Empfehlungen basierend auf "Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis"

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von Peter Singer

Peter Singers »Praktische Ethik«, 1979 in erster Auflage erschienen, ist in seiner ebenso präzisen wie nachvollziehbaren Argumentationsstruktur ein Musterbeispiel für klares, philosophisches Denken. Besonders wichtig ist der von Singer eingeführte Begriff des Speziesismus (Menschen denken über Tiere anders, weil Tiere keine Menschen sind, obwohl es sachlich begründete Argumente gibt, genau dies nicht zu tun). Für Kontroversen sorgten seine Theorien über Sterbehilfe und Euthanasie. Für diese dritte Auflage hat der Autor den Band komplett durchgearbeitet und um ein neues Kapitel über den Klimawandel und die sich aus diesem ergebenden Verpflichtungen gegenüber kommenden Generationen ergänzt.

von Erich Fromm

Wir können uns glücklich schätzen, dass dtv den Mut aufnimmt, solche Bücher so gut zu verlegen! dtv legt die Bücher des Psychoanalytikers und Philosophen Erich Fromm neu auf und bringt somit Wissen unter die Menschen, welches fünfzig Jahre alt ist, aber an seiner Aussagekraft, an seiner analytischen Stärke nichts verloren hat. ... Im vorliegenden Werke geht es Fromm darum, zu erörtern, wie Psychoanalyse und Ethik zusammenkommen bzw. zusammengehören. ... Ich schmökere gerne seitenweise in diesem Buch und streiche mir viele Stellen an. Und bin immer wieder verwundert, wie absolut gültig diese Stellen bis heute sind.

von Martin Heidegger

»Was heißt Denken?« versammelt Heideggers berühmte Vorlesungen zum Thema aus den Jahren 1951 und 1952. Warum denken wir noch nicht? »Das Bedenklichste ist, das wir noch nicht denken«. Denn in das, »was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen«. Heidegger lagen von seinen Werken besonders diese Vorlesungen am Herzen.

von Ulrich Warnke

Die spirituelle Dimension der Quantenphysik.Seit jeher beschäftigen sich Menschen mit der »Anderwelt« oder »Parallelwelt«. Auch in Märchen und archetypischen Erzählungen treffen wir auf geheimnisvolle Wesen und Kräfte wie Feen oder Devas, die sich über die Naturgesetze von Raum und Zeit erheben. Der renommierte Biophysiker Ulrich Warnke erklärt diese Zwischenwelt naturwissenschaftlich plausibel und nennt sie »Interwelt« – ein Quantenfeld mit entsprechenden Informationsmustern. Sie ist die Heimat von Geist und Seele, mit der wir in ständiger Verbindung stehen. In ihr können wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und zu wirkmächtigen Akteuren des Universums werden.

von Maria Popova

von Aristoteles, Olof Gigon

Die 'Nikomachische Ethik' ist eine der großen Moralphilosophien des Altertums. Sie unterscheidet sich in bemerkenswerter Weise von verwandten Schriften, die uns aus der Antike überliefert sind, indem sie nicht den perfekten Menschen fordert und keine Anleitung zum vollkommenen Leben gibt. Neben den klassischen Tugenden des Charakters, die sich im Handeln, in der Praxis bewähren, kommen auch die Tugenden des Verstandes, des Nachdenkens, der Betrachtung zu ihrem Recht. Damit ist die 'Nikomachische Ethik' das erste Werk überhaupt, das in Angriff nimmt, was die Philosophie der Gegenwart als eine ihrer wichtigsten Aufgaben ansieht - die phänomenologische Bestandsaufnahme der gegebenen ethischen Tatsachen.

von Otfried Höffe

Platons "Politeia" gehört zu den bedeutendsten und wirkungsreichsten Texten der Philosophiegeschichte. Unter der Leitfrage nach der Gerechtigkeit weist Platon traditionelle Auffassungen zurück und leistet eine Sophistenkritik; im Anschluss daran entwickelt er seine Lehre von den drei Seelenteilen und die Lehre von den vier Kardinaltugenden. Er skizziert eine Erziehungstheorie, eine Staatsphilosophie mit der Lehre von der Philosophenherrschaft, eine Erkenntnistheorie und die Ideenlehre. Vor allem aber enthält die "Politeia" Platons bekannteste Gleichnisse: von der Sonne, der Linie und der Höhle. In Form eines kooperativen Kommentars führen anerkannte Platon-Interpreten, der Gliederung des Werkes folgend, in die Hauptthemen der "Politeia" und die wichtigsten Forschungsprobleme ein.

von Rudolf Otto

Rudolf Otto. Dieses 1917 Veröffentlichte Hauptwerk Von Rudolf Otto Erscheint Seit Der 17. Auflage (1931) Im Verlag C.h. Beck Und Seit 1987 Als Nachdruck Der Ungekürzten Sonderasugabe Von 1979 In Der Beck'schen Reihe--t.p. Verso. Includes Bibliographical References.

von Epiktet

Freiheit war das Schlüsselwort seines Lebens. Da äußere Freiheit ihm als Sklaven verwehrt war, suchte Epiktet sie in seinem Inneren. Sich von äußeren Dingen zu lösen, darin sah er den Weg zu wahrer Freiheit. Im Handbüchlein sind seine Maximen für ein gutes Leben festgehalten. Kurt Steinmann hat den Text aus dem Griechischen übersetzt.