Ohne Kompromisse keine Zukunft!Mehr und mehr kennzeichnet radikale Kompromisslosigkeit unsere Diskurse in Politik und Gesellschaft. Gleichzeitig wird klar: Wir kommen kaum voran. Über drängende Themen wie Klimawandel, Impfpflicht, Rassismus bei der Polizei oder Gleichberechtigung zwischen Klassen oder Geschlechtern wird heftig polemisiert, ohne dass es zu Ergebnissen kommt. Die Fronten sind klar: Ihr oder wir.Yasmine M’Barek zeigt, dass es auch anders geht. Dass wir uns dringend vergegenwärtigen müssen, warum wir es verlernt haben, miteinander zu sprechen, und wo die Fehler in der Kommunikation der Idealisten liegen, die in der Konsequenz Kompromisse verhindern, die uns als Gesellschaft weiterbringen würden. Dabei erklärt sie den scheinbar unanfechtbaren Mythos der schwarzen Null (die außerhalb Deutschlands völlig unbekannt ist), warum der Ausstieg aus der Atomkraft ein gutes Beispiel dafür ist, warum man die Meinung der Realisten nicht vernachlässigen sollte, um negative Folgen zu vermeiden, und warum sich der Generationenkonflikt nur lösen lässt, wenn man ihn von der Schuldfrage löst.Radikale Kompromisse ist ein hellsichtiges Plädoyer dafür, zu echter Realpolitik zurückzukehren und mit ihrer Hilfe Wege zu finden, die Mitte der Gesellschaft für die weitreichenden Veränderungen zu gewinnen, vor denen wir unmittelbar stehen. Demokratie bedeutet in erster Linie, miteinander zu sprechen, für Ideen zu werben, und Kompromisse zu schließen, statt die eigene Ansicht gegen den Widerstand der anderen durchzudrücken. Andernfalls verlieren wir alle – trotz der vielen guten Ideen, die derzeit kursieren. Der Erfolg einer Ampelkoalition wird sich auch daran messen lassen müssen, ob ihr genau das gelingt. „Radikale Kompromisse ist ein überfälliges Plädoyer für die Offenheit und Lernbereitschaft unserer Gesellschaft, und ganz grundsätzlich für die Funktionsfähigkeit unserer Demokratie. Yasmine M‘Barek skizziert anhand von Beispielen aus dem richtigen Leben schonungslos, wie durch aktivistisch geführte Debatten, vermeintlich moralisch Überlegene gegen vermeintlich von Veränderungen Verunsicherte gegeneinander ausgespielt werden und wir dabei die Spaltung unseres Landes riskieren. Aber das Buch ist mehr als eine Gegenwartsanalyse: Der Autorin gelingt es mit ihrer reflektierten Art, an uns alle zu appellieren: dass wir erklären, ohne erhobenen Zeigefinger, dass wir mutige Anstöße geben, ohne zu missionieren, dass wir Kritikfähigkeit lernen, ohne uns gekränkt einer Debatte zu verschließen. Seid komplexer!Das Buch ist ein großartiger Appell an uns alle, und zeigt, wie wichtig es ist, die Herausforderungen unserer Zeit in einem konstruktiven Miteinander zu meistern." - Andreas Scheuer„Eine der einflussreichen jungen Journalistinnen des Landes.“ - Markus Lanz 
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Radikale Kompromisse
von Yasmine M'Barek
Ohne Kompromisse keine Zukunft!Mehr und mehr kennzeichnet radikale Kompromisslosigkeit unsere Diskurse in Politik und Gesellschaft. Gleichzeitig wird klar: Wir kommen kaum voran. Über drängende Themen wie Klimawandel, Impfpflicht, Rassismus bei der Polizei oder Gleichberechtigung zwischen Klassen oder Geschlechtern wird heftig polemisiert, ohne dass es zu Ergebnissen kommt. Die Fronten sind klar: Ihr oder wir.Yasmine M’Barek zeigt, dass es auch anders geht. Dass wir uns dringend vergegenwärtigen müssen, warum wir es verlernt haben, miteinander zu sprechen, und wo die Fehler in der Kommunikation der Idealisten liegen, die in der Konsequenz Kompromisse verhindern, die uns als Gesellschaft weiterbringen würden. Dabei erklärt sie den scheinbar unanfechtbaren Mythos der schwarzen Null (die außerhalb Deutschlands völlig unbekannt ist), warum der Ausstieg aus der Atomkraft ein gutes Beispiel dafür ist, warum man die Meinung der Realisten nicht vernachlässigen sollte, um negative Folgen zu vermeiden, und warum sich der Generationenkonflikt nur lösen lässt, wenn man ihn von der Schuldfrage löst.Radikale Kompromisse ist ein hellsichtiges Plädoyer dafür, zu echter Realpolitik zurückzukehren und mit ihrer Hilfe Wege zu finden, die Mitte der Gesellschaft für die weitreichenden Veränderungen zu gewinnen, vor denen wir unmittelbar stehen. Demokratie bedeutet in erster Linie, miteinander zu sprechen, für Ideen zu werben, und Kompromisse zu schließen, statt die eigene Ansicht gegen den Widerstand der anderen durchzudrücken. Andernfalls verlieren wir alle – trotz der vielen guten Ideen, die derzeit kursieren. Der Erfolg einer Ampelkoalition wird sich auch daran messen lassen müssen, ob ihr genau das gelingt. „Radikale Kompromisse ist ein überfälliges Plädoyer für die Offenheit und Lernbereitschaft unserer Gesellschaft, und ganz grundsätzlich für die Funktionsfähigkeit unserer Demokratie. Yasmine M‘Barek skizziert anhand von Beispielen aus dem richtigen Leben schonungslos, wie durch aktivistisch geführte Debatten, vermeintlich moralisch Überlegene gegen vermeintlich von Veränderungen Verunsicherte gegeneinander ausgespielt werden und wir dabei die Spaltung unseres Landes riskieren. Aber das Buch ist mehr als eine Gegenwartsanalyse: Der Autorin gelingt es mit ihrer reflektierten Art, an uns alle zu appellieren: dass wir erklären, ohne erhobenen Zeigefinger, dass wir mutige Anstöße geben, ohne zu missionieren, dass wir Kritikfähigkeit lernen, ohne uns gekränkt einer Debatte zu verschließen. Seid komplexer!Das Buch ist ein großartiger Appell an uns alle, und zeigt, wie wichtig es ist, die Herausforderungen unserer Zeit in einem konstruktiven Miteinander zu meistern." - Andreas Scheuer„Eine der einflussreichen jungen Journalistinnen des Landes.“ - Markus Lanz 
Aktuelle Rezensionen(4)
"das haben wir schon immer so gemacht also machen wir das auch weiter so" ganz schlimmes buch
"Radikale Kompromisse" reflektiert kompakt und verständlich, was eine Demokratie ist, wie sie funktioniert und wie wir sie am Leben erhalten können. Der rote Faden des Buchs ist der radikale Kompromiss, die Lebensessenz der Demokratie, der dann entstehen kann, wenn sich drei politische Gruppen treffen und miteinander kommunizieren: Die Idealisten, die (utopische) Impulse setzen, reiben sich an den Konservativen, die sich von der Stagnation Sicherheit erwarten. Zwischen ihnen vermitteln die Realisten, damit ein Kompromiss gefunden werden kann, der zwar niemanden ganz befriedigt, der aber ein Schritt in die richtige Richtung ist.<br/><br/>Ein sehr aktuelles und wichtiges Thema, zu dem es natürlich allerlei Perspektiven gibt. M'Barek gibt sich als sehr bodenständig und unbeeinflusst von Ideologien, was für das reine Verständnis natürlich hilfreich ist, für das Finden von Lösungen jedoch nicht - was das Buch aber auch gar nicht erreichen will. Dementsprechend sollte man die Erwartungen beim Lesen anpassen.
"Radikale Kompromisse" von Yasmine M'Barek versucht einen Weg aus der festgefahrenen Uneinigkeit unserer Gesellschaft zu finden, doch leider bleibt das Buch weit hinter den Erwartungen zurück. Das Buch bietet nur wenige neue Erkenntnisse oder innovative Lösungsansätze. Stattdessen wird man mit banalen Platitüden und dem Gefühl der Bevormundung konfrontiert. Es fehlt an Substanz und echter Tiefe. Insgesamt hinterlässt "Radikale Kompromisse" einen zwiegespaltenen Eindruck. Obwohl die Botschaft wichtig ist und manchmal gute Punkte gemacht werden, wird sie von einem überheblichen Ton und einer gewissen Frustration überschattet. Leser_innen, die nach konkreten Lösungen suchen, könnten hier enttäuscht werden.
"Die Realpolitik steht durchaus in der Kritik, Minderheiten zu benachteiligen, weil sie sich stark nach der öffentlichen Meinung richte. Das ist aber ein Missverständnis. Realpolitik ist ein Prozess, der sich Stück für Stück Idealen nähert. Ihre politischen Entscheidungen sind Kompromisse, die meistens auf der Basis des letzten Kompromisses fußen. So viele aufeinander aufbauende Kompromisse, bis in die Ideologie des einen passt, was dreißig Jahre zuvor nicht vorstellbar gewesen wäre - und ein Sogeffekt erzeugt wird." (S. 136)