Jamie Conklin wächst in Manhattan auf und wirkt wie ein normaler neunjähriger Junge. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, aber er steht seiner Mutter Tia, einer Literaturagentin, sehr nahe. Die beiden haben ein Geheimnis: Jamie kann von klein auf die Geister kürzlich Verstorbener sehen und sogar mit ihnen reden. Und sie müssen alle seine Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Tia hat sich gerade aus großer finanzieller Not gekämpft, da stirbt ihr lukrativster Autor. Der langersehnte Abschlussband seiner großen Bestsellersaga bleibt leider unvollendet – wäre da nicht Jamies Gabe … Die beiden treten eine Reihe von unabsehbaren Ereignissen los, und schließlich geht es um, nun ja, Leben und Tod.
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Später
von Stephen King, Bernhard Kleinschmidt
Jamie Conklin wächst in Manhattan auf und wirkt wie ein normaler neunjähriger Junge. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, aber er steht seiner Mutter Tia, einer Literaturagentin, sehr nahe. Die beiden haben ein Geheimnis: Jamie kann von klein auf die Geister kürzlich Verstorbener sehen und sogar mit ihnen reden. Und sie müssen alle seine Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Tia hat sich gerade aus großer finanzieller Not gekämpft, da stirbt ihr lukrativster Autor. Der langersehnte Abschlussband seiner großen Bestsellersaga bleibt leider unvollendet – wäre da nicht Jamies Gabe … Die beiden treten eine Reihe von unabsehbaren Ereignissen los, und schließlich geht es um, nun ja, Leben und Tod.
Aktuelle Rezensionen(11)
Liest sich sehr angenehm und fließend mit einigen spannenden Teilen, wer hier vile Horror erwartet ist leider falsch.
Lässt sich gut lesen, interessante Erzählperspektive. Hat was von "The sixth sense", welches sogar im Buch kurz erwähnt wird 😆 Es gibt definitiv Besseres vom Meister des Horrors, aber für zwischendurch empfehlenswert 👍
„Später“ von Stephen King hat mir von vorne bis hinten einfach nur Spaß gemacht. Die Geschichte beginnt damit, dass man Jamie Conklin als neunjährigen, introvertierten Jungen kennenlernt, der die Geister von kürzlich verstorbenen Menschen sehen kann. Er kann mit ihnen sprechen und mit ihnen interagieren. Am Anfang wirkt diese Gabe fast wie eine schräge Eigenart. Jamie spricht zum Beispiel mit seinem kürzlich verstorbenen Nachbarn oder sieht auf dem Friedhof Menschen, die gerade erst gestorben sind, bei ihrer eigenen Beerdigung. Generell ist das Thema Tod ständig präsent und spielt in Jamies Leben eine große Rolle. Die einzige Person in seinem engen Umfeld, mit der er darüber sprechen kann, ist zunächst seine Mutter. Wer sein Vater ist weiß er nicht, und auch sonst ist Jamie eher ein Einzelgänger, der kaum Freunde hat. Im Laufe der Geschichte begleitet man ihn beim Älterwerden und dabei, wie sich sein Umgang mit dieser Gabe verändert. Später lernt seine Mutter eine neue Partnerin namens Liz kennen, die anfangs nicht an Jamies glaubt. Als sie dann aber doch davon überzeugt wird, will sie diese Gabe für ihre eigenen Zwecke ausnutzen. Dadurch wird Jamie immer stärker in kriminelle Ereignisse hineingezogen. Er wird sogar mehrfach entführt, was ihn natürlich nachhaltig prägt. Dazu kommt noch eine Art Poltergeist, mit dem er klarkommen muss. In diesem Buch passiert wirklich immer etwas spannendes, aber nie so, dass es zu viel wirkt. Genau das hat mir besonders gut gefallen. Die Handlung bleibt die ganze Zeit packend, und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Besonders stark fand ich, dass die Geschichte nicht einfach nur geradlinig von A nach B erzählt wird. Stattdessen werden immer wieder neue Türen geöffnet und andere Handlungsstränge abgeschlossen. Dadurch wirkt das Ganze irgendwie lebendig und auch realistischer. Man hat das Gefühl, dass sich Jamies Leben einfach weiterentwickelt und nicht nur auf eine einzige zentrale Handlung reduziert wird. Außerdem ist das Buch mit etwas mehr als 300 Seiten vergleichsweise kurz und deshalb, finde ich, auch eine eher leichte Stephen-King-Lektüre. Ich wusste anfangs gar nicht genau, was mich erwartet, wurde aber auf keinen Fall enttäuscht. Für mich war es einfach ein sehr gutes Buch. Es hat meine Erwartungen zwar nicht übertroffen, aber definitiv erfüllt. Deshalb gebe ich 4 von 5 Sternen.
Lies sich leicht durchlesen. Das war mein erstes Buch von Steven King. Interessante Geschichte, aber zum Teil vorhersehbar.
Eins meiner liebsten Stephen King Bücher (bis jetzt). Horror, trifft Spannung, trifft coming of age.