5.0

Rabenschwarz

By Nina Linz

Format:Hardcover

Die Beziehung zerbrochen, die Nächte schlaflos und das Spiegelbild nur noch ein Schatten seiner selbst. Am liebsten will Rin das Haus nie wieder verlassen, sich stattdessen in seine digitale Welt flüchten und all die selbstzerstörerischen Gedanken beiseite schieben. Rin macht es den Menschen nicht leicht, sich ihm anzunähern. Er erstickt sich anbahnende Gespräche im Keim, erwartet von allen nur das Schlechteste und kämpft mit ihn lähmenden Ängsten. Als seine Dämonen allerdings so groß werden, dass Rin sie nicht mehr alleine bezwingen kann, muss er sich entscheiden. Gibt er den Menschen, die sich um ihn bemühen, eine Chance? Zeigt er sich verletzlich und geht das Risiko ein, am Ende enttäuscht zu werden - oder selbst zu enttäuschen? Oder versucht er wie immer, alles alleine zu regeln? Ein 'Coming of Age'-Roman mit queeren Charakteren, bespickt mit gesellschaftsrelevanten Themen. Triggerwarnung: Versuchte Vergewaltigung, Übergriffigkeit, Sexuelle Nötigung, Angstzustände, Panikattacken, Depression, Homofeindlichkeit

Literary & Contemporary Fiction
352 pagesHardcover
First published November 14, 2022

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Popular Reviews(4)

5.0(5 ratings)
WortwuffReviewed by Wortwuff

⚠️ Achtung: Könnte Spoiler enthalten! Bitte nur weiterlesen, wenn du das Buch „Rabenschwarz - vivid lights“ von Nina Linz bereits gelesen hast oder Spoiler okay für dich sind. ⚠️ Ich habe dieses Buch vor einer Sekunde beendet. Wirklich. Und ich habe mich sofort hingesetzt, um diese Rezension zu schreiben, weil ich sonst explodiert wäre. Ich bin verliebt. Wieder. Dieses Buch ist ein Herzensbuch. Eigentlich bin ich kein großer Fan der Erzählweise, die Nina Linz benutzt, also alles außer der Ich Perspektive. Ich kann das lesen, ich habe damit kein Problem und ich hasse es nicht. Aber normalerweise fühle ich dabei nicht besonders viel oder kann mich nicht komplett hineinversetzen. Und dann kommt Nina Linz. Und plötzlich funktioniert genau das. Ich habe jeden Stich im Herzen gespürt, jede Emotion, jeden Schmerz, wie bei all ihren Büchern. Und das, obwohl es nicht die Ich Perspektive ist. Ganz ehrlich, würde sie in der Ich Perspektive schreiben, ich wäre vermutlich nach den ersten zehn Seiten zerbrochen. Diese Reihe und eigentlich alle Bücher von Nina Linz haben mich fühlen lassen wie kein anderes Buch zuvor. „Rabenschwarz Vivid Light“ ist da keine Ausnahme. Und das sagt unglaublich viel über die Autorin aus. Ich bin ein riesiger Fan von Polyamorie. Dafür dürft ihr mich gerne verurteilen, das ist mir egal. Ich finde es schön. Wen, wie viele oder auf welche Weise jemand liebt, ist mir völlig egal. Mich interessiert die Persönlichkeit. Und genau deshalb hat mich dieses Buch so tief berührt. Kaito und Roxy sind einfach unfassbar süß. Und diese Liebe zwischen ihnen allen ist etwas ganz Besonderes. Roxy liebt die Liebe zwischen Rin und Kaito. Kaito liebt die Liebe zwischen Roxy und Rin. Da ist keine Eifersucht, sondern echtes Mitfreuen und pure Liebe. Für mich ist das einer der größten Liebesbeweise überhaupt. Ich finde es außerdem unglaublich schön, dass Rin keine Geschenke zu bestimmten Anlässen macht, sondern einfach so. Nicht, weil man es muss, sondern weil er es möchte. Klar, vielleicht gibt es zum Geburtstag einen Blumenstrauß. Aber dafür schenkt er Roxy einfach so ein Schlagzeug. Und ganz ehrlich, jetzt, wo sie in diesem Haus sind, sehe ich da auch noch ein richtiges Schlagzeug kommen. Der Anfang des Buches tut weh. Sehr. Aber es ist dieser typische Nina Linz Schmerz. Süß und schmerzhaft zugleich. Wie eine brennende Geburtstagstorte im Körper. Oder so süß, dass es schon wieder weh tut. Eine Szene hat mich komplett fertiggemacht. Ich habe einen Teil des Buches vorgelesen bekommen, bis etwa Kapitel 20. In diesem Moment war ich fest davon überzeugt, dass sich eine Figur umbringt. Ich war panisch, habe geheult und mein Herz war einfach weg. Als ich das Kapitel später selbst noch einmal gelesen habe, kam es nicht mehr ganz so heftig rüber. Vielleicht, weil ich es schon kannte oder weil die Stimme gefehlt hat. Aber dieser erste Moment sitzt bis heute. Und dann diese kleinen Details. Dass Rin diesen Account für Roxy gemacht hat. Ich saß einfach nur da und dachte, oh mein Gott, wie kann man so süß sein. Es gibt auch Figuren, die ich absolut unsympathisch finde, zum Beispiel Kaitos Vater. Und ich will unbedingt wissen, was aus dem Gespräch zwischen Rins Vater und Kaitos Vater geworden ist. Aber die Weihnachtszeit ist ja noch nicht vorbei. Und das Ende war göttlich. Wirklich. Ich könnte ewig über dieses Buch sprechen. Schwärmen. Fühlen. „Rabenschwarz Vivid Light“ ist Schmerz mit Puderzucker, Liebe ohne Grenzen und pure Wärme. Für mich ganz klar das nächste Herzensbuch von Nina Linz.

WortwuffReviewed by Wortwuff

⚠️ Achtung: Könnte Spoiler enthalten! Bitte nur weiterlesen, wenn du das Buch „Rabenschwarz - in between“ von Nina Linz bereits gelesen hast oder Spoiler okay für dich sind. ⚠️ Dieses Buch hat mich nicht einfach nur getroffen – es hat mich mit voller Wucht erwischt, mehrfach, und dann nochmal nachgetreten, als ich dachte, ich wäre fertig mit Verarbeiten. Rabenschwarz – In Between ist mittlerweile das fünfte Buch, das ich von Nina Linz beendet habe, und ja: Alle ihre Bücher sind schmerzhaft, alle sind emotionale Achterbahnen. Aber dieses hier setzt dem Ganzen eine verdammt bittere Kirsche auf die Sahne. Ich habe dieses Buch nicht komplett allein gelesen – und ehrlich gesagt bin ich darüber unglaublich froh. Große Teile habe ich gemeinsam mit einer anderen Person gelesen, allerdings nur übers Telefon. Wir haben uns dabei nicht gesehen und kannten uns eigentlich auch nur über das gemeinsame Lesen. Trotzdem hat es einen riesigen Unterschied gemacht, nicht allein mit dieser Gefühlslawine zu sein. Man konnte zwischendurch aufschreien, fluchen, lachen, zustimmen – einfach kurz rauslassen, was dieses Buch mit einem macht. Die Kapitel, die ich allein gelesen habe, waren dafür umso intensiver. Dauerhaft Tränen in den Augen. Wenn es nicht die Traurigkeit war, dann war es der Humor. Und wenn es nicht der Humor war, dann wieder Schmerz. Dieses Buch lässt einen eigentlich nie los – man ist durchgehend emotional offen, wund, empfindlich. Ein perfektes Beispiel dafür ist die Begegnung mit Tora. Ich war kurz fest davon überzeugt, dass ernsthaft Yakuza-Vibes im Raum stehen – auch weil man als Nina-Linz-Leserin natürlich sofort an die Madness-Reihe denkt. Dieser kurze Moment, in dem man denkt: Okay, das ist jetzt real, nur um dann festzustellen, dass es der andere aus der Reihe ist, der tatsächlich in der Yakuza steckt, reicht hier völlig aus – und macht die Szene genau dadurch so gut. Charakterlich hat mich dieses Buch komplett zerlegt. Aki und Momo habe ich sofort ins Herz geschlossen – absolute Herzensmenschen, die man einfach beschützen möchte. Ryouta ist ganz klar der „Dad der Gruppe“, und Itsumi … ist einfach Itsumi. Mehr kann und muss man dazu eigentlich nicht sagen. Ayame hingegen hat mir über weite Strecken extrem zugesetzt. Mein Frust war real, mein Ärger genauso. Und dann ist da Kaito. Kaito ist ein Charakter, der weh tut. Nicht, weil er schlecht ist – sondern weil er zu gut ist. Zu still. Zu selbstlos. Zu sehr bereit, alles in sich hineinzufressen. Jedes Mal, wenn er einen Fehler macht, fällt oder sich selbst vergisst, fühlt es sich an wie ein Stich ins Herz. Die Szene, in der er verprügelt wird, hat mir körperlich zugesetzt. Mir war schlecht. Nicht, weil ich den Schmerz direkt gefühlt habe, sondern weil mein Körper offenbar versucht hat, ihn loszuwerden. Dieses Buch macht Emotionen nicht nur sichtbar – es macht sie spürbar. Und dann wären da noch die Eltern. Nina Linz, das ist jetzt eine Frage an dich: Was ist los mit deinen Elternfiguren? Auch hier gibt es wieder Eltern, die wütend machen, hilflos zurücklassen und wehtun – und genau deshalb so erschreckend gut in diese Geschichte passen. Das Ende – oder besser gesagt: die letzten ein, zwei Sätze – haben mich endgültig zerstört. Ja, ich weiß, dass es weitergeht. Aber dieses „In Between“ ist kein sanfter Übergang. Es ist ein schmerzhafter Zustand des Dazwischenseins, der einen nicht loslässt, selbst Stunden nachdem man das Buch zugeklappt hat. Ich habe beim Lesen gegessen vergessen. Getrunken vergessen. Pausen ignoriert. Nicht, weil ich wollte – sondern weil ich musste. Dieses Buch verlangt Aufmerksamkeit. Und es nimmt sie sich. Am Ende bleibt für mich nur eins zu sagen: Das ist kein 5-Sterne-Buch. Das ist ein unendlich-von-5-Sterne-Buch. Oder eher: unendlich hoch zwei. Ich habe dieses Buch nicht einfach gelesen. Ich habe es gefühlt. Und selbst jetzt habe ich das Gefühl, es noch nicht ganz verarbeitet zu haben. Und genau das macht Rabenschwarz – In Between so verdammt gut.

WortwuffReviewed by Wortwuff

⚠️ Achtung: Könnte Spoiler enthalten! Bitte nur weiterlesen, wenn du das Buch „Rabenschwarz - sleepless nights“ von Nina Linz bereits gelesen hast oder Spoiler okay für dich sind. ⚠️ Was soll ich sagen? Dieses Buch ist kein 5-Sterne-Buch. Es ist ein 10-von-5-Sterne-Buch. Ein neues Lieblingsbuch. Ein neues Herzensbuch. Und erst Band eins. Schon nach den ersten 20 Seiten wusste ich: Ich brauche die ganze Reihe. Nicht irgendwann. Nicht „vielleicht“. Jetzt. Ich wusste auch, dass dieses Buch wehtun wird – aber nicht so. Nicht auf diese stille, tiefe, ehrliche Art, dass ich kurz nach Mitternacht heulend im Bett sitze und ernsthaft darüber nachdenke, wie ich es bis zum nächsten Band aushalten soll. Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist die durchgehende Spannung. Nicht dieses künstliche „Es passiert viel“, sondern dieses unterschwellige Ziehen, dieses permanente Gefühl, dass jederzeit etwas kippen kann. Das hatte ich so selten – vielleicht ein einziges Mal zuvor. Und genau deshalb bleibt es hängen. Die Charaktere fühlen sich real an. Unangenehm real. Schön real. Schmerzhaft real. Die Art, wie sie sich kennenlernen, wirkt nicht konstruiert oder zufällig, sondern wie etwas, das genauso passieren könnte. Und genau das macht es so stark. Es gibt mehrere Szenen, die sich eingebrannt haben – Szenen, bei denen ich innehalten musste. Die Therapieszene gehört dazu. Keine gute Szene. Aber eine wichtige. Und eine, die wütend macht, weil sie zeigt, wie viel Macht Worte haben können – im Guten wie im Schlechten. Und dann diese leisen, fast unscheinbaren Momente: kleine Gesten, getauschte Gegenstände, Dinge, die zurückgelassen werden und trotzdem bleiben. Diese Details haben mich mehr getroffen als jedes große Drama. Das Ende… endet nicht „traurig“. Aber es tut weh. Tief. Still. Man spürt, dass es für niemanden wirklich vorbei ist – dass alte Wunden wieder aufreißen, dass neue Abgründe warten. Und genau das macht den Drang nach dem nächsten Band fast unerträglich. Ich habe dieses Buch beendet und wusste sofort: Das wird mich begleiten. Nicht für ein paar Stunden. Nicht für einen Tag. Sondern lange. Wenn ich je die Chance hätte, ein Buch zu vergessen, nur um es noch einmal zum ersten Mal zu lesen – es wäre diese Reihe. Rabenschwarz – Sleepless Night ist emotional, intensiv, realistisch und schmerzhaft schön. Und ja: Ich bin süchtig. Nach dieser Reihe. Und ich steh dazu. 🖤📚

LenaKnuffel Reviewed by LenaKnuffel

Ich liebe es 😍 es ist einfach so war und so Realität

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