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Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet

By Michael Lüders

Format:Softcover

Wer den Wind sät, wird Sturm Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten und zeigt ihre desaströsen Folgen, darunter Terror, Staatszerfall und der Siegeszug islamistischer Milizen. Sein Buch liest sich wie ein Polit-Thriller – nur leider beschreibt es die Realität.Eine Geschichte erscheint in unterschiedlichem Licht, je nachdem, wo man beginnt, sie zu erzählen. Das iranische Verhältnis zum Westen etwa versteht nur, wer den von CIA und MI 6 eingefädelten Sturz des demokratischen Ministerpräsidenten Mossadegh im Jahr 1953 berücksichtigt. Ohne den Irakkrieg von 2003 und die westliche Politik gegenüber Assad in Syrien lässt sich der Erfolg des «Islamischen Staates» nicht begreifen. Eindrücklich zeigt dieses Buch, wie in der Region alles mit allem zusammenhängt und wie sich der Westen seine Feinde immer wieder selbst schafft.

History, Humanities & Society
179 pagesSoftcover
First published 2021-09-06

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Popular Reviews(4)

4.1(10 ratings)
Luca Reviewed by Luca

Ein grober Überblick bzw. eine Abrechnung über die westliche Nahost-Politik. Obwohl 2015 erschienen, ist es leider erschreckend aktuell im Bezug auf Syrien, Afghanistan, Iran, Israel und Gaza. Der Autor veranschaulicht sehr deutlich, dass weder militärische Operationen noch Regime Change funktionieren können und der Westen seine gesamte Nahost-Politik umdenken muss. Kritikpunkt: An manchen Stellen hätte ich mir einen Quellenverweis gewünscht. Auch ist mir gerade die Einstellung des Autors zu Russland trügerisch.

lea rotheReviewed by lea rothe

Schonungsloser Überblick über die Geschichte der Orientpolitik des Westens Wenn man nicht schon sämtliche Scholl-Latour Bücher über den Orient gelesen hat, gibt dieses Buch von Lüders einen sehr kurzen, wenn auch präzisen Überblick über die wichtigsten Fehler, die der Westen seit der Kolonialzeit bei seinen Interventionen im Orient begangen hat, in Persien, im Irak, bis hin zu Syrien. Der Autor gibt einen roten Faden über die immer wiederkehrende Einmischung des Westens im Nahen Osten, die allein wirtschaftlichen Interessen zu dienen scheint und dabei keinem Pulverfass aus dem Weg geht. Lesenswert!

MihribanReviewed by Mihriban

In conclusion: Fuck Western superiority complex and Free Palestine!!

AnsoReviewed by Anso

"Wer den Wind sät" ist ein Buch für jene, die gerne einen groben Überblick über die geschichtlichen und politischen Gegebenheiten im Nahen Osten gewinnen möchten. Mir persönlich war es dann aber doch etwas zu populistisch geschrieben, aber das liegt an dem wissenschaftlichen Anspruch den ich zu unrecht an dieses Buch gestellt habe. Ich hatte mir einfach etwas mehr erfofft. ich verstehe dass es ein Buch für die Allgemeinheit ist, aber dennoch sollte es möglich sein ein paar Quellen in den Anhang zu tun oder in Fußnoten zu vermerken oder einfach stilvollere Überschriften zu wählen als Stasi goes Pyramid oder den IS als das Bayern München des Jihad zu bezeichnen. Das empfinde ich persönlich als sehr geschmacklos. Aber wie gesagt, für Menschen, die noch nichts über die Hintergründe des Nahostkonflikts wissen, ist dies sicher eine gelungene Einführung

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