5.0

438 Tage

von Jonathan Franklin

Format:Hardcover

Der Fischer Alvarenga brach mit einem Kollegen Ende 2012 von Mexiko aus zur Fangfahrt auf, geriet aber in ein Unwetter und taumelte als einziger Überlebender erst nach 438 Tagen auf einem Atoll in der Nähe Australiens an Land. Seine Errettung nach der monatelangen Drift über 10.750 Seemeilen in einem kleinen offenen Boot ging 2014 durch die Medien, die Odyssee war dem "Stern" jüngst (Heft 51, 2015) eine Story wert. Der investigative Journalist Franklin, der schon über eingeschlossene Bergleute fesselnd schrieb (ID-A 12/11), hat nach vielen Gesprächen mit Alvarenga aus diesem Stoff eine packende Reportage verfasst. Der Leser leidet förmlich mit, wenn der Motor aussetzt, sein Freund verhungert, Alvarenga zuerst verzweifelt, dann aber irgendwann nicht mehr den Ozean verflucht, sondern mit und von ihm lebt - erstaunlich ist dabei auch, wie viel für ihn nützlicher Müll im Meer treibt. An ein ähnliches Buch können sich nur noch ältere Semester erinnern: Ron Arias (BA 12/92) berichtete von einer 5-monatigen Drift von 5 Fischern im Pazifik. (2).

Biografien & Memoiren
320 SeitenHardcover
Erschienen an: 2015

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Aktuelle Rezensionen(1)

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Roland WagenhäuserRezension von Roland Wagenhäuser

Eine wahre Geschichte, die unwirklich erscheint. Überlebenskampf um Leben und Tod. Ein Page-turner, spannend, traurig und Mut machend, wie das Schicksal die Grenzen verschieben kann, wenn das Leben auf dem Spiel steht.

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