2067: Die UN-Station auf dem Mars wird evakuiert. Zurück bleibt ein ungleiches Paar: Hunter Graves, Sprössling des Megakonzerns, der für die Besiedelung verantwortlich ist, und Cleo, illegale Einwanderin. Hunter ist gutaussehend, ehrgeizig – und in Cleos Augen ein arrogantes Trustfund-Baby. Doch um zu überleben, müssen sie sich zusammentun. Die Evakuierung war nur eine Ablenkung, und jetzt gilt es eine Bombe zu entschärfen – und sich nicht zu verlieben …
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Red Star Rebels
von Amie Kaufman, Roswitha Giesen
2067: Die UN-Station auf dem Mars wird evakuiert. Zurück bleibt ein ungleiches Paar: Hunter Graves, Sprössling des Megakonzerns, der für die Besiedelung verantwortlich ist, und Cleo, illegale Einwanderin. Hunter ist gutaussehend, ehrgeizig – und in Cleos Augen ein arrogantes Trustfund-Baby. Doch um zu überleben, müssen sie sich zusammentun. Die Evakuierung war nur eine Ablenkung, und jetzt gilt es eine Bombe zu entschärfen – und sich nicht zu verlieben …
Aktuelle Rezensionen(3)
Actiongeladene Jugend-Sci-Fi mit Lovestory! Das Cover hatte mich mega angesprochen und ich hatte Lust auf ein wenig Sci-Fi - und das Buch ging auch rasant los. Ich mochte das Pacing richtig gern. Durch den Zeitdruck und den Countdown, den es gibt, war immer was los - gleichzeitig gab es gute Momente zum Entspannen. Was mich ein wenig überrascht hat, war, wie viel Raum die Lovestory eingenommen hat. Mir war es manchmal zu viel "Oh mein Gott, er ist so hot". Vor allem, wenn die Protas eigentlich gerade in lebensbedrohlichen Situationen steckten. War für mich ein wenig unrealistisch. Auch, dass die Hauptpersonen sich in acht Stunden unsterblich ineinander verlieben, obwohl es einige gute Gründe gab, das nicht zu tun. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, denn die Charaktere und deren Dynamik mochte ich wirklich gern. Würde das Buch daher als New Adult Sci-Fi einordnen und gute 4 Sterne vergeben.
Red Star Rebels von Amie Kaufman aus dem Knaur Verlag verbindet Science-Fiction, Action und Romance zu einem rasanten Abenteuer auf dem Mars. Im Jahr 2067 bleibt nach einer überstürzten Evakuierung der UN-Station ausgerechnet Hunter Graves, der privilegierte Erbe eines mächtigen Konzerns, gemeinsam mit der illegalen Einwanderin Cleo zurück. Schon bald wird klar, dass die Evakuierung nur ein Ablenkungsmanöver war: Söldner haben die Station übernommen und eine Bombe soll alle Spuren vernichten. Den beiden bleiben nur wenige Stunden, um zu überleben und die Katastrophe zu verhindern. Hunter und Cleo bilden das Herzstück der Geschichte. Hunter entwickelt sich zwar vom verwöhnten Konzernsohn zu jemandem, der seine bisherigen Überzeugungen hinterfragt, während Cleo mit ihrem schlagfertigen, mutigen und misstrauischen Wesen für viele unterhaltsame Momente sorgt. Dennoch wirkte ihre Dynamik auf mich häufig vorhersehbar. Die Liebesgeschichte entwickelt sich viel zu schnell und konnte mich emotional kaum überzeugen. Dass sich zwei Menschen, die sich zunächst kaum ausstehen können und sich gleichzeitig in einer lebensbedrohlichen Situation befinden, innerhalb weniger Stunden so nahekommen, erschien wenig glaubwürdig. Auch die Handlung bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das Tempo ist zwar hoch, doch viele Wendungen lassen sich früh erahnen. Die Mars-Kulisse klingt zunächst faszinierend, wird jedoch nur oberflächlich genutzt, wie Science Fiktion Aspekte. Die politischen und gesellschaftlichen Konflikte rund um die Besiedlung des Mars oder die Macht der Konzerne werden zwar angeschnitten, aber nie wirklich vertieft. Dadurch hätte die Geschichte mit kleinen Anpassungen ebenso gut auf einer Raumstation oder sogar auf der Erde spielen können. Amie Kaufmans lockerer Schreibstil liest sich gewohnt flüssig und humorvoll, die kurzen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss. Wer unkomplizierte Young-Adult-Science-Fiction mit viel Action und einer Prise Romance sucht, wird sicherlich gut unterhalten. Mir fehlten jedoch mehr Tiefgang, originellere Ideen und eine glaubwürdigere Figurenentwicklung. Red Star Rebels ist ein kurzweiliger Roman, der spannende Unterhaltung bietet, aber sein großes Potenzial durch bekannte Klischees, eine überhastete Liebesgeschichte und eine zu wenig ausgeschöpfte Science-Fiction-Welt leider nicht vollständig nutzt.
Ich fand die Geschichte sehr spannend und es war ein schönes Buch im Weltraum. Es wurde nie langweilig zu lesen und auch die Liebesgeschichte war schön zu lesen (kein Spice)