Mit Blick aufs Meer
von Elizabeth Strout
„Dieses Buch ist ein Schatz! Es ist spannend, berührend, heiter, melancholisch, wunderbar literarisch und dabei unglaublich unterhaltsam." (Freundin)In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Doch sieht man genauer hin, ist jeder Mensch eine Geschichte und Crosby die ganze Welt. Und Olive Kitteridge, eine pensionierte Mathelehrerin, sieht sehr genau hin. Sie kann stur und boshaft sein, dann wieder witzig, manchmal sogar eine Seele von Mensch. Auf jeden Fall kommt in Crosby keiner an ihr vorbei ... Mit liebevoller Ironie und feinem Gespür für Zwischenmenschliches fügt die amerikanische Bestsellerautorin die Geschichten um Olive und Crosby zu einem unvergesslichen Roman.
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Mit Blick aufs Meer
von Elizabeth Strout
„Dieses Buch ist ein Schatz! Es ist spannend, berührend, heiter, melancholisch, wunderbar literarisch und dabei unglaublich unterhaltsam." (Freundin)In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Doch sieht man genauer hin, ist jeder Mensch eine Geschichte und Crosby die ganze Welt. Und Olive Kitteridge, eine pensionierte Mathelehrerin, sieht sehr genau hin. Sie kann stur und boshaft sein, dann wieder witzig, manchmal sogar eine Seele von Mensch. Auf jeden Fall kommt in Crosby keiner an ihr vorbei ... Mit liebevoller Ironie und feinem Gespür für Zwischenmenschliches fügt die amerikanische Bestsellerautorin die Geschichten um Olive und Crosby zu einem unvergesslichen Roman.
Aktuelle Rezensionen(4)
Dieses Buch ist nicht wie von mir angenommen ein kompletter Roman, sondern eher ein Episodenroman. Alle Geschichten spielen in der gleichen Stadt, die Personen kommen in verschiedenen Geschichten vor und man erfährt viel über die "dreckige Wäsche" der einzelnen Familien. Das ist interessant, unterhaltsam und eine ansprechende Mischung. Allen Geschichten gleich ist der sentimentale bis traurige Grundton, wenig wird gesagt, vieles steht zwischen den Zeilen. Aufgrund der hohen Anzahl an Charakteren und der langen Zeitspanne habe ich teilweise den Überblick verloren und wusste nicht mehr, wer wer war, da musste mir eine Übersicht von Wikipedia helfen. Solides Buch, aber schwere Kost.
Ein wunderbarer Schreibstil, eine berührende Geschichte und eine Hauptfigur, manchmal so biestig, dann wiederum so zerbrechlich, dass man nicht anders kann, als sie zu mögen.
Olive Kitteridge, so heißt die bärbeißige Protagonistin und auch der Originaltitel. Das deutsche Cover und der Titel sind zu seicht — denn es geht um Menschenschicksale, und Olive ist das Bindeglied zwischen den Episoden. Eine grobe, verletzende, dominante Frau, die ihre eigenen Ängste und Sorgen mit Bosheit und Zynismus überspielt. Sie ist nicht sympathisch, und doch fühlt man auch mit ihr. Ein berührendes Buch.
Oberflächlich passiert nicht viel. Aber eigentlich ist es genau das - das ganz normale Leben. Ich hatte das Gefühl, direkt dabei zu sein, als Beobachterin daneben zu stehen und alles mitzuerleben und nachvollziehen zu können, weil es immer und jedem genau so passieren könnte.