Die Götter sind tot. Übrig bleiben nur das Schauspielhaus ... und seine unsterblichen Spieler.
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A Stage set for Villains
von Shannon J. Spann, Petra Kurek, Carmen Ruderer, Caroline Weißbach
Die Götter sind tot. Übrig bleiben nur das Schauspielhaus ... und seine unsterblichen Spieler.
Aktuelle Rezensionen(1)
Rezensions-/Leseexemplar von NetGalley, danke für die Zurverfügungstellung! Das Geschriebene ist allein meine Meinung zu dem Buch. Wie unfassbar gut und clever war dieses Buch bitte? Wenn man sich zumindest einige Dinge außen vor lässt. Es gibt ja vieles, was man im Bereich Fantasy schon gelesen hat, vieles, was sich etliche Male über mehrere Bücher hinweg wiederholt. Und was definitiv nicht negativ ist. Aber das hier war einfach mal etwas ganz Neues für mich. Ja, es war unheimlich schwer, anfangs in das Worldbuilding reinzukommen und zu verstehen, wie die Magie funktioniert oder welche Rolle das Schauspielhaus hat, aber wenn man erstmal an dem Punkt angekommen ist, all das zu begreifen, wird man regelrecht süchtig nach der Geschichte. Und man wird regelrecht in die Geschichte reingezogen, ohne Gnade, als wäre man selbst einer der Schauspieler. Wobei ich zugeben muss, dass die erste Hälfte des Buches mich mehr gefesselt hat als der letzte Part. Der war meiner Meinung nach einfach chaotisch und irgendwie nahezu willkürlich mit allen Ideen vollgestopft, die der Autorin in den Sinn kamen. Und auch das würde ich nicht unbedingt als Negativbeispiel benennen, sondern wir springen einfach sehr schnell von Aktion zu Aktion. Ich würde behaupten, das Buch ist fern von Perfektion, es gibt viele Handlungslücken und fehlende Erklärungen. Einiges wurde einfach niedergeschrieben, nie aufgelöst und absolut verschwiegen. Auch das Ende hat sich viel zu lange hingezogen mit einem unnötigen Hin und Her der Protagonisten, bis man nicht mehr wusste, was Riven oder Jude jetzt eigentlich wollten. Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich das Setting positiv überrascht hat. Ich habs geliebt – in den ersten 40–50 %. Die Dynamik zwischen Riven und Jude hat mich gefesselt, wobei ich sagen muss, dass Jude derjenige war, der mich bei Laune gehalten hat, und weniger Riven. Die letzte Hälfte des Buches war nicht schlecht, aber eben einfach nicht so grandios wie die erste. Absolute Leseempfehlung, mit dem Hinweis auf ein chaotisches Worldbuilding und einige Handlungslücken, die hier und da das Gesamtbild ein wenig stören.