With you I hope
von Justine Pust
"Traurig und doch wunderschön. Justine Pust weiß mit ihren Worten zu fesseln und alle möglichen Emotionen zu wecken."
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
With you I hope
von Justine Pust
"Traurig und doch wunderschön. Justine Pust weiß mit ihren Worten zu fesseln und alle möglichen Emotionen zu wecken."
Aktuelle Rezensionen(2)
Im ersten Teil der Reihe hat es mir der Ort und natürlich auch Protagonistin Mia sehr angetan. In Band 2 geht es nun um ihre Schwester Megan, aber allgemein liebte ich die Dynamik der Schwestern wieder sehr. Sie sind so herzlich miteinander, ohne aufgesetzt zu sein. Der ganze Ort ist einfach ein Wohlfühlort, nicht nur für den angeblichen Journalisten Leo, der aus ganz anderen Gründen in der Stadt ist, als alle denken. Der Zusammenhalt ist genau das, was ich mir in der Realität so sehr wünschen würde. Im ersten Band erfahren wir schon ein wenig über Mias und Megans Hintergründe. In Band 2 wird die familiäre Situation dann noch näher erläutert, denn Megan würde sehr gerne wissen woher sie kommt. Leo unterstütze sie dabei und lässt sie ihre eigenen Fehler machen. Eine sehr menschliche Reaktion und sehr nachvollziehbar. Die Belmont Bay Reihe ist allgemein sehr emotional und berührend, während Justines andere Reihe rund um die Chicago Mädels etwas lauter und spritziger ist. Im vergleich merkt man dann, wie facettenreich sie schreiben kann. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, was auch perfekt zu Megans Persönlichkeit passt. Natürlich wird auch hier wieder die ganze Kleinstadt mit all den Bewohnern mit einbezogen. Ein gelungener zweiter Band, der mit sogar noch besser gefallen hat als Band 1.
Das ist jetzt recht schwierig. Ich weiß, dass die Autorin hier ein Teil ihres eigenen Lebens verarbeitet hat und das erfordert natürlich viel Mut, es nicht einfach als fiktive Geschichte stehenzulassen. Umso mehr tut es mir leid, dass ich mich so gar nicht in Megan hineinversetzen konnte. Die Geschichte konnte mich erst in den letzten 30 % von den Emotionen und Reaktionen überzeugen. Die Suche nach den leiblichen Eltern ist für mich absolut nachvollziehbar. Auch das Gefühl, dass immer ein kleiner Teil von sich fehlt. Ich kann mir den Zwiespalt gar nicht vorstellen. Einerseits hat man eine Familie, die einen liebt, andererseits ist es nicht die leibliche. Das muss unheimlich schwer sein. Ich verstand aber einfach nicht, warum man sein Selbst erst richtig findet, akzeptiert, es so sehr hinterfragt, bis diese Lücke gefüllt ist. Rechtfertigt man sich dann damit, dass man eben so ist, wie man ist, weil es vererbt wurde? Also, ich kam mit Megans Gedanken einfach nicht klar. So leid mir das auch tut. Mit Leo hingegen bin ich sofort warm geworden. Er und der immer näher rückende Showdown haben mich animiert weiter zu lesen. Sehr gefallen hat mir wieder der Zusammenhalt, der Bewohner von Belmont Bay. Insgesamt bin ich zwar sehr gut durch das Buch gekommen, da der Schreibstil wirklich schön zu lesen ist. Aber die Story konnte mich leider nicht richtig abholen.