Empfehlungen basierend auf "18. Amor in Sankt Petersburg (Die zeitlose Romansammlung von Barbara Cartland) (German Edition)"
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von Klaus Kordon
The moving story of Jette and Frieder, her life and her love against the backdrop of the revoluation of 1848 in Berlin.
von Sabine Weiß
Sabine Weiß, Jahrgang 1968, arbeitete nach ihrem Germanistik- und Geschichtsstudium zunächst als Journalistin. 2007 veröffentlichte sie ihren ersten historischen Roman, der zu einem großen Erfolg wurde und dem viele weitere folgten. Im März 2017 erschien ihr erster Kriminalroman, Schwarze Brandung. Mehr über die Autorin im Internet: www.sabineweiss.com.
von Ellin Carsta
Köln 1395: Seit dem Prozess gegen die »heimliche Heilerin« sind sieben Jahre vergangen. Madlen ist glücklich vereint mit Johannes, sie haben zwei Kindern das Leben geschenkt.Durch eine zufällige Begegnung trifft Madlen auf einen reisenden Medicus, der in Worms Halt gemacht hat und eigentlich auf dem Weg nach Heidelberg ist, um dort Medizin an der Universität zu lehren. Sie ist von dem Mann begeistert und will so viel wie möglich über die Heilkünste lernen, die ihm in Salerno vermittelt wurden. Sie kämpft gegen gesellschaftliche Konventionen sowie die Eifersucht ihres Mannes und setzt alles daran, ein Studium beim Medicus aufnehmen zu können.In der Zwischenzeit wird Johannes vom Bischof nach Köln zurückbeordert. Dort hat sich eine Reihe von Morden an einigen hochgestellten Persönlichkeiten zugetragen. Johannes ermittelt und gerät selbst in höchste Gefahr.
von Peter Dempf
Augsburg im 14. Jahrhundert. Als Webergeselle verschuldet Hans Fugger einen Unfall, den Anna, die Tochter des Schultheißen, nur knapp überlebt. Doch sie verrät ihn nicht, sondern hilft ihm später sogar, ein besonderes Tuch zu weben. Ein Tuch, das ihm trotz anfänglicher Ablehnung den Weg in die Zunft der Weber und in die bessere Gesellschaft ebnet. Annas einzige Bedingung: eine Stelle als seine Magd. Notgedrungen gibt er ihr nach – ein Glück, denn sie erweist sich als wertvolle Hilfe. Doch während er weiter aufsteigt, geschehen um ihn herum immer wieder merkwürdige Dinge ...
von Felix Francis
Die Jockette Clare Shillingford stürzt nach einem manipulierten Pferderennen vom Balkon eines Londoner Hotels. Ihr verzweifelter Zwillingsbruder Mark glaubt nicht an Selbstmord und beginnt auf eigene Faust in der Rennsportszene zu ermitteln.
von Ellin Carsta
Köln 1402: Eines Abends klopft es an der Tür des Stadthauses der Familie Goldmann. Es ist ein Bote des Erzbischofs mit einer dringenden Anweisung: Madlen, die »heimliche Heilerin«, muss zu einer Frau kommen, die in den Wehen liegt. Die Umstände sind dabei höchst merkwürdig: Madlen soll sich die Augen verbinden, damit sie nicht weiß, in welchem Haus die Geburt stattfindet, und wird außerdem dazu verpflichtet, absolutes Stillschweigen zu bewahren. Ihr gelingt es, das Kind unversehrt auf die Welt zu bringen, doch nach dem ersten Schrei des kleinen Mädchens stürzen ohne Vorwarnung Wachmänner herein und entreißen Madlen das Neugeborene. Hat wirklich der Erzbischof den Auftrag hierzu gegeben? Madlen bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Die Männer kommen zurück und sie realisiert, dass nicht nur das Leben des Säuglings, sondern auch das der Mutter und ihr eigenes ernsthaft in Gefahr sind.
von Sabine Weigand
Regentin, Rebellin, Heilige: wer war Elisabeth von Thüringen wirklich? Sabine Weigands erfolgreicher Roman um die berühmteste Frau des deutschen Mittelalters. Seit ihrer Kindheit ist die junge Adlige Gisa die Vertraute von Elisabeth, der Landgräfin von Thüringen. Sie weiß, wie zerrissen Elisabeth ist zwischen ihrer Liebe zum machtbewussten Landgrafen Ludwig und ihrer Suche nach einem gottgefälligen, einfachen Leben. Gisa erlebt, wie Elisabeth gegen den Hof aufbegehrt, welche Unruhe ihre Spenden, ihre Fürsorge für die Armen auslöst. Sie sieht auch, wie der jüngere Bruder des Landgrafen mit unzufriedenen Adligen paktiert und sie gegen den Stauferkaiser Friedrich II. aufbringen will. Gisas drückendstes Geheimnis dreht sich um die verbotenen Treffen einer Ketzersekte, die sie belauscht hat. Als Elisabeth 1226 dem fanatischen Inquisitor Konrad von Marburg begegnet und ihr Leben radikal strengsten Glaubensregeln unterwirft, gerät Gisas Welt völlig aus den Fugen. Wie weit kann sie Elisabeth zur Seite stehen, ohne selbst unterzugehen?
von Klaus Kordon
Immer wieder wirft August Jacobi kleine Steinchen an Nellys Fenster in der Berliner Grünstraße. Drinnen brennt noch Licht, vermutlich Nellys Petroleumlampe, und der Gymnasiast lässt nicht locker, bis seine geliebte Freundin das Fenster öffnet. Denn es ist Krieg zwischen Deutschland und Frankreich in diesem Schicksalsjahr 1870, in dem Otto von Bismarck die deutsche Einheit unter Preußens Führung will. August muss noch nicht mit in den Krieg, er ist zu jung. Aber er will sich, wie viele seiner Klasse, freiwillig melden, und Nelly hält ihn nicht zurück, sondern ist stolz auf ihn. Deutschland ist im Kriegsfieber, und so geht August an eine Front, die ihn für immer verändert. Fünf Finger hat die Hand, und fünf Mitglieder hat die Familie von August Jacobi. Bis der Krieg und die emotionalen, mit Politik verknüpften Wirren der Zeit sie auseinander reißen und am Ende nichts mehr so ist, wie es war.Fünf Finger hat die Hand ist der zweite Teil einer Trilogie (1848) über die Anfänge der Demokratiebewegung in Deutschland aus der Feder des renommierten Jugendbuchautors Klaus Kordon. Kordon hat also eine Botschaft, und es ist schön zu lesen, dass ihn dieser Idealismus nicht zu einem platten Buch mit erhobenem Zeigefinger inspiriert hat, sondern zu einem imposanten Familienepos, in dem sich Welt- und Privatgeschichte auf eindringliche -- und überaus glaubwürdige -- Art und Weise mischen. Als besondere Zugabe hat Kordon für seinen Band ein ausführliches, sehr subjektiv geprägtes Nachwort geschrieben, das die geschichtlichen Ereignisse nicht an Hand der Fiktion, sondern an Hand der Fakten noch einmal kritisch beleuchtet. Da bekommt man dann die Ereignisse rund um den deutsch-französischen Krieg noch einmal aufgeschlüsselt. Die Biographie der wichtigsten historischen Persönlichkeiten beschreibt ein Glossar. So macht Geschichtsunterricht richtig Spaß. Ab zwölf Jahre. --Stefan Kellerer