3.1

The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding

von Hank Green

Format:Softcover
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Mit ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist Vlogger Hank Green (Bruder von Bestsellerautor John Green) ein wirklich fesselnder Sociial-Media-Thriller gelungen.

Science Fiction & Fantasy
Softcover
Erschienen an: April 18, 2024

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.1(5 ratings)
LiaRezension von Lia

An den Schreibstil muss man sich definitiv gewöhnen. Man verfolgt April die Hauptprotagonisten, welche 23 jahre alt ist, jedoch wirkt es auf mich eher so als wäre sie 13, es ist echt anstrengend ihr zu folgen. Sie wird etwas überdramatisch dargestellt (wundert mich an der Stelle nicht, dass es von einem männlichen Autor kommt.) Ich konnte auch mit der story nicht warm werden. Auf einmal taucht eine Skulptur auf und die Hauptprotagonisten will unbedingt Fotos mit Scheinwerfern davon machen, was für mich absolut keinen Sinn gemacht hat. Die story wird aber schnell mysteriös, indem die Statuen auf der ganzen Welt auftauchen. Jedoch verstehe ich die Relevanz von April bei der Geschichte nicht, weil sie ja mit vielen anderen die Statue entdeckt hat und sonst nichts damit zu tun hat. Alles dreht sich nun um diese statuen die nun "Carls" genannt werden, tiefe der geschichte fehlt komplett. Aufeinmal sind diese nun Außerirdische die durch Träume kommunizieren? Alles wirkt wie zusammengepuzzelt aber am Ende ertibt sich leider kein Gesamtbild. Ich fand das Buch leider echt schlecht und langweilig. Viele Seiten konnte man einfach überspringen, weil einfach nichts relevantes passiert ist. Spannung war auch total fehl am Platz genauso wie Sympathie mit den Charakteren.

sahihi1234Rezension von sahihi1234

Anders als erwartet "The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" ist der Debütroman von Hank Green, dem Bruder von Bestseller-Autor John Green. Inhalt: Als April mitten in Manhattan über eine mysteriöse Skulptur stolpert und davon ein Video ins Netz stellt, verändert sich über Nacht nicht nur ihr Leben, sondern das aller Menschen weltweit. Denn rund um den Globus sind identische Skulpturen aufgetaucht und sie scheinen nicht von der Erde zu stammen. Niemand weiß, warum sie hier sind - und ob sie gefährlich sind. April wird schlagartig weltberühmt und verschreibt sich dem Ziel, das Geheimnis zu lösen. Doch damit macht sie sich zur Zielscheibe für eine Gruppe von radikalen Verschwörungstheoretikern, deren zunächst virtuell geführte Attacken bald zur realen Gefahr werden... (Klappentext) Die Charaktere: Im Fokus, dieser Geschichte, steht natürlich April May, die über Nacht zum Weltstar wird. Man kann hier sehr gut die Verwandlung miterleben, von der Person April May, in die Marke April May. Von einer 23-jährigen jungen Frau, die sich nie für Social Media und andere Medien interessiert, die TV-Interviews lächerlich findet, zu einer Frau, die gefühlte 24 Stunden online ist, und keine Interview-Anfrage ablehnt. Begleitet, bei diesem Prozess, wird sie von Andy, Miranda, Robin und Maya. Ich fand, dass diese 4 Charaktere sehr in den Hintergrund gerückt sind, was aufgrund der Story irgendwie logisch ist, aber ich hätte mir trotzdem mehr Hintergrundwissen über sie gewünscht. April selbst fand ich zu Beginn eigentlich ganz witzig und humorvoll, mit ihrer lockeren Art, allerdings wurde sie mir im Laufe der Geschichte zu naiv und einfach unsympathisch, was aber wahrscheinlich das Ziel des Autors war. Der Schreibstil: Zu Beginn musste ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen, denn hier wird zwar erstmal aus Aprils Perspektive geschrieben, aber April wendet sich direkt an die Leserschaft, das fand ich eigentlich ganz cool. Leider zog sich das Buch aber in der Mitte, wie Kaugummi, es ist nichts spannendes passiert, außer das April, die ganze Zeit Interviews gegeben und Tweets geschrieben hat. Ich war sehr kurz davor das Buch abzubrechen, weil es wirklich sehr langweilig war, aber ich habe es bis zum Schluss durchgelesen und zum Ende hin wurde es wieder spannender. Das Ende fand ich auch interessant, weil man aufeinmal eine andere Erzählperspektive hat. Mit einem Happy End darf man jedoch nicht rechnen, es bleibt eher offen. Und auch das Rätsel um die Carls (also die Skulpturen) fand ich irgendwie nicht richtig aufgelöst, ich hätte mir da viel mehr Hintergrund gewünscht. Die Gestaltung: Das Buch ist ja schoneinmal 2019 auf Deutsch rausgekommen unter dem Titel "Ein wirklich erstaunliches Ding". Nun kam in diesem Jahr eine Neuauflage mit diesem Cover raus und ich muss sagen, dass dieses 1000mal schöner aussieht, als das erste Cover. Ich mag die Farbgebung sehr gerne und auch, wenn ich Personen auf dem Cover nicht leiden kann, mag ich es hier schon, da der Zeichenstil mir zusagt. Durch das Cover bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden. Im Inneren des Buches befinden sich immer mal wieder Tweets oder andere Sachen, die den Fließtext durchbrechen, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Jedoch waren die Kapitel hier viel zu lang. Ein Kapitel hatte sogar um die 80 Seiten, dass hat mich sehr gestört, weil man das Gefühl hatte überhaupt nicht in dem Buch weiterzukommen. Themen (könnte Spoilern): In dem Buch wird ungeschönt angesprochen, wie es ist weltberühmt zu sein. Wie es den Charakter verdirbt und wie einsam ein Leben im Rampenlicht sein kann, trotz einer Millionen-Followerschaft. Es zeigt, wie unsere Gesellschaft mit Social Media funktioniert und auch die Schattenseiten und Gefahren der sozialen Netzwerke. Außerdem wird hier auch angesprochen, wie schnell sich Fake News und Verschwörungstheorien verbreiten können. Fazit: "The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green, ist ein Buch, bei dem ich erst die Erwartung hatte, dass es in eine Mystery-, Krimi- Richtung geht, jedoch kam es ganz anders als erwartet. Das Buch klärt mit Hilfe von dem Sci-Fi-Element rund um die Carls über die Schattenseite von Social Media und Ruhm auf. Ansich ist dies eine gute Idee, ich fand aber, dass es an der Umsetzung ein wenig gescheitert ist. Der Schreibstil war zum Teil recht langatmig bzw. langweilig und manchmal kamen auch Passagen, die extrem pseudowissenschaftlich geklungen haben, die ich teilweise überflogen habe. Von mir aus hätte das Buch locker um 100 - 150 Seiten gekürzt werden können. Letztendlich ist es kein Buch, was ich groß empfehlen kann, aber es war jetzt auch nicht super schlecht.

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