Verbrechen
von Ferdinand Schirach
Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe ... Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: Er hat gute Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der Justiz an Leib und Seele gerettet ... Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Ferdinand von Schirach erzählt unglaubliche Geschichten, die dennoch wahr sind. Präzise, schnörkellos, lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.
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Verbrechen
von Ferdinand Schirach
Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe ... Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: Er hat gute Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der Justiz an Leib und Seele gerettet ... Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Ferdinand von Schirach erzählt unglaubliche Geschichten, die dennoch wahr sind. Präzise, schnörkellos, lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.
Aktuelle Rezensionen(6)
Ferdinand von Schirach gelingt mit seinem Debüt etwas Seltenes: Er schreibt über Kriminalität, ohne sich an der Gewalt zu weiden. In elf Kurzgeschichten führt er uns durch Fälle aus seinem Berufsalltag als Strafverteidiger – sachlich, präzise und absolut fesselnd. Inhalt & Perspektive Das Buch ist kein klassischer Krimi. Es geht nicht um die Jagd nach dem Unbekannten, sondern um das Schicksal der Täter. Schirach zeigt uns Menschen, die oft durch unglückliche Umstände, jahrelange Unterdrückung oder bizarre Zufälle aus der Bahn geworfen wurden. Er stellt die Frage nach dem „Warum“ in den Fokus und macht deutlich, dass die Grenze zwischen einem „normalen“ Leben und einem schweren Verbrechen oft dünner ist, als wir glauben möchten. Schreibstil Der Stil ist das Markenzeichen des Autors: Er schreibt fast wie in einem juristischen Protokoll – schnörkellos, klar und distanziert. Doch genau diese Kühle sorgt dafür, dass die Wucht der Geschichten den Leser umso härter trifft. Man braucht keine emotionalen Adjektive, wenn die nackten Fakten schon so tief unter die Haut gehen. Fazit Das Buch ist eine faszinierende Studie über die Grauzonen von Recht und Gerechtigkeit. Es zwingt einen dazu, das eigene Urteilsvermögen zu hinterfragen. Für mich ein absolutes Highlight, das fast die volle Punktzahl verdient hat, weil es zeigt, dass die Realität oft spannender und tragischer ist als jede Fiktion. Ein Muss für alle, die sich für Psychologie und das menschliche Dasein interessieren!
hachja true crime was soll ich gross sagen?
Unfassbar gutes Buch von Ferdinand von Schirach. Ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Einerseits schwere Kost und anderseits unfassbar leicht und nüchtern beschrieben. Die elf Erzählungen sind sehr unterhaltsam und beeindruckend. Lest es!
Ein unglaublich spannendes Buch, das zwar leicht zu lesen ist, aber immer wieder zum Nach- und Mitdenken anregt. Ich habe es förmlich verschlungen. Das Buch hat eindrücklich dargestellt, dass die Dinge nicht immer sind, wie sie scheinen. Besonders schön & berührend fand ich die Auswahl der Geschichte "Der Äthiopier" als letztes Kapitel.
Einfach toll.