3.9

Urlaub in der Apokalypse

von Stefan Krell

Format:Softcover
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Mein Name tut nichts zur Sache. Namen interessieren ohnehin keinen mehr. Ich sitze allein in meiner Ferienwohnung. Meine Freundin ist verschwunden und ich weiß nicht, was aus ihr geworden ist. Das dort draußen ist nicht mehr das Mallorca, das es noch vor wenigen Tagen war. Auf den Straßen sind diese Dinger, die einmal Menschen waren. Sie sind unglaublich schnell und greifen alles und jeden an. Sie sind wie tollwütige Irre. Ich kann sie durch die geschlossenen Fenster schreien hören. Innerhalb kürzester Zeit ist hier alles zum Teufel gegangen. Alles hat sich verändert. Meine von Todesangst vernebelten Gedanken fahren Achterbahn. Ich habe nichts zu essen und nichts zu trinken. Wenn ich die Wohnung verlasse, bin ich so gut wie tot. Wenn ich sie nicht verlasse, bin ich auch so gut wie tot. Ich habe die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Was soll ich tun? Was zur Hölle soll ich nur tun...

Mystery, Thriller, Horror & Crime
476 SeitenSoftcover
Erschienen an: May 17, 2015

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.9(3 ratings)
H.P. HamburgRezension von H.P. Hamburg

„Urlaub in der Apokalypse“ ist ein absolut spannendes und sehr fesselndes Buch, das mich bis zum Ende komplett begeistert hat.Besonders beeindruckt hat mich, wie realistisch das alles gedacht wurde, denn die Handlung wirkt gut durchdacht und glaubwürdig. Dadurch fühlt man sich die ganze Zeit mitten im Geschehen und kann das Buch kaum aus der Hand legen.

LucyRezension von Lucy

Könnte eventuell Spoiler enthalten. Ich fand die Idee des Buches sehr gut. Es hat mich von Anfang an sehr mitgerissen. Leider hat es sich etwa ab der Hälfte sehr gezogen und die Gedanken des Protagonisten haben sich nur noch wiederholt. Die Ideen und Umsetzungen, die er zum Überleben hatte, waren echt gut, darauf muss man erstmal kommen in seiner Situation. Was ich merkwürdig fand, war seine fehlende Trauer um verlorene Personen. Vielleicht war das dem Adrenalin geschuldet. Er hat seine Partnerin zwischenzeitlich Mal erwähnt, aber war kein Stück traurig über ihren Verlust. Außerdem fand ich seine sexistische Einstellung nervig und habe gehofft, diese würde sich im Laufe des Buches vielleicht verändern. An sich ein gutes Buch, die Idee ist super. Aber es war mir dann doch zu sehr in die Länge gezogen.

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