The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
von Lyssa Kay Adams
Die Geschichte lässt einen daran glauben, dass die richtigen Menschen sich finden.
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The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
von Lyssa Kay Adams
Die Geschichte lässt einen daran glauben, dass die richtigen Menschen sich finden.
Aktuelle Rezensionen(6)
4,25⭐
Endlich die Geschichte zu Branden Fucking Mack und Liv. Eine Enemies-to-Lover-Geschichte nach Lehrbuch. Ich fand die Dialoge klasse und in Branden kann man sich nur verlieben. Das Buch hat viel Humor und ich habe mich sehr gefreut, den Secret Book Club wieder zu sehen mit all seinen alten und neuen Mitgliedern.
Zweiter Teil der Reihe mit tiefgehenderer und wichtiger Thematik und liebenswerten Charakteren.
„Angst ist ein starker Motivator. Aber Liebe auch.“ Ich fand dieses Buch noch besser als den ersten Band. Ich hatte erst meine Zweifel als ich gesehen habe, dass Liv als Protagonistin vorkommt. Doch die Zweifel haben sich nach den ersten paar Seiten schon aufgelöst. Wir lernen Liv als eine starke Frau kennen, die, ebenso wie Thea im ersten Band, sich von Vergangenheit leiten lässt. Das trifft auch auf Braden Mack zu - harte Schale, weicher Kern. Er hat immer einen Rat für die Jungs des Buchclubs, doch wenn es um sein eigenes Liebesleben geht, tut er sich schwer. Seine Liebesromane bringen ihm nichts, als er Liv trifft. Beide hatten so viel Chemie und ich habe die beiden zusammen geliebt! Diesmal kamen auch die Jungs des Buchclubs öfter vor, was mich sehr gefreut hat. Besonders gut hat mir gefallen, dass in hier ein sehr wichtiges und ernstes Thema behandelt wurde: sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Es wurde zum Glück nicht nur oberflächlich angesprochen, sondern es wird auch auf die Opfer und die Ängste der Betroffenen und Angehörigen eingegangen. Das Buch wurde vor allem gegen Ende richtig spannend, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Der Schreibstil war, wie im Buch zuvor, leicht und humorvoll und hatte auch wieder an den richtigen Stellen die gewisse Ernsthaftigkeit.
Nach Thea und Gavin, bekommt nun Theas Schwester Liv ihre eigene Geschichte. Zusammen mit Mack, dem Gründer des Secret Book Clubs, bilden sie die Hauptcharaktere des zweiten Bandes. Ich muss sagen, ich mochte Liv davor schon nicht wirklich und es wurde auch mit diesem Buch nicht besser. Liv ist Konditorin im berühmten Savoy, das vom Fernsehkoch Royce Preston geleitet wird. Nicht nur dass er als Chef jeden fertig macht, der ihm nur über den Weg läuft, beobachtet Liv eines Abends, wie er eine ihrer Kolleginnen sexuell belästigt. Und weil sie dabei einfach nicht tatenlos zusehen kann, geht sie dazwischen und wird prompt gefeuert. Nun will Liv Royce Preston bloßstellen und niemand geringeres als Mack will ihr dabei helfen. Wie schon angedeutet, war ich nicht der größte Liv-Fan, da sie sich, meiner Meinung nach, viel zu sehr in Theas und Gavins Ehe eingemischt hat, ohne auch nur ansatzweise auf Theas Gefühle zu achten und einzugehen. Und obwohl ich sagen muss, dass ich ihren Ehrgeiz, ihre Leidenschaft und ihren Gerechtigkeitssinn definitiv mochte, fand ich sie trotzdem viel zu unsensibel gegenüber ihren Mitmenschen und zum Teil sehr impulsiv. Mack dagegen fand ich sehr sympathisch, wobei ich sein ganzes Macho/Playboy-Getue manchmal etwas nervig fand, vor allem, weil er es echt nicht nötig hatte. Aber allein, dass er Liebesromane (ohne sich dafür zu schämen, wohlbemerkt) liest und durch die Gründung des Buchclubs seinen Freunden in Liebesdingen mit Rat und Tat zur Seite steht, lässt ihn schon besonders herausstechen. So schwer es mir fiel, sich mit Liv anzufreunden, umso mehr mochte ich ihre Dynamik mit Mack. Neben witzigen Dialogen gab es auch interessante Gespräche, durch die beide sich näher kennenlernen konnten. Dennoch sah ich mich nicht zu 100% für die beiden rooten, vor allem nachdem Liv so unglaublich verständnislos auf Macks wirklich gerechtfertigte Lüge reagiert hat. Ich bin auch ein Mensch, der Lügen partout nicht leiden kann, aber einige kann selbst ich nachempfinden. Am liebsten hätte ich gleich an dieser Stelle das Buch zur Seite geschmissen, weil mich das derart frustriert hat, las aber Mack und seinem Happy End zur Liebe weiter. Letztendlich kann man nicht leugnen, dass die beiden trotzdem süß zusammen sind. Die Storyline rund um das Savoy fand ich zwar von der Thematik sehr wichtig, fand es aber zum Teil fast schon unrealistisch? Ich weiß nicht, aber irgendetwas störte mich einfach daran. Trotz alledem musste ich gegen Ende bei Alexis' und Jessicas Worten etwas weinen, weil man als Frau nichts anderes machen kann als zu verstehen und mitzufühlen. Generell schließt man in diesem Band viele Nebencharaktere (ob alt oder neu) nochmal mehr in sein Herz. So mochte ich die Szenen mit Rosie sehr, aber auch Malcom, Alexis, Noah und Vlad blieben mir positiv in Erinnerung. Wie gut, dass sich der nächste Band um Alexis und Noah drehen wird. Alles in allem fand ich den Band sehr unterhaltsam. Wie sein Vorgänger lies dieser sich durch Adams lockeren und flüssigen Schreibstil sehr schnell lesen, war aber, meiner Meinung nach, von den Charakteren und der Handlung etwas stärker. Umso gespannter bin ich, was einem im dritten Band erwarten wird. Fazit: 3,5