»So unglaubwürdig dies erscheint, ist es doch ein geschickter Schachzug, den Übergang einer ausgelaufenen zu einer anlaufenden Krimiserie hinzubekommen.«
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Haie unter dem Eis - Kira Lunds erste Reportage
»So unglaubwürdig dies erscheint, ist es doch ein geschickter Schachzug, den Übergang einer ausgelaufenen zu einer anlaufenden Krimiserie hinzubekommen.«
Aktuelle Rezensionen(1)
Dieser erste Band einer neuen Reihe von Spannungsromanen hat mir wirklich gut gefallen. In diesem Band tritt die Kommissarin Helene Christ, die in den letzten sechs Romanen die Hauptfigur war, etwas in den Hintergrund, auch wenn sie die Ermittlungen der Polizei leitet. Dieser Perspektivwechsel ist klasse, weil er eine neue Reihe mit neuer Protagonistin einleitet, aber vertraute und liebenswerte Personen beibehält. Die Hauptfigur in diesem Band ist die Journalistin Kira Lund, für die ein Todesfall, über den sie berichten muss, zu einer persönlichen Angelegenheit wird, weil das Opfer ihre Freundin war. Wie in allen Romanen des Autors wird die norddeutsche Region lebendig geschildert, alle Sinne werden angesprochen, man riecht das Salz in der Luft, fühlt das Wasser auf der Haut und hat die Landschaft vor dem inneren Auge. Die Figuren sind lebendig geschildert, haben Ecken und Kanten und sind nicht perfekt. Ich liebe den eher ruhigen Schreibstil und finde es gut, dass der Autor ohne besondere Gewalttätigkeiten und blutige Szenen auskommt, aber trotzdem extrem spannende Geschichten erzählt, in der man zwar nicht alle Figuren mag, wohl aber versteht, was sie bewegt und antreibt.