Ein kleines Cottage in Schottland, ein großer Traum und eine neue Chance auf die LiebeSchriftstellerin Merry liebt ihr Leben im glitzernden London: Ihre romantischen Liebesgeschichten stehen bei den Leserinnen hoch im Kurs, eine glamouröse Buchparty folgt auf die nächste. Doch als ihr Verlobter sich aus heiterem Himmel von ihr trennt und obendrein eine gemeine Schreibblockade ihren neuen Roman gefährdet, muss ein Neuanfang her. Merry zieht in ein entzückendes kleines Cottage auf den wunderschönen Orkney-Inseln vor der Küste Schottlands, um bei langen Strandspaziergängen wieder zu sich selbst zu finden. Doch die naseweisen Inselbewohner denken gar nicht daran, den Neuzugang in Ruhe zu lassen. Und dann gibt es da noch Niall, den charmanten Leiter der örtlichen Bücherei, und den unverschämt attraktiven Bootsbauer Magnus, dessen Vorfahren von den Wikingern abstammen ...
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Süße Träume im Cottage am Strand
von Holly Hepburn, Melike Karamustafa
Ein kleines Cottage in Schottland, ein großer Traum und eine neue Chance auf die LiebeSchriftstellerin Merry liebt ihr Leben im glitzernden London: Ihre romantischen Liebesgeschichten stehen bei den Leserinnen hoch im Kurs, eine glamouröse Buchparty folgt auf die nächste. Doch als ihr Verlobter sich aus heiterem Himmel von ihr trennt und obendrein eine gemeine Schreibblockade ihren neuen Roman gefährdet, muss ein Neuanfang her. Merry zieht in ein entzückendes kleines Cottage auf den wunderschönen Orkney-Inseln vor der Küste Schottlands, um bei langen Strandspaziergängen wieder zu sich selbst zu finden. Doch die naseweisen Inselbewohner denken gar nicht daran, den Neuzugang in Ruhe zu lassen. Und dann gibt es da noch Niall, den charmanten Leiter der örtlichen Bücherei, und den unverschämt attraktiven Bootsbauer Magnus, dessen Vorfahren von den Wikingern abstammen ...
Aktuelle Rezensionen(1)
Wenn ein Bootsbauer mit Wikinger-Erbe dein Herz erobert Ein Cottage auf den Orkney-Inseln, eine Schriftstellerin mit Schreibblockade, naseweise Inselbewohner und zwei sehr unterschiedliche Männer, zwischen denen sich das Herz kaum entscheiden kann. Holly Hepburns „Süße Träume im Cottage am Strand“ ist genau die Sorte Roman, mit der man sich an einem grauen Wochenende auf dem Sofa verkriecht und der Welt für ein paar Stunden entkommt. Merry hat gerade alles verloren, was ihr Londoner Leben ausmachte. Ihr Verlobter trennt sich mitten im Restaurant von ihr, dazu eine Schreibblockade und ein Verlag, der bereits die Abgabefrist verlängert hat. Eine sechsmonatige Schreibresidenz auf den Orkney-Inseln soll ihr helfen, wieder zu sich zu kommen. Was sie nicht auf dem Zettel hatte: eine kleine Gemeinschaft, die sich sofort für den Neuzugang interessiert, und zwei sehr verschiedene Männer. Niall, der charmante Leiter der örtlichen Bücherei, der wunderbar mit Worten umgehen kann. Und Magnus, der unverschämt attraktive Bootsbauer mit Wikinger-Erbe. Ich sage es direkt: Mein Herz schlägt für Magnus. Holly Hepburn nutzt sein Wikinger-Erbe nicht als optisches Detail, sondern als echten Charakterzug. Magnus ist mit der Insel verwurzelt, mit seinem Handwerk, mit seinen Vorfahren. Er ist ruhig, zurückhaltend, und gerade das, was er nicht sagt, sorgt für Spannung. Wo Niall mit Wortwitz brilliert, wirkt Magnus wie der Wind über den Inseln, langsam wachsend und intensiv. Das Liebesdreieck bekommt so echte Substanz, weil beide Männer für unterschiedliche Lebenswege stehen und Merrys Wahl mehr ist als eine Frage der Attraktivität. Das Setting ist Holly Hepburns absolute Stärke. Die Orkney-Inseln bekommen bei ihr eine eigene Persönlichkeit. Wilde Strände, raue Winde, nordische Lichteinfälle, kleine Cottages. Man riecht förmlich die Salzluft. Schön finde ich, dass Hepburn nicht nur romantisiert, sondern auch die Härte zeigt: das schroffe Wetter, die Isolation, die Eigenheiten einer kleinen Gemeinschaft, in der jeder alles weiß. Genau diese Authentizität hebt den Roman über die typische Postkarten-Romance hinaus. Merry selbst ist eine sympathische Hauptfigur, gerade als Schriftstellerin von Liebesromanen ohne eigenes Liebesglück herrlich ironisch angelegt. Auch die Nebenfiguren sind mit viel Wärme gezeichnet und tragen viel zur Found-Family-Stimmung bei. Sprachlich ist Hepburn leicht, warm und humorvoll, Melike Karamustafa hat das gut ins Deutsche übertragen. Was mich einen Stern kostet: 512 Seiten sind für einen Wohlfühlroman schon viel, was auch daran liegt, dass das Buch ursprünglich als vierteilige E-Book-Novelle erschien und manche Wendungen dadurch etwas redundant wirken. Wer schon einige Schottland-Romane gelesen hat, ahnt außerdem früh, wie das Liebesdreieck ausgeht, und der ein oder andere Sonnenuntergang gerät fast schon zu schwelgerisch. Für ein verregnetes Wochenende, einen Urlaub auf dem Sofa oder eine kleine literarische Flucht aus dem Alltag ist das Buch trotzdem perfekt.