3.0

Agatha Christie A Very Elusive Woman

von Lucy Worsley

Format:Hardcover

** Shortlisted for the @CrimeFest H.R.F. Keating Award ** 'A smart and highly entertaining portrait of a literary powerhouse' - THE TIMES BOOKS OF THE YEAR 'A riveting portrait' - GUARDIAN BOOKS OF THE YEAR *** 'Christie lovers should read this biography for the same reason they read her novels.' - The Times 'A model of how to combine biographical information, analysis and literary criticism into a propulsive narrative' - Daily Telegraph 'Worsley's book excels in bringing a broader historical perspective to Christie's life and work, and her enthusiasm is infectious.' - Observer Ms Worsley herself writes engagingly... She combines an almost militant support for her subject with a considered analysis of her books and plays.' - Economist 'Nobody in the world was more inadequate to act the heroine than I was.' Why did Agatha Christie spend her career pretending that she was 'just' an ordinary housewife, when clearly she wasn't? As Lucy Worsley says, 'She was thrillingly, scintillatingly modern'. She went surfing in Hawaii, she loved fast cars, and she was intrigued by the new science of psychology, which helped her through devastating mental illness. So why - despite all the evidence to the contrary - did Agatha present herself as a retiring Edwardian lady of leisure? She was born in 1890 into a world which had its own rules about what women could and couldn't do. Lucy Worsley's biography is not just of an internationally renowned bestselling writer. It's also the story of a person who, despite the obstacles of class and gender, became an astonishingly successful working woman. With access to personal letters and papers that have rarely been seen, Lucy Worsley's biography is both authoritative and entertaining and makes us realise what an extraordinary pioneer Agatha Christie was - truly a woman who wrote the twentieth century.

Biografien & Memoiren
415 SeitenHardcover
Erschienen an: 2022

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.0(1 ratings)
Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

3,5 Sterne Was ich an Agatha Christies Leben so spannend finde ist, die Tatsache das ihr Leben ein ziemlich gutes Beispiel für die Umbrüche des Edwardianischen Zeitalters vor den beiden Weltkriegen hin darstellt. Ihr Leben als Frau, zeigt sehr gut auf, wie tief das Bild von Frauen als Ehefrau und Mutter verankert war, aber auch wie schnell sich dieses Bild im 20. Jahrhundert veränderte. Sie selbst ist irgendwo dazwischen, einerseits gefeierte gut verdienende Autorin, die andererseits ihre Erfüllung darin sah, eine Ehefrau zu sein. Ich gebe aber auch frei heraus zu, das mich persönlich vor allem interessiert hat, wie Lucy Worsley Agatha Christies Verschwinden interpretiert und welche Erklärungen sie dafür findet. Persönlich denke ich, das ihre Überlegungen dazu, glaubwürdig sind. Zumal die anderen Möglichkeiten, doch sehr nach einem schlechten Kriminalroman klingen oder eher nach Archie Christie, der ja sehr eigene Interessen daran hatte, vor allem sich selbst in einem guten Licht darzustellen. Und ich habe eigentlich immer Probleme mit Biografien. Ich lese sie eigentlich nur, wenn mein Interesse an einer Einzelperson so groß wird, das ich mich überwinden kann *g* Das hat schon dazu geführt, kaum das ich die Episode gelesen hatte, hatte ich keine soo große Lust mehr weiter zu lesen. Vielleicht fand ich auch allgemein ihre Leben bis zu ihrer Scheidung interessanter geschildert. Weniger dann tat sie dieses und jenes und dann wiederum etwas anderes. Was sie für mich am Ende als Person interessant, spannend und und macht, ist das sie so eben jene Frau ist, die einerseits in alten Denkmustern verhaftet bleibt, andererseits dennoch eine aus heutiger Sicht moderne Frau darstellt. Sie ist irgendwo dazwischen, genau in den Entwicklungen, die dann dazu führen, das Frauen in Europa und den USA, ihre bisherigen Rechte immer stärker in Frage stellen. Und natürlich, ihre Bücher. Miss Marple, Poirot, aber auch Tommy und Tuppence. Ihre Theaterstücke und Einzelromane. Die weniger bekannten Detektive und und und. Persönlich habe ich diese Bücher aber beim Lesen der Biografie weniger vor Augen gehabt. Das ist etwas seltsam, da diese ja eigentlich nicht von ihr zu trennen sind. Und der Grund, warum ich überhaupt etwas über ihr Leben wissen wollte. Ich denke auch, weil Lucy Worsley wichtig war, nicht nur eine Seite ihrer Geschichte zu beleuchten, sondern ihre verschiedenen Facetten zu zeigen.

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