Empfehlungen basierend auf "Agonie des Eros"

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von Peter Singer

Peter Singers »Praktische Ethik«, 1979 in erster Auflage erschienen, ist in seiner ebenso präzisen wie nachvollziehbaren Argumentationsstruktur ein Musterbeispiel für klares, philosophisches Denken. Besonders wichtig ist der von Singer eingeführte Begriff des Speziesismus (Menschen denken über Tiere anders, weil Tiere keine Menschen sind, obwohl es sachlich begründete Argumente gibt, genau dies nicht zu tun). Für Kontroversen sorgten seine Theorien über Sterbehilfe und Euthanasie. Für diese dritte Auflage hat der Autor den Band komplett durchgearbeitet und um ein neues Kapitel über den Klimawandel und die sich aus diesem ergebenden Verpflichtungen gegenüber kommenden Generationen ergänzt.

von Peter Sich

Michel Foucaults Ausführungen über Macht, Diskurs und Sexualität sind auch für heutige Diskussionen grundlegend. Mehr und mehr schält sich dabei die Frage nach der Konstitution des Subjekts als ein Kernproblem des foucaultschen Denkens heraus. Anhand dieses Leitmotivs systematisiert Peter Sich in seinem Einführungsband Foucaults verzweigtes Werk in zeitlicher und thematischer Hinsicht. Neben einem Einführungskapitel runden ein Glossar der foucaultschen Kernbegriffe, eine kommentierte Bibliographie ausgewählter Forschungsliteratur sowie eine ausführliche Zeittafel das Buch ab.

von Rudolf Otto

Rudolf Otto. Dieses 1917 Veröffentlichte Hauptwerk Von Rudolf Otto Erscheint Seit Der 17. Auflage (1931) Im Verlag C.h. Beck Und Seit 1987 Als Nachdruck Der Ungekürzten Sonderasugabe Von 1979 In Der Beck'schen Reihe--t.p. Verso. Includes Bibliographical References.

von Hans Poser

Mit sicherem Blick fürs Wesentliche und in anschaulicher Klarheit erläutert diese inzwischen zum Standard gewordene Einführung die ›klassischen‹ Themen der Wissenschaftstheorie. Sie erklärt alle wichtigen Grundbegriffe, untersucht das Verhältnis von Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte und befasst sich mit den verschiedenen Ansätzen der Theoriebildung. Zugleich wird eine neue fachübergreifende Wissenschaftsphilosophie entworfen. Der Band wurde nun vollständig überarbeitet und jeweils um einen Abschnitt über den komplexitätstheoretischen Ansatz und über Technikwissenschaften ergänzt.

von Immanuel Kant

Mit seiner Kritik der reinen Vernunft hat Kant die Philosophie auf neue Grundlagen gestellt. Aber auch  seine kleine Schrift »Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?« aus dem Jahr 1784 wirkt bis heute nach. Neben dieser Schrift umfasst der Band vier weitere kurze Texte: »Was heißt: Sich im Denken orientieren?«, »Das Ende aller Dinge« (über den Übergang vom Leben zum Tod), »Das Misslingen aller philosophischen Versuche in der Theodizee« (also des Versuches einer Erklärung, warum es Leid auf dieser Welt gibt), sowie »Über ein vermeintes Recht, aus Menschenliebe zu lügen« (ein Recht, das Kant verneint). Fünf Texte, die zu zentralen Fragen des Lebens Orientierung im Denken geben.

von Günther Anders

Bd.1. Über Die Seele Im Zeitalter Der Zweiten Industriellen Revolution -- Bd. 2. ̈uber Die Zerstörung Des Lebens Im Zeitalter Der Dritten Industriellen Revolution. Günther Anders. Vol. 1 Is Reprint Of Seventh, Unchanged Printing Of First Ed., C1956; Vol. 2 Is Reprint Of Fourth, Unchanged Printing Of First Ed., C1980. Includes Bibliographical References.

von FRIEDRICH WILHELM. NIETZSCHE

Jenseits von Gut und Böse By Friedrich Nietzsche

von Friedrich Nietzsche, Peter Pütz

Nietzsches Vermächtnis, das seine berühmteste Sammlung von Aphorismen auf den Punkt bringt, ist der Nihilismus als lebensbejahende Kraft. Er ist die Voraussetzung für die Entfaltung eines neuen und befreiten Lebens. Denn nur die Zerschlagung des alten Denkens in Kunst, Religion und Moral gibt dem "freien Geist" die Möglichkeit, in ironischer Distanz zu sich und der Welt die überlieferten Illusionen zu überwinden ("Gott ist tot") und zu den eigentlichen Werten, dem besten Teil seiner diesseitigen Existenz vorzudringen. Dieser geistigen Haltung entspricht das aphoristische Denken Nietzsches, das starre Begriffe und Systeme meidet: Die Suche nach Wahrheit geschieht im befreiten Raum der Gedanken und setzt auf die aktive Mitarbeit der Leser.

von Platon

Platon (um 428 v. Chr. Athen – um 347 v. Chr. Athen) legte mit der Begründung der philosophischen Akademie in Athen einen Grundstein der systematischen abendländischen Philosophie. In seinen Schriften lässt Platon seinen Lehrer Sokrates zu Wort kommen. Die hierbei entstandenen, sehr charakteristischen Zwiegespräche sind als »Sokratische Dialoge« bekannt und behandeln jeweils ein Thema. Berühmt ist beispielsweise »Phaidon« mit Argumenten für die Unsterblichkeit der Seele. Sein »Symposion« dreht sich in Gestalt einer berühmt besetzten Denkrunde um Liebe und Schönheit. Platons Themen sind heute noch Anknüpfungspunkte für die philosophische Diskussion: So befasst sich seine Ideenlehre im Kern mit dem Vorhandensein von gesichertem Wissen. In »Politeia« erdenkt er sich einen Idealstaat zur Schaffung von Gerechtigkeit.

von Hans Joachim Störig

Professor Dr. phil. Dr. jur. Hans Joachim Störig war Lektor, Übersetzer und Verlagsleiter. Von 1963 bis 1983 war er Leiter des Lexikographischen Instituts, München, 1983 bis 1991 lehrte er Deutsch als Fremdsprache an der Universität München.