzen der Welt, dem sie Namen wie Allah, die Urmutter, der Ewige, Nirwana, das Unerforschliche gegeben haben. Aber nicht Begriffe erscheinen Dorothee Sölle wichtig, sondern wie und inwieweit es gelingt, zum Zentrum des Kreises vorzudringen, in dem die Unterschiede in religiösen Zugängen immer unwichtiger werden. Wie nah sind wir letztlich dem Unnennbaren? ist die Frage - sehr im Gegensatz zu konfessioneller Orthodoxie. "Fundamentalismus" so argumentierte Dorothee Sölle, "hält nur davon ab, Wege ins Zentrum zu finden." Wie diese Wege in den drei Hochreligionen unseres Kulturkreises ausgesehen haben, welche Dimensionen mystischer Frömmigkeit erreicht worden sind und wo die Chancen für uns liegen, wird in diesem einzigartigen Werk deutlich. Es ist das Ergebnis jahrzehntelanger persönlicher Erfahrung, aber auch einer umfassenden Lehrtätigkeit in der Alten wie in der Neuen Welt.
von Otfried Höffe
Kant entwickelt in der "Kritik der Urteilskraft" eine philosophische Ästhetik, eine Theorie der organischen Natur. Die beiden scheinbar heterogenen Gegenstandsbereiche sind durch das Prinzip der reflektierenden Urteilskraft, die Idee der Zweckmäßigkeit, verbunden, die der Mensch sowohl bei der Reflexion über die schönen Gegenstände der Natur und der Kunst als auch bei seiner Erforschung der organischen Natur zugrunde legt. Da sich alle Zwecke zuletzt auf den Endzweck des Menschen als moralisches Wesen beziehen, übersteigt die dritte "Kritik" schließlich die Bereiche von Kunst und Natur und berührt Fragen der Moralphilosophie und der Moraltheologie. Zusätzlich entdeckt Kant im subjektiven Vermögen der Urteilskraft jenes Bindeglied unter den menschlichen Gemütskräften, das einen architektonischen Übergang zwischen den Naturbegriffen des Verstandes in der ersten und dem Freiheitsbegriff der Vernunft in der zweiten "Kritik" ermöglicht und die theoretische und die praktische Philosophie in einem einzigen philosophischen System vereinigt. Der vorliegende kooperative Kommentar bietet eine textnahe, fortlaufende Interpretation der "Kritik der Urteilskraft". Mit Beiträgen von: K. Ameriks, J. Bojanowski, R. Brandt, G. Cunico, M. Foessel, E. Förster, C. Fricke, H. Ginsborg, P. Giordanetti, I. Goy, O. Höffe, A. Kablitz, G. Kohler, S. Mathisen, B. Recki, J. Rivera de Rosales, S. Roth und E. Watkins.
von Jaegwon Kim
Was ist Geist? Die Antworten auf diese Frage sind auch in der Philosophie zahlreich, vielfältig und widersprüchlich. Jaegwon Kim hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Frage, aber auch die Antworten, zu klären, zu präzisieren und in die verschiedenen Kognitionswissenschaften einzubetten. Mit seiner "Philosophie des Geistes" liefert er in deutscher Sprache die erste umfassende Einführung in die moderne Betrachtungsweise dieser Thematik und somit den Maßstab, was es heißt, in diesem Gebiet am Ende des 20. Jahrhunderts auf der Höhe der Zeit zu sein. Sein Werk ist so klar und einfach geschrieben, daß es auch vom Geist eines jeden Anfängers erfaßt werden kann.
von Friedrich Wilhelm Nietzsche
Friedrich Nietzsche: Die fröhliche Wissenschaft. La gaya scienza Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2016, 4. Auflage Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck: Chemnitz (E. Schmeitzner) 1882. Textgrundlage ist die Ausgabe: Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. Herausgegeben von Karl Schlechta. München: Hanser, 1954. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Gesetzt aus der Minion Pro, 10 pt.
von Emmanuel Lévinas
Emmanuel Levinas (1906-1995) was a leading philosopher and Talmudic commentator. This book is a major collection of essays representing the culmination of Levinas's philosophy. It gathers his important work and reveals the development of his thought. It looks at issues of suffering, love, religion, culture, justice, human rights, and legal theory.