4.3

Stalker

von Arkadi Strugatzki

Format:Softcover
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Das legendäre Meisterwerk jetzt neu übersetztRed Shewhart ist ein Stalker, ein Glücksritter, der illegal immer wieder in die Sperrzone eindringt, in der einst die Aliens gelandet sind. Dort spürt er die Hinterlassenschaften der Außerirdischen auf, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Niemand weiß, wie diese Artefakte funktionieren und wozu sie einmal gedient haben. Manche von ihnen bergen tödliche Gefahren, während andere die Unsterblichkeit versprechen. Red und sein Freund Kirill suchen nach einem ganz besonderen Gegenstand, der sie so reich machen wird, dass sich die Stalker nie wieder ins Sperrgebiet wagen müssen. Doch die Zone gibt ihre Geheimnisse nicht so einfach preis ... Die Romanvorlage zum gleichnamigen Film-Klassiker von Andrei Tarkowski, neu übersetzt und mit umfangreichem Bonusmaterial!

Science Fiction & Fantasy
Softcover
Erschienen an: December 13, 2021

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.3(4 ratings)
LenaRezension von Lena

Red ist kein Held im klassischen Sinne, sondern ein Getriebener – zerrissen zwischen Überlebenswillen, Vaterliebe und einer fast fatalistischen Sucht nach der Zone. Seine Entwicklung ist eindrucksvoll: von ruppigem Glücksritter zum existenziell gebrochenen Mann.   Das Buch lebt von seiner Atmosphäre: Die Sperrzone ist beklemmend, aber auch voller seltsamer, faszinierender Schönheit. Die Artefakte der Aliens sind fremd, nicht erklärbar – und genau darin liegt die große Stärke des Romans: Er bietet keine Antworten, sondern wirft Fragen auf über Menschlichkeit, Gier und Bedeutung.   Die Nebenfiguren – Kirill, Guta, sogar der geheimnisvolle „Goldene Ball“ – stehen stellvertretend für unterschiedliche Arten, der Zone zu begegnen: wissenschaftlich, emotional, irrational. Am Ende bleibt alles mehrdeutig – und genau das ist das Erschreckende wie das Beeindruckende zugleich.   Politisch gelesen lässt sich „Stalker“ als Parabel auf das sowjetische System deuten: mit Zensur, Verboten und einer Elite, die sich über Regeln hinwegsetzt. Doch selbst ohne diesen Kontext bleibt es ein zeitloser Roman über Grenzen – moralische, physische und erkenntnistheoretische.

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