3.8

LILLESANG - Das Geheimnis der dunklen Nixe

von Nina Blazon

Format:Hardcover

Irgendetwas war in diesem Meer ...Als Jo und ihre Familie das alte Haus an der dänischen Küste erben, erzählt die kauzige Nachbarin Bente die Geschichte von dem Gongur, der an Land kommt und Menschen ins Meer zieht. Anders als ihre Mutter, die das Wasser meidet, lässt Jo sich von der Alten nicht ins Bockshorn jagen. In der Nacht jedoch wird sie tatsächlich von einer Stimme an den Strand gelockt. Bente kann das schlafwandelnde Mädchen in letzter Minute retten. Was hat es mit dem Nixen-Wesen auf sich? Und warum versteckt Jos Mutter alte Fotos, auf denen Gesichter herausgekratzt sind? Jo ahnt, dass ein uraltes Geheimnis auf ihrer Familie lastet. Sie ahnt nicht, dass Bente den Schlüssel dafür in der Hand hält ...

Science Fiction & Fantasy
Hardcover
Erschienen an: 2014-09-01

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.8(8 ratings)
Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

Eher 3,5 (ich runde nach Bauchgefühl bei Goodreads auf oder ab, dennoch ist das die eigentliche Bewertung) Ich mag Nina Blazons Schreibtstil, ich mag die Nixenthematik und stehe total auf Romane die am Meer spielen. Daher hab ich "Lillesang" gelesen, obwohl mir die Leseprobe ein bisschen zu kindlich war. Das ist auch so geblieben, allerdings schließe ich mich auch eher Kaluma an, als den 5 Sterne Rezis hier im Thread. Das hat mehrere Gründe: Zum einen fand ich auch das Alter der Hauptfigur unglaubwürdig. Sie kam mir eher als ältere Teenagerin vor, vor allem in ihrem Verhalten ihrer Mutter gegenüber. Ich fand die Figur der Tanja ziemlich unnötig, da die Handlung auch ohne sie funktioniert hätte. Außerdem war der Einsatz von Handy und Laptop etwas arg bemüht in die Geschichte eingebaut. Viele der Geheimnisse, vor allem das um Mads und auch Bente, waren mir zu offensichtlich. Im Grunde war mir die ganze Handlung zu vorhersehbar. Das mag vielleicht auch der Tatsache geschuldet sein, das der Roman sich eher an jüngere Leser*innen richtet, aber ich denke, auch sie werden das schnell durchschauen, wenn sie öfter mal ein Buch in die Hand nehmen. An manchen Stellen fand ich auch, das bestimmte Dinge etwas unglaubwürdig wurden, vor allem wenn es um das Verhalten von Jolandas Mutter ging. Alles was mit ihr zu tun hat, ist zwar schlüssig erzählt, aber ich muss zugeben, das ich die Reaktionen auf deren Lügen am Ende nicht so glaubwürdig fand. Da war mir ehrlich gesagt zu wenig Konflikt dabei - vor allem im Hinblick darauf, wie Jolanda sich oft verhält, hat das einfach für mich nicht so ganz gepasst. Was mir persönlich aber sehr gefallen hat,war die Grundidee der Geschichte. Das Märchen von Anderssen ein bisschen umzuinterpretieren fand ich schön, auch wenn mich nicht alles überzeugt hat, mochte ich doch die vielen Elemente, die in die Geschichte gewoben wurden. Die Stärke der Geschichte zeigt sich immer dann, wenn es um ein paar gruselige Stellen geht und/oder das Meer in den Mittelpunkt rückt. Das alles sehr bildhaft erzählt und meine Fantasie wurde immer wieder stark angeregt. Manche Ideen waren mir etwas zu überladen, aber alles in allem hab ich trotz meiner Kritikpunkte gerne weiter gelesen.

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