3.5

Interview mit einem Vampir

von Anne Rice

Format:Softcover
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Die Geständnisse eines Vampirs – die Romanvorlage der spektakulären Serie auf Sky.Mit »Interview mit einem Vampir« transportierte Bestsellerautorin Anne Rice den klassischen Vampirroman in die Moderne und gab einem ganzen Genre eine neue Richtung. Plötzlich führten Vampire ein (Un)Leben jenseits aller Blutgier und waren nicht mehr nur übermächtige Wesen, die es zu bekämpfen galt. Stattdessen wurden sie zu Helden mit ihren eigenen Sorgen und Hoffnungen. Die Einführung des jungen, schönen Louis in die Welt der Untoten durch den düsteren, aber charismatischen Lestat ist bis heute unvergessen. Ein Vampir mit Gefühlen und einem Gewissen – seine Geständnisse sind mitreißend und schockierend, bewegend und unsterblich.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
Softcover
Erschienen an: October 18, 2021

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.5(23 ratings)
Leni Rezension von Leni

Loved Lestat Liked Louis very much HATED that dumb bitch Claudia!

HelenaRezension von Helena

Die Leiden des jungen Vampirs: Louis lieben, Lestat hassen „Interview mit einem Vampir“ ist neben Bram Stoker‘s „Dracula“ das Werk das maßgeblich das Bild des Vampirs heute geprägt hat. In meiner Vorstellung glitzern sie jedenfalls nicht. Ich habe immer den kultivierten, feinfühligen, mit menschlicher Reue versehenen Louis geliebt und den ordinär frivolen Lestat verabscheut. Beide stehen sich absolut gegensätzlich gegenüber und sind für eine gewisse Zeit der Ewigkeit Lebensabschnittspartner. Louis sucht nach einem tieferen Sinn seiner Existenz, nach Schönheit. Der Roman ist in vier Abschnitte unterteilt. Im ersten geht es um Louis‘ Umwandlung, um sein Hadern mit der Unsterblichkeit und der damit für ihn verbundenen Qual des Tötens. Im zweiten Teil hat Lestat mit Claudia ein Vampirkind geschaffen. Sein Versuch Louis an sich zu binden. Die drei Leben für eine gewisse Zeit als Familie zusammen, bis Claudia beschließt Lestat loszuwerden, weil er ihnen nichts beibringt und sie scheinbar von anderen Vampiren fern hält. Auch macht sie ihn für ihr gemeinsam mit Louis geteiltes Leid verantwortlich. Im dritten Teil machen sich Louis und Claudia auf in die alte Welt um andere Unsterbliche zu finden. Ihr Weg führt sie über Transsilvanien bis nach Frankreich, Paris, Louis ursprüngliche Herkunft. Sie treffen dort auf andere Vampire mit der Erkenntnis, dass sie sie verabscheuen, denn diese Vampire sind ihnen nicht freundlich gesinnt. Im vierten Teil hat sich Louis mit Armand „auseinandergelebt“. Sein Dasein wird von dem Verlust von Claudia überschattet und er kehrt in die neue Welt, seine Heimat Amerika, New Orleans, zurück. Es kommt zu einem erneuten Treffen mit Lestat… und dem Titel gebenden Interview. Da ich den Film natürlich schon vor Jahrzehnten das erste mal gesehen habe, tatsächlich in meiner Kindheit, hatte ich wie so viele wahrscheinlich eine genaue Vorstellung beim Lesen. Die Verfilmung ist äußerst gelungen und unterscheidet sich zum Ende hin in einem wesentlichen Punkt . Diese Änderung ist gelungen - da ich Armand noch viel weniger mag, oder noch mehr hasse als Lestat. Seine Scheinheiligkeit ist verabscheuungswürdig . Der Roman hat eine gewisse Sogwirkung. Immer tiefer zieht es einen in den Bann des Vampirs. Der Roman hat den Vorteil, dass die Gefühlswelt von Louis noch detailreicher, ausführlicher, dargestellt wird. Ich denke, dass sich Literaturvorlage und Film hervorragend ergänzen und beides zusammen betrachtet werden MUSS. Wenn Louis von seiner Erzählung in die Gegenwart geholt wird und mit dem Journalisten kommuniziert, ist es im Roman weniger gelungen … jedesmal heißt es „Der Vampir“ oder „der junge Mann“. Das hat mich als Leserin entfremdet und aus der Handlung gezogen.

SasRezension von Sas

Ich habe mindestens zwei Anläufe gebraucht, der letzte ist Jahre her, aber nun habe ich es endlich geschafft. Ich bin ein wenig zwiegespalten was dieses Buch angeht. Einerseits mag ich die langsame Erzählweise, die viel Fokus auf die Charaktere und ihre Entwicklung legt. (Wobei diesen Raum eigentlich nur Louis bekommt und er ist eigentlich nicht sehr interessant.) Andererseits war das Tempo für mich an machen Stellen nicht gelungen. - TW Pädosexualität, Kindesmissbrauch - Etwas das mich aber tatsächlich extrem stört ist die Art wie in diesem Roman über die Körper von Kindern und jungen Personen gesprochen und wie diese behandelt werden. Es wirkte vieles auf mich abstoßend und ging stark in eine Richtung, die ich nicht lesen möchte. Die Idee eines kleinen Kindes, das in einen Vampir verwandelt wird und nun erleben muss wie die Seele altert, aber der Körper nicht, ist sehr spannend und teilweise auch gut umgesetzt. Da hätte es etwas mehr in die Tiefe gehen können. Aber die sehr sexualisierte Beschreibung des Blutsaugens und Tötens und des damit einher gehenden Verlangens und der Lust in Verbindung mit Minderjährigen ist einfach nicht ok. Das möchte ich nicht lesen. Warum habe ich nie irgendwo Kritik an diesem Punkt gelesen? Wie kann das sein, dass das nicht thematisiert wird, oder habe ich das nur verpasst. Ist das in den anderen Romanen von Rice auch so? Falls ja, warum sind die Bücher dann so beliebt? Ich weiß nicht, ob ich mich nochmal an ein Buch von Anne Rice traue.

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